• »Macht mit und unterschreibt beim Power-Unterschriftensammeln für NOlympia!« Mit Unterstützung aus Hamburg startet NOlympia Berlin in ein Aktionswochenende

    »Macht mit und unterschreibt beim Power-Unterschriftensammeln für NOlympia!« Mit Unterstützung aus Hamburg startet NOlympia Berlin in ein Aktionswochenende

    (Berlin, 4. September 2026) Das überparteiliche Bündnis NOlympia Berlin sammelt Unterschriften für die erste Phase des Volksbegehrens »Für Berlin – gegen Olympia«, für die 20.000 Stimmen benötigt werden. Drei Wochen vor der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) über die deutsche Ausrichterstadt für Olympische Spiele 2036/40/44 startet es in ein Aktionswochenende vom 4. bis 6. September. Dabei bekommt es Unterstützung von Hamburger NOlympia-Aktiven, die dafür eigens anreisen. Trotz einer medialen Überwältigungskampagne des Hamburger Senats konnte NOlympia Hamburg das Olympia-Referendum am 31. Mai für sich entscheiden und damit die Stadt aus dem Rennen nehmen.

    Dr. Gabriele Hiller (Vertrauensperson des Volksbegehrens): »Auch wir werden dem Olympiagrößenwahn des Berliner Senats einen Riegel vorschieben. Der große Zuspruch, den wir auf den Straßen erfahren, bestärkt unser Bündnis NOlympia, weiter auf die Bürger*innen zuzugehen und Stimmen für das Volksbegehren gegen Olympische Spiele zu sammeln.«

    Am Aktionswochenende können wahlberechtigte Berliner*innen an folgenden Stellen unterschreiben:

    • vom 4. bis 6. September rund um den Anton-Saefkow-Platz in Lichtenberg, wo Claudia Engelmann (Linke, MdA) zu »Kiez-Sanierung statt Olympia-Roulette – wir sammeln Unterschriften!«  einlädt (1),
    • am 4. September auf dem »Festival für das Tempelhofer Feld« (2),
    • am 5. September auf der großen Mietendemonstration »Her mit den Wohnungen« Vor dem Roten Rathaus (3),
    • am 5. September auf dem Park- und Nachbarschaftsfest im Wriezener Park, »Gleisbeet-Fest« (Nähe S-Bahnhof Warschauer Straße) (4),
    • am 6. September bei »Feldmusik« auf dem Tempelhofer Feld am Haus 104 (5).

    Die Stimmung auf den Straßen Berlins ist ausgesprochen kritisch gegenüber den Regierenden von CDU und SPD. Das betrifft auch die Olympiabewerbung Berlins, die über die Köpfe der Berliner*innen hinweg erfolgt ist. Viele Menschen schicken uns ihre Unterschriften gegen Olympia per Post zu, doch viele erfahren auch erst durch uns davon. Aber die meisten empfinden es als skandalös, anmaßend und geschichtsvergessen, dass sich Berlin um die Spiele 2036 – 100 Jahre nach den Nazispielen – bewirbt, als wäre es ein Datum wie alle anderen auch. Sie kritisieren zudem, dass der Berliner Senat Millionen für ein Prestigeprojekt ausgibt, obwohl die Stadt hochverschuldet ist und mal wieder an allen Ecken gespart wird, bis es quietscht. Sie ärgern sich, dass die Kosten für das nationale Bewerbungsverfahren explodiert sind und sie sorgen sich, dass bei einer Entscheidung für Berlin weitere Milliarden EUR verbrannt werden.

    Prof. Dr Johannes Verch (Vertrauensperson des Volksbegehrens): »NOlympia lädt alle herzlich ein, ihren Protest gegen das Vorgehen des Berliner Senats und die Bewerbung kundzutun und das Volksbegehren mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Gerne auch per Post an die Naturfreunde Berlin, Paretzer Str. 7, 10713 Berlin.«

    Bündnis NOlympia
    NaturFreunde Berlin, BUND Berlin, GEW Landesverband Berlin, Grüne Liga Berlin, Berliner MieterGemeinschaft, BI 100% Tempelhofer Feld, Berliner Wassertisch, NABU Berlin, BUNDjugend Berlin, Kotti&Co, Roter Stern Berlin, BI A100, BI Wuhlheide, FridaysForFuture Berlin, Bündnis gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn, BI Jahnsportpark, Bündnis UNSERE STADT!, BerlinZusammen, Die Linke Berlin, Bündnis 90 / Die Grünen Berlin, Tierschutzpartei Berlin, Mera 25 Berlin, Grüne Jugend Berlin, Linksjugend Berlin, Jusos Berlin

     

  • Unser Bündnispartner GEW hat einen schönen Artikel in seiner Mitgliederzeitschrift eingestellt

    »NOlympia-Kampagne nimmt an Fahrt auf. Statt des Millionengrabs Olympia braucht es Investitionen in die Bildung.

    Mit dem Beschluss der Landesdelegiertenversammlung im Herbst vergangenen Jahres beteiligt sich die GEW BERLIN aktiv an der NOlympia-Kampagne gegen eine mögliche Olympiabewerbung Berlins. Gemeinsam mit einer Reihe an Vereinen, Initiativen und Parteien setzt sich unser Landesverband für eine kritische Debatte über die so­zialen, finanziellen und ökologischen Folgen ein.

    In den vergangenen Monaten hat die Kampagne deutlich an Fahrt aufgenommen. Ein zentraler Schritt war der Auftakt der Unterschriftensammlung zur Einleitung eines Volksbegehrens am 22. April. Ziel ist es, eine breite demokratische Beteiligung sicherzustellen und den Berliner*innen die Möglichkeit zu geben, selbst über die Bewerbung der Stadt zu entscheiden.

    Die Kritik an Olympia ist aus Sicht vieler Kolleg*innen berechtigt: Während Schulen unter Personalmangel, maroden Gebäuden und fehlender Ausstattung leiden, sollen Milliardenbeträge in ein internationales Großevent fließen. Olympische Spiele gehören weltweit zu den kostenintensivsten Großprojekten überhaupt. Laut der »Oxford Olympics Study 2024« lagen die durchschnittlichen Kosten der Spiele seit 1960 bei über 12 Milliarden US-Dollar, mit einer durchschnitt­lichen Kostenüberschreitung von 172 Prozent.

    Auch Berlin müsste nach internen Berechnungen der Senatsfinanzverwaltung mit bis zu 16 Milliarden Euro rechnen, ohne langfristige Gewinngarantien.

    Gerade Beschäftigte im Bildungsbereich erleben täglich, wie dringend Investitionen in Bildung, soziale Infrastruktur und gute Arbeitsbedingungen gebraucht werden. Die Erfahrungen an anderen Austragungsorten zeigen zudem, dass die versprochenen positiven Effekte für die Berliner Infrastruktur häufig ausbleiben, während öffentliche Kosten und soziale Verdrängung langfristig bestehen bleiben.

    Was du tun kannst

    Die Beteiligung der GEW BERLIN an der NOlympia-Kampagne knüpft unmittelbar an gewerkschaftliche Forderungen an: Öffentliche Daseinsvorsorge stärken statt Prestigeprojekte finanzieren. Bildung, Wohnen und soziale Infrastruktur müssen Vorrang vor milliardenschweren Eventplanungen haben.

    Damit das Volksbegehren erfolgreich wird, braucht die Kampagne jetzt breite Unterstützung in den Betrieben und Schulen. Jede Unterschrift hilft, den Druck für eine soziale und demokratische Stadtpolitik zu erhöhen.

    Deshalb unser Appell an die Kolleg*innen: Lasst die Unterschriftenlisten in euren Gesamtkonferenzen, Team- oder Fachbereichssitzungen herumgehen! Hängt die Unterschriftenliste an euer GEW-Brett! Nutzt die Gelegenheit, mit Kolleg*innen ins Gespräch zu kommen und für die Unterstützung des Volksbegehrens zu werben!«

    Zum Beitrag von Oliver Claas Heinbockel

  • BUND Berlin fordert: Den Kienberg vor Olympia schützen!

    BUND Logo

    Na klar, gaaaaaanz nachhaltig werden die Olympische Spiele in Berlin. Falls sie kommen. In ihrem Konzept haben die Eventplaner* innen neben schönen Bildern und nichtssagenden Phrasen immerhin eine aufschlussreiche Information versteckt. Rund um den 102 Meter hohen Kienberg in Marzahn sollen die Mountainbike-Wettbewerbe stattfinden. Das bedeutet, dass für die Strecke und die Zuschauerbereiche junger Wald, der als Kompensationsmaßnahme für anderswo zerstörte Stadtnatur angelegt wurde, gerodet werden muss. Auf der neun Hektar großen Fläche hat das Landesunternehmen Grün Berlin in den letzten Jahren für 4,7 Millionen Euro 13.000 Bäume gepflanzt. Die sind dem zweiwöchigen Sportspektakel im Weg.

    Finden Sie das auch ein bisschen ungerecht gegenüber der Stadtnatur und gegenüber uns Berliner*innen? Dann werden Sie jetzt aktiv:

    Schützen Sie Berlin vor Olympischen Spielen 2036, 2040 oder 2044: Unterschreiben Sie das Volksbegehren NOlympia!

    Das dürfen alle, die 16 Jahre oder älter sind, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und seit mindestens drei Monaten in Berlin mit alleinigem Wohnsitz oder Hauptwohnsitz gemeldet sind. Sie haben schon unterschrieben? Sehr gut, dann sammeln Sie weitere Unterschriften!

    Download Unterschriftslisten: www.nolympia.berlin/volksbegehren

    Zum Originalbeitrag

  • »Wer für die eigenen Beamten kein Geld hat, kann nicht auf unsere Unterstützung zählen«. Polizeigewerkschaft ruft zu »Nein« beim Hamburger Olympia-Referendum auf

    »[…] Die Gewerkschaft wirft dem Senat vor, Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes zu missachten. Deshalb ruft Jungfer jetzt alle Polizeibeamtinnen und -beamte auf, mit ›Nein‹ beim Hamburger Olympia-Referendum zu stimmen. ›Wer für die eigenen Beamten kein Geld hat, kann nicht auf unsere Unterstützung zählen‹, so der Gewerkschaftschef. […]«
    Zum NDR-Beitrag, 14.5.2026

    »NOlympia – ohne Wenn und Aber!« Zur Pressemitteilung (pdf) DPolG Hamburg vom 13.5.2026

  • GRÜNE LIGA Berlin: Bündnis für Berlin, gegen die Olympischen Spiele

    NOlympia Startaktion vor demroten Rathaus in Berlin

    Seit dem 22.04.2026 sammelt das Bündnis NOlympia Berlin Unterschriften für das Volksbegehren „Für Berlin – gegen Olympia. Wir sagen Nein zu einer Bewerbung um Olympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044!“. NOlympia Berlin ist ein Bündnis von Menschen und Organisationen, die sich gegen eine Bewerbung für die Olympischen Spiele in Berlin einsetzen. Zu diesem Bündnis gehört auch die GRÜNE LIGA Berlin.

    Ziel ist es, in den nächsten Monaten mehr als 20.000 Unterschriften zu sammeln, um ein starkes Signal an den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zu senden, dass es aus der Bevölkerung durchaus Widerstand gegen die Bewerbung gibt. Der DOSB wird im September darüber entscheiden, wer für Deutschland zur Ausrichtung der Olympischen Spiele ins Rennen geschickt wird.

    Berlin ist schon jetzt mit 60 Milliarden € verschuldet

    Schon jetzt gibt zu wenig Gelder für Investitionen in  die soziale Infrastruktur und für den Breitensport, zum Beispiel für Schwimm- und Turnhallen. Wenn Berlin Olympiastadt werden würde, hätte dies zur Folge, dass noch weniger Gelder bereit stehen würden, aber auch, dass noch mehr Schulden aufgenommen werden.

    Wichtige Infrastrukturprojekte müssen unabhängig von Olympischen Spielen nach Dringlichkeit und Haushaltslage durchgeführt werden. Der Senat knüpft nun jedoch Zusagen zur Finanzierung von längst überfälligen Projekten in den Bezirken an eine positive Haltung gegenüber der Bewerbung Berlins für 2024 oder 2028.

    Teilt ihr unsere Meinung? Dann unterschreibt bei uns in der Geschäftsstelle, auf dem Ökomarkt am Kollwitzplatz oder am 7. Juni beim UMWELTFESTIVAL am Brandenburger Tor.

    Zum Beitrag

  • Es ist soweit – Das Bündnis NOlympia Berlin startet mit einer Presseaktion die Unterschriftensammlung für das Volksbegehren!

    Berlin bewirbt sich aktuell um die Austragung von Olympischen Spielen. Diese bergen erhebliche finanzielle Risiken und könnten neue Kürzungen nach sich ziehen – auf Kosten sozialer und ökologischer Projekte. Daher plant das Bündnis NOlympia einen Volksentscheid, um den Senat dazu aufzufordern, die Bewerbung zurückzuziehen.
    Deshalb hier der Aufruf:
    Kommt zur Auftaktkundgebung des NOlympia Volksbegehrens!
    »Für Berlin – gegen Olympia. Wir sagen Nein zu einer Bewerbung um Olympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044!«
    📅 Mittwoch, 22.04.2026
    🕚 11:00 Uhr
    📍 Rotes Rathaus
    Dort startet auch das Sammeln der Unterschriften und Ihr seid herzlich dazu eingeladen mitzusammeln. Bringt gerne (selbstgemalte) Banner, Schilder und viel gute Laune mit!
    Lasst uns gemeinsam ein Zeichen für ein sozial gerechtes und klimafreundliches Berlin setzen – statt für teure Olympische Spiele! Wir freuen uns, viele von euch vor Ort zu sehen!
  • Mark Hertsgaard (taz): Petition an das Olympische Komitee. Sport­le­r*in­nen wollen keine fossilen Sponsoren

    Tausende Wintersportler warnen, die Olympischen Winterspiele schmölzen »buchstäblich dahin«. Sie fordern, die Zusammenarbeit mit Fossilen zu beenden.
    Einige der weltweit besten Wintersportler haben das Internationale Olympische Komitee IOC aufgefordert, keine Gelder mehr von der fossilen Industrie anzunehmen, darunter auch vom italienischen Ölkonzern ENI, »Premium-Partner« und offizieller Sponsor der Olympischen Winterspiele 2026.
    Zum Artikel

    Hier zum Aufruf

  • DIE PARTEI Essen: NEIN zu Olympia – JA zu Essen

    Die PARTEI Essen spricht sich gegen eine Beteiligung der Stadt Essen an einer Bewerbung für die Olympischen Sommerspiele aus.- NOlympia für die Stadt Essen!

    »Nachdem man aus dem STEAG Abenteuer mit 2 blauen Augen davongekommen ist, verfällt Essens Politik erneut in Großmannssucht! Nicht weniger als die Olympischen Spiele möchte man auch nach Essen holen -2036, 2040 oder 2044, egal…
    […] Das Geld, was für eine Olympia Bewerbung rausgepulvert wird, könnte stattdessen besser für eine nachhaltige Förderung des Breiten- und Schulsports in unserer Stadt verwendet werden.

    Deshalb beim BÜRGERENTSCHEID am 19.04.2026 konsequent mit NEIN stimmen […]«
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