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Politische Instrumentalisierung

  • Olympia-Gold 1936 · Mein Großvater und die Nazi-Spiele von Berlin

    22. Juli 2026

    Die Olympischen Spiele 1936 – das NS-Regime inszenierte sich als friedlich und weltoffen. Teil der Propagandashow: die Sportler. So wie vier Ruderer aus Würzburg. Waren die Olympiagewinner überzeugte Nationalsozialisten oder ließen sie sich täuschen?

    Zum Video (verfügbar bis 22.7.2026)

  • Ringen um Olympia: Könnte Berlin das größte Sportereignis der Welt stemmen?

    13. Juni 2026

    Anja Volkwein (Augsburger Allgemeine):

    Hamburg ist nach einem Volksentscheid raus, bleiben München, die Rhein-Ruhr-Region und Berlin. Doch ausgerechnet in der Hauptstadt klemmt es noch. Der Stand der Olympiapläne.

    Zum Artikel

  • PM Linksfraktion Tempelhof-Schöneberg: Mehrheiten für CDU-Antrag nur mit AfD – Protokoll der BVV bestätigt: Zu Olympia fällt Brandmauer in Tempelhof-Schöneberg

    16. April 2026

    Das heutige Protokoll mit der namentlichen Abstimmung bestätigt: die sogenannte „Brandmauer“ ist in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg gefallen.  Der CDU-Antrag „Olympische und Paralympische Spiele für Berlin“ hätte ohne die AfD keine Mehrheit gehabt. Linke und Grüne stimmten gegen den Antrag, die SPD hatte sich enthalten. Die Christdemokraten hatten eine Sondersitzung am 25. März beantragt. Auf Antrag der CDU sollte sich das Bezirksamt geschlossen hinter eine Berliner Olympiabewerbung stellen. Das Ergebnis war politisch eindeutig. CDU und FDP kamen in dieser Sitzung zusammen auf nur 17 Stimmen. In der Debatte positionierten sich jedoch Linke, Grüne und das BSW gegen den Pro-Olympia-Antrag der CDU. Die SPD-Fraktion enthielt sich. Insgesamt votierten 17 Bezirksverordnete mit Nein. Der Antrag erhielt am Ende jedoch 20 Ja-Stimmen, 17 Nein-Stimmen und 11 Enthaltungen. Damit hat die CDU in der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg nur mit den drei Stimmen der AfD eine Mehrheit gefunden. Auf die Verkündung des Ergebnisses reagierte die CDU-Fraktion mit lautem Beifall.

    Dazu die sportpolitische Sprecherin der Linken Tempelhof-Schöneberg, Katharina Marg: „Es gibt keine demokratischen Mehrheiten mit Faschisten und Menschenfeinden. Dass die Union dies offenbar billigend in Kauf nimmt, ist ein fatales Zeichen. CDU und AfD handeln damit wieder gegen die Interessen der Allgemeinheit. Eine Bewerbung Berlins für Olympia ist objektiv betrachtet für unsere Stadt finanziell, schul- und sportpolitisch, sowie ökologisch unsinnig[1]. Olympische Spiele 2036 wären geschichtsvergessen.[2] Während das IOC T-Shirts mit Originalplakaten aus der Nazi-Diktatur im Onlineshop verkauft[3], auf denen der Schriftzug „Germany Berlin 1936 Olympic Games“ zu lesen ist, schafft die CDU in Tempelhof-Schöneberg für schlecht gemachte Anträge die Mehrheiten mit der AfD für eine Politik, die den Menschen in Berlin schadet. Die Mieten steigen, Leute mit weniger Geld werden verdrängt, der reguläre Tourismus geht zurück und der Nahverkehr, der jetzt schon personell und finanziell überlastet ist, droht unter die Räder zu kommen. Wir unterstützten den Volksentscheid NOlympia.“

    [1] https://www.gew-berlin.de/aktuelles-beschluesse/detailseite-beschluesse/ablehnung-einer-bewerbung-der-stadt-berlin-fuer-die-olympischen-spiele

    [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Olympiateilnehmern,_die_in_NS-Konzentrationslagern_starben

    [3] https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/trotz-kritik-ioc-verkauft-shirts-zu-olympia-1936-in-berlin,VAzzqdN

  • Tobias Nordmann (N-TV): Paralympics starten als Farce. Eine Eröffnungsfeier, die nur als Schande in Erinnerung bleiben wird

    7. März 2026

    »[…] Dass es seit nahezu immer eine äußerst enge Verflechtung von Spitzensport und Armee gibt, ist nicht nur in Russland gepflegte Praxis. […] So waren Sport und Politik, Krieg und die Utopie von Frieden nur Minuten voneinander entfernt.«
    Zum Artikel

  • »Das IOC ist ein Meister im Fassadenschwindel, behauptet Gemeinnützigkeit, ist aber im Grunde eine Kommerzmaschine« (Klaus Zeyringer)

    21. Februar 2026

    »Das IOC ist ein Meister im Fassadenschwindel« Der österreichische Publizist und Moderator Klaus Zeyringer sieht das Großereignis »olympische Winterspiele« mit kritischem Blick. Zum Artikel in Rainews (20.2.2026)

  • Peter Filzmaier (profil): Die olympischen Widersprüche

    16. Februar 2026

    Bei Olympischen Spielen geht es um mehr als nur Gold, Silber und Bronze. Kein globales Ereignis stellt für die Politik eine größere Bühne dar. Doch darüber spricht man nicht. Und über die politischen Widersprüche der Spiele schon gar nicht.

    1. Einerseits gibt das Internationale Olympische Komitee (IOC) in der Präambel seiner Prinzipienerklärung und in den Regeln 1 und 2 – also ganz vorn – politische Ziele wie Frieden, Internationalität und Völkerverständigung, Menschenwürde und Menschenrechte sowie Antidiskriminierung vor. Andererseits gibt es das Gerede vom unpolitischen Sport. Was objektiv ein GAU ist: der größte anzunehmende Unsinn. […]
    Zur Kolumne

  • Martin Einsiedler (Tagesspiegel): Politischer Protest im Sport: Olympia ist ein großer Schwindel [€]

    13. Februar 2026

    »Mit dem Abstand von rund zehn Jahren betrachtet war Christoph Harting vielleicht doch der lässigste Athlet, der je auf einem olympischen Podest stand. Während die schwarz-rot-goldene Flagge gehisst wurde und die Nationalhymne erklang, alberte der Diskus-Goldmedaillensieger herum, stillstehen wollte er nicht. Die Botschaft, die man herauslesen konnte, wenn man wollte: Lasst mich mit diesem Zeremoniell und eurem Nationalgedöns in Ruhe. Ich will einfach nur feiern!«
    Zum Essay

  • ZDF: Doping. Der Fall Walijewa und die Folgen in Mailand

    8. Februar 2026

    2022 erschütterte der Dopingfall der erst 15-jährigen russischen Eiskunstläuferin Kamila Walijewa die Sportwelt. Vier Jahre später in Mailand beschäftigt der Fall sie weiterhin – diesmal wegen ihrer umstrittenen Trainerin Eteri Tutberidse.
    Zum Beitrag

    Dazu auch:
    Christoph Becker (FAZ): Tutberidse Bei Olympia?. »Beim Gedanken an ihre Anwesenheit ist mir unwohl« [€]
    05.02.2026, 15:10
    Zum Artikel

  • Nicolas Basse (FAZ): Trebisonda Valla: Eine Pionierin, die dem Faschismus dient

    3. Februar 2026

    »[…] In der Sportlerin [Trebisonda Valla] fand Mussolini nun eine unvermutete Heldin für seine Propaganda. […] Sie mehrte durch Staatsakte, Fotoshootings und Interviews zugleich den Glanz des Faschismus […]. Sie wurde als Vorbild für die Jugend dargestellt, sogar Filmrollen wurden ihr angeboten. […]«
    Zum Beitrag

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