• Save Victoria Park / Barrambin, Brisbane. Statement of Solidarity from NOlympia Berlin

    NOlympia Berlin Logo

    Berlin, 21. August 2026

     

    Dear friends,

    NOlympia Berlin stands in solidarity with you and all the people of Brisbane who are working to protect the beautiful Victoria Park / Barrambin from large-scale Olympic development.

    We are a citizens‘ alliance in Berlin campaigning against the city’s bid to host the Olympic Games. Our experience has led us to question a model in which Olympic ambitions can take priority over the long-term needs of the city, its people, its environment and its public spaces.

    What is happening in Brisbane concerns us for many of the same reasons.

    Victoria Park / Barrambin is not simply an empty piece of land available for development. The historical record documents Barrambin as a place of profound cultural importance to First Nations peoples – a place of meeting, camping, ceremony, hunting and connection to Country. Contemporary Elders, historians, researchers and government documents have continued to recognise that significance.

    The proposed Olympic development therefore raises questions that go far beyond the construction of a stadium.

    It concerns whether an Olympic project should be allowed to permanently transform a culturally significant landscape and one of Brisbane’s important inner-city green spaces.

    It concerns whether public money should be committed to major Olympic infrastructure when cities have many other pressing needs.

    And it concerns whether the promise of an Olympic legacy should mean sacrificing places that already provide an enduring legacy to the community.

    NOlympia Berlin believes that cities should invest first in the things that their residents need every day: schools, housing, public transport, public parks, community facilities, grassroots sport and climate resilience.

    Olympic infrastructure should not come at the expense of these priorities.

    Nor should communities be expected simply to accept irreversible changes because they are presented as necessary for the Olympic Games.

    Our campaign in Berlin has also raised concerns about the financial structure of the Olympic model. The IOC is a private organisation with enormous revenues, while host cities and their taxpayers carry substantial infrastructure and financial risks. NOlympia Berlin has documented concerns about the billions associated with Olympic hosting, the uncertainty surrounding total costs and the imbalance between private Olympic revenues and public financial exposure.

    This is why we recognise the concerns being raised in Brisbane.

    The Olympic Games should serve the places – not the other way around. But they don’t. The Olympics frequently leave a trail of devastation behind.

    We therefore express our solidarity with the community organisations, Traditional Custodians, residents, environmental advocates, historians, researchers and others who are calling for the protection of Victoria Park / Barrambin.

    We particularly support the principle that Olympic ambition must not override cultural heritage, environmental protection, democratic participation or the long-term public interest.

    The world does not need Olympic Games. It needs cities that are liveable, sustainable, democratic and respectful of their history and culture.

    Victoria Park / Barrambin is part of Brisbane’s living heritage. Its value cannot be measured simply by the number of seats that can be built upon it or the economic activity generated during a few weeks of Olympic competition.

    Some places are more valuable because they remain.

    NOlympia Berlin stands with those working to ensure that Victoria Park / Barrambin remains one of those places.

    Solidarity from Berlin to Brisbane.

    Professor Johannes Verch
    Dr. Gabriele Hiller
    Carmen Schultze
    (Trust Persons of the People’s Initiative NOlympia)

    Alliance NOlympia Berlin

    Brief als pdf

  • BUND Berlin fordert: Den Kienberg vor Olympia schützen!

    BUND Logo

    Na klar, gaaaaaanz nachhaltig werden die Olympische Spiele in Berlin. Falls sie kommen. In ihrem Konzept haben die Eventplaner* innen neben schönen Bildern und nichtssagenden Phrasen immerhin eine aufschlussreiche Information versteckt. Rund um den 102 Meter hohen Kienberg in Marzahn sollen die Mountainbike-Wettbewerbe stattfinden. Das bedeutet, dass für die Strecke und die Zuschauerbereiche junger Wald, der als Kompensationsmaßnahme für anderswo zerstörte Stadtnatur angelegt wurde, gerodet werden muss. Auf der neun Hektar großen Fläche hat das Landesunternehmen Grün Berlin in den letzten Jahren für 4,7 Millionen Euro 13.000 Bäume gepflanzt. Die sind dem zweiwöchigen Sportspektakel im Weg.

    Finden Sie das auch ein bisschen ungerecht gegenüber der Stadtnatur und gegenüber uns Berliner*innen? Dann werden Sie jetzt aktiv:

    Schützen Sie Berlin vor Olympischen Spielen 2036, 2040 oder 2044: Unterschreiben Sie das Volksbegehren NOlympia!

    Das dürfen alle, die 16 Jahre oder älter sind, die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und seit mindestens drei Monaten in Berlin mit alleinigem Wohnsitz oder Hauptwohnsitz gemeldet sind. Sie haben schon unterschrieben? Sehr gut, dann sammeln Sie weitere Unterschriften!

    Download Unterschriftslisten: www.nolympia.berlin/volksbegehren

    Zum Originalbeitrag

  • Stefan Ziller (Grüne Fraktion Berlin) zum Skandal Kienbergpark (8. Juni 2026)

    »Der Senat hat erst begonnen, den Kienbergpark mit über 13.000 neu gepflanzten Gehölzen ökologisch aufzuwerten – jetzt soll für eine olympische Mountainbike-Strecke genau dieser Wald wieder plattgemacht werden. Dies wurde anlässlich der Baurundfahrt des Hauptausschusses bestätigt. Das ist nicht nur ein ökologischer Irrsinn, sondern macht das Berliner Ökokonto als Instrument nachhaltiger Stadtentwicklung zur Farce. Ich fordere den Senat auf, diese Pläne sofort zu stoppen.« (Originalbeitrag auf Mastodon)





    Kommentar NOlympia Berlin: Nachhaltig an Olympischen Spielen sind nur die Schäden!

  • SKANDAL: Renaturierung am Kienbergpark in Gefahr!

    Gemeinsame Pressemitteilung von Manuela Neubert Spitzenkandidatin für die BVV Marzahn-Hellersdorf und Pascal Grothe Fraktionsvorsitzender der BVV-Fraktion – Bündnis 90/Die Grünen

    SKANDAL: Für Olympia soll gerade renaturierter Kienbergpark wieder zerstört werden

    Der Senat hat erst begonnen, den Kienbergpark mit über 13.000 neu gepflanzten Gehölzen ökologisch aufzuwerten – jetzt soll für eine olympische Mountainbike-Strecke genau dieser Wald wieder plattgemacht werden. Das ist nicht nur ein ökologischer Irrsinn, sondern macht das Berliner Ökokonto als Instrument nachhaltiger Stadtentwicklung zur Farce. Wir fordern den Senat auf, diese Pläne sofort zu stoppen.

    Erst im Januar 2024 hat Grün Berlin im Kienbergpark mit der Umsetzung umfangreicher Kompensationsmaßnahmen im Rahmen des Berliner Ökokontos begonnen. Auf 9,1 Hektar werden bis 2029 für rund 4,7 Millionen Euro ein stabiler Laubmischwald aufgebaut, vielfältige Waldränder angelegt und artenreiche Offenlandflächen entwickelt. Das Geld dafür kommt aus öffentlichen Mitteln – vorfinanziert durch das Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA), refinanziert durch Bauvorhaben, die anderswo in die Natur eingreifen.

    Das Berliner Ökokonto ist ein zentrales Instrument, um Berlins Wachstum mit Naturschutz zu verbinden: Bevor Flächen für den Wohnungsbau oder andere Projekte versiegelt werden, werden an anderer Stelle Ausgleichsmaßnahmen bevorratet. Der Kienbergpark ist eines dieser Ausgleichsprojekte – ihm wurden bereits zwei konkrete Bauvorhaben zugeordnet, die auf seine Ökokonto-Punkte angewiesen sind. Wird der Park nun für eine Mountainbike-Strecke umgebaut, bricht das gesamte System zusammen: Die Ausgleichspunkte entfallen, die Refinanzierung scheitert, und Berlin verliert wertvolle Jahre im Naturschutz. Das darf nicht passieren.«
    Zum Beitrag

  • Andreas Rüttenauer (taz): Falscher Schnee von oben

    »[…] Diese Art von Geschäften wird in einer Ausstellung kritisiert, die […] auf Umweltzerstörung und Korruption im Zusammenhang mit den Spielen aufmerksam machen möchte. In zwei Panoramafenstern sind Bilder zu sehen, die das massenhafte Fällen von Bäumen dokumentieren. ›Nachhaltige Spiele – oder ein Desaster für die Natur?‹, steht auf einer Plane, die am Ausstellungshaus angebracht ist. Und auch der Macher der Spiele, Simico-Chef Saldini, wird mit ein paar Schautafeln gewürdigt – als Profiteur des Events, der sich gnadenlos an den Steuergeldern für Olympia bedient. Er soll sich nach einer Umstrukturierung von Simico zusätzlich zu seinem Geschäftsführergehalt von 193.000 Euro im Jahr auch noch 180.000 Euro für die Arbeit des neu geschaffenen Postens eines Generaldirektors auszahlen haben lassen. […]«
    Zum Artikel

  • Sophie Wolf (Scientists for Future Österreich): Spiele zu welchem Preis?

    »Vom 6. bis 22. Februar finden die Olympischen Winterspiele 2026 (WS26) in Oberitialien statt, verteilt über die Provinzen Lombardei, Trentino-Südtirol und Veneto. Die offiziellen Kosten liegen aktuell bei über 5 Milliarden Euro. Den Preis, den die Umwelt zahlt, ist noch höher: rund 15 Millionen Tonnen Gletschereis und 2,3 Quadratkilometer Schneebedeckung dürften durch die mit den WS26 unmittelbar verbundenen Treibhausgasemissionen insgesamt verloren gehen. Dazu kommen dann noch Bodenversiegelung, Waldverlust und Wasserverbrauch. Doch alles schön der Reihe nach. […]«
    Zum Beitrag

  • ZDF heute-show: Wie nachhaltig sind die Olympischen Winterspiele?

    »›Es sind die nachhaltigsten Spiele aller Zeiten‹, heißt es… Sind diese Spiele denn wirklich nachhaltig?…Ja, hieß es, wir nutzen nur bereits vorhandene Sportstätten. Von wegen! Eine nagelneue Bobbahn haben die da schon wieder in die schöne Landschaft geknallt… Die Kosten trägt der italienische Steuerzahler… Neubau statt Umbau der Skischanze… neue Eishockeyhalle in Mailand, die Kunsteisbahn von Cortina, ich sag mal, wirklich nachhaltig ist nur Tina, das Maskottchen der Winterspiele… Seien wir ehrlich. Wintersport ist immer einer Art Krieg gegen die Natur…«
    Zum Youtube-Video