Grüne Fraktion Berlin

  • Pressemitteilung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus: NOlympia-Erfolg in Hamburg: Berlin muss die Bewerbung jetzt auch stoppen

    Klara Schedlich, sportpolitische Sprecherin, sieht Rückenwind in dem klaren Votum der Menschen in Hamburg für NOlympia:

    „Das klare Votum aus Hamburg zeigt, warum der Berliner Senat einen Volksentscheid fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. Berlin sollte die Bewerbung jetzt zurückziehen und die Millionen in marode Sportanlagen stecken.

    Gestern wurde der Berliner Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele der finale Stoß versetzt. NRW und Bayern haben klare Voten für eine Bewerbung. Es ist völlig abwegig zu glauben, Berlin hätte als einzige Bewerberin ohne unterstützenden Volksentscheid auch nur den Hauch einer Chance. Kai Wegner und die SPD haben sich verrannt. Weiteres Geldverbrennen muss nun ein Ende haben. In Berlin entfällt der Schulsport, weil Sporthallen marode sind, und Kinder können nicht schwimmen lernen, weil Schwimmbäder nicht genutzt werden können. Wir müssen jetzt umsteuern.“

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  • Klara Schedlich (Grüne Fraktion Berlin): NOlympia: Berlin braucht funktionierende Sportanlagen statt Prunk und Protz

    Zum schwarz-roten Olympia-Konzept des Senats erklärt Klara Schedlich, sportpolitische Sprecherin:

    »Während Schulsport in maroden Sportstätten nicht stattfindet und Kinder wegen fehlender Bäder nicht schwimmen lernen können will der Senat in Prunk und Protz investieren. Statt gigantische olympische Ringe um den Fernsehturm sollten die Gelder lieber in unsere Schulen, Sportvereine und Schwimmbäder fließen.

    Der Olympische Weg ohne mögliche Nachnutzung nach den Spielen beweist, dass Olympia keinenfalls nachhaltig wird und die Gelder nicht in Berlins Zukunft gesteckt werden.

    Haushaltspolitisch ist das Olympiakonzept des Wegner-Senats hochgradig unseriös. Es gibt keine transparente Prognose, wie viele Milliarden die Austragung kosten wird. Damit kann auch ein angebliches Überschusspotenzial nicht seriös prognostiziert werden. Als jüngste Abgeordnete sehe ich hier Milliardenkosten auf meine Generation zukommen, die für funktionierende Sportanlagen fehlen werden.

    Mein Antrag auf Akteneinsicht über die Kosten wurde bislang nicht genehmigt.

    Alle wissen: die Berliner Bewerbung ist sowieso aussichtslos. Die Millionen für Werbung kann man sofort besser investieren. Herr Wegner, brechen Sie die Bewerbung ab und kümmern Sie sich um die Probleme dieser Stadt.«

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