»Münchner Olympiabewerbung: Söder und Krause machen Tempo. Söder und Krause treiben im Rathaus Münchens Olympia-Bewerbung voran, draußen warnt das Bündnis ›NOlympia‹ vor einem Olympischen Dorf auf Moorflächen. Ein eigenes Olympiagesetz und weniger Klagemöglichkeiten sollen Projekte bis 2036 beschleunigen….Um die Bewerbung zu stützen, will die Staatsregierung ein eigenes bayerisches Olympiagesetz vorlegen. Alles, was im Planungs-, Bau- und Vergaberecht beim Freistaat liegt, soll beschleunigt werden. Ziel ist, bis 2029 – wenn das Internationale Olympische Komitee (IOC) über die Spiele 2036 entscheidet – baureife Vorhaben vorlegen zu können. Auf Bundesebene ist laut Söder eine ähnliche Gesetzgebung geplant, die Klagemöglichkeiten gegen Olympiabauten möglichst einschränken soll.« (Moritz M. Steinbacher, BR)
Beschleunigung bedeutet Aushebelung demokratischer Prozesse auf Kosten von Transparenz, Partizipation, Nachhaltigkeit. Und teurer wird es dann auch.
Dazu kommen weitere Probleme: Ramona Rösch vom Bündnis NOlympia München warnt, dass die neuen U-Bahnlinien so viel CO₂ verursachen werden, »dass das Ziel, München bis 2035 klimaneutral zu machen, kaum zu halten sei. Besonders kritisch sieht sie das geplante Olympische Dorf in Daglfing: Für dessen Bau würden bisher unberührte Moorflächen und Felder versiegelt – aus ihrer Sicht unwiederbringlich.«
Zum Artikel

