• Wir freuen uns auf nolympischen Besuch aus Hamburg!

    Hamburg hat es vorgemacht: Eine deutliche Mehrheit der Wähler*innen hat sich am 31. Mai in einem Referendum gegen eine Bewerbung ihrer Stadt um Olympische Spiele ausgesprochen. Nun ruft die LINKE Hamburg, die sich als einzige demokratische Partei für NOlympia in Hamburg starkmachte, dazu auf, ihre Berliner Parteigenossin Claudia Engelmann unter anderem beim Sammeln von Unterschriften für das NOlympia-Volksbegehren zu unterstützen:

    »Claudia ist u.a. sportpolitische Sprecherin und setzt sich gegen eine Berliner Olympia-Bewerbung ein. Anders als in Hamburg gibt es in Berlin zwar kein Referendum, aber dafür findet zurzeit eine Unterschriftensammlung von NOlympia Berlin zum Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens gegen Olympia statt, bei der bis Mitte Oktober (am besten aber schon bis zum Wahltag am 20.9.26) mindestens 20.000 Unterschriften gesammelt werden müssen.

    Diese Unterschriftensammlung unterstützt auch unsere Kandidatin tatkräftig – und wünscht sich zusätzlich unsere Unterstützung, damit wir unsere Hamburger NOlympia-Erfahrung in den Wahlkampf mit einbringen können. Als Schwerpunkt ist hierfür ein Wochenende vorgesehen, und zwar entweder das letzte Augustwochenende (28.-30.8.26) oder das erste Septemberwochenende (4.-6.9.26). Wenn du Lust hast, dabei zu sein, dann melde dich bitte bis zum 7.7.26 über das unten stehende Formular an. Abhängig von der Anzahl der Anmeldungen entscheiden wir dann, welches Wochenende es wird.

    Für die Unterbringung vor Ort sorgt der Berliner Landesverband. Reisekosten kann auf vorherigen Antrag dein Bezirksverband (oder im Ausnahmefall der Hamburger Landesverband) übernehmen.«

    Wir freuen uns auf nolympischen Besuch aus Hamburg!

    Hier der Blogbeitrag der LINKEN Hamburg

  • Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus: Bewerbung für Olympische Spiele umgehend abblasen!

    Pressemitteilung der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:

    Mit einer klaren Mehrheit von rund 55 Prozent haben sich die Hamburger*innen gegen eine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 ausgesprochen.

    Dazu sagt die sportpolitische Sprecherin der Fraktion die Linke Claudia Engelmann:

    »Wir gratulieren den Hamburger*innen zu diesem tollen Ergebnis. Wir haben in Berlin mitgefiebert und am Ende auch mitgefeiert. Die positive Entscheidung ist auch ein Verdienst der versierten Informationsarbeit der Hamburger NOlympia-Initiative sowie der Hamburger Linkspartei, mit der die millionenschwere Jubelkampagne des Senats ausgebremst wurde.

    Die Hamburger*innen ließen sich nicht von leeren Versprechungen, intransparenten Kostenaufstellungen und sinnfreien teuren Drohnenshows einwickeln. So konnte sich am Ende die Vernunft durchsetzen!

    Auch in Berlin lassen sich die Menschen nach über dreißig Jahren erfolglosen, aber kostspieligen Olympiabewerbungen nichts mehr vormachen. Erst recht nicht von dem vollkommen intransparenten Olympiakonzept des Berliner Senats.

    Die Linke fordert den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner auf, keine weiteren Gelder mehr zu verschwenden und die Bewerbung für die Olympischen Spiele umgehend abzublasen! Die Bewerbungsmillionen werden dringend im Sportetat benötigt, um den Schul- und Breitensport zu fördern und den Sanierungsstau bei den Schwimm- und Sporthallen aufzulösen.«

    Zur Pressemitteilung


    NOlympia Berlin sammelt Unterschriften für das Volksbegehren: 

    »Für Berlin – gegen Olympia. Wir sagen Nein zu einer Bewerbung um Olympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044!« 
    Unterschriftsliste zum Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens:
    Herunterladen – handschriftlich und gut lesbar ausfüllen – das Originaldokument per Post in einem frankierten Brief an die Trägerin des Volksbegehrens senden:
    NaturFreunde Berlin e.V.
    Paretzer Str. 7
    10713 Berlin
  • Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus: Kein Blankoscheck für Olympia – Priorität für Kiez-Sanierung statt Milliarden-Roulette

    Am heutigen Mittwoch startet das Bündnis „NOlympia Berlin“ vor dem Roten Rathaus die Unterschriftensammlung für das Volksbegehren gegen die Olympia-Pläne des Senats. Die Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus unterstützt das Bündnis und fordert eine Abkehr von der Bewerbung „BERLIN+“, solange die Basisinfrastruktur des Sports in den Berliner Kiezen massiv vernachlässigt wird.

    Dazu erklärt Claudia Engelmann, sportpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke:

    „Wir unterschreiben keinen Blankoscheck für ein milliardenschweres Olympia-Roulette. Gegen die Bewerbung des Senats sprechen vor allem drei zentrale Aspekte:

    Erstens, die völlig falschen Prioritäten: Während der Senat elitäre Luftschlösser plant, schieben wir in Berlin bei Sportanlagen und Bädern einen gewaltigen Sanierungsstau von über einer Milliarde Euro vor uns her. 13.000 Kinder stehen auf Wartelisten der Vereine. Unser Maßstab lautet: Bevor wir ein Event-Spektakel ausrichten, muss jedes Kind in dieser Stadt in intakten Bädern schwimmen lernen können.

    Zweitens, das Märchen von den Bundesgeldern: Das Argument, der Bund würde Berlin bei der Sanierung der städtischen Infrastruktur unterstützen, ist eine bewusste Nebelkerze. Die Bundesregierung hat auf unsere Nachfrage unmissverständlich klargestellt, dass sich ihre Zuständigkeit ausschließlich auf den Spitzensport beschränkt. Keine Kiez-Sporthalle zusätzlich würde dadurch entstehen und die immensen Kosten für die vom IOC geforderten Sicherheitsstandards und ÖPNV-Leistungen müsste das Land Berlin komplett allein stemmen.

    Drittens, das Recht auf demokratische Mitbestimmung: Bei einer derart weitreichenden und teuren Entscheidung müssen die Berlinerinnen und Berliner das letzte Wort haben. Wir halten den Volksentscheid für das einzig richtige Instrument und unterstützen die Unterschriftensammlung aus voller Überzeugung. Was wir vor der Wahl sagen, gilt auch danach: Mit einer Linken in Regierungsverantwortung wird es keine Olympia-Bewerbung auf Kosten des Breitensports geben.“

    Zur Pressemitteilung