Mietenexplosion

  • André Zuschlag (taz): Olympia-Kritik für alle

    »[…] Die Initiative ›Nolympia‹, die für ein ›Nein‹ beim Referendum wirbt, bemängelt .., dass der rot-grüne Senat und die städtische Projektgruppe die Nachteile und Risiken einer Austragung verschweigen: Die Liste der Kritik ist lang: von hohen Kosten einer Durchführung über steigende Mieten in Folge städtischer Aufwertung bis hin zu Umweltbelastungen.

    Hamburg gebe viele Millionen allein für die aktuelle Bewerbung aus, spare aber an anderen Stellen, sagte Ihring: »Wir leben in einer Stadt mit maroden Schulen und Turnhallen, soziale Einrichtungen kämpfen ums Überleben, die Hochschulen sind unterfinanziert.‹ […]«
    Zum Artikel (22. Februar 2026)

  • Lisa Weiß (ARD): Teure Winterspiele, teurer Wintersport

    »Ski-Touristen, die während Olympia in den italienischen Alpen urlauben wollen, müssen tief in die Tasche greifen: Für Übernachtungen werden saftige Preise verlangt. Und auch alles andere ist teuer. […] Aber nicht nur die Hoteliers, auch ganz normale Wohnungsbesitzer versuchen, aus Olympia Kapital zu schlagen. Schon im September hätte sie Schwierigkeiten gehabt, eine Mietwohnung in Predazzo für das ganze Schuljahr zu finden, erzählt zum Beispiel eine Lehrerin. Die meisten hofften, ihre Wohnung während Olympia teuer an Touristen zu vermieten […]«
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  • Martin Krauss (ND): Olympische Verschwendung

    Raubbau an Ressourcen, unsinnige Bauten, mafiöse Geschäfte: Das alles gehört mit zu den Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo
    »[…] Das Grundprinzip von Events wie Olympischen Spielen – manche sprechen von ›Celebration Capitalism‹ – ist, dass öffentliche Gelder in private Taschen umgeleitet werden. […]«
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  • rainews: Preise für Kurzzeitmieten verdoppeln sich wegen Olympia.

    In Mailand kostet eine Mietwohnung während der olympischen Winterspiele zwischen 1.900 und 2.800 Euro, pro Woche. In Bormio sogar noch mehr.
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