»Der Gentrifizierungs-Wahnsinn von Olympia war nur der Anfang. Barcelona gehört heute zu den teuersten Städten Europas mit einer Tourismus-Dichte, die das alltägliche Leben in der Altstadt unmöglich macht.[…] Wir sollten in Berlin auch jetzt nichts verpassen und uns mit aller Macht gegen die Olympiapläne zur Wehr setzen. Sonst können wir demnächst unseren Besuchern auch zeigen, wo es in Berlin mal cool war, bevor die Bulldozer kamen.« Zum Artikel von Florian Schmid im Neuen Deutschland
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Carsten Upadek (Deutschlandfunk): Olympische Spiele 2016. Vertreibung im Namen der Spiele (3.5.2015)
»Gut 15 Monate vor den Olympischen Spielen steckt Rio de Janeiro mitten in den Bauvorbereitungen. Im Westen der Stadt entsteht der Olympiapark, dort werden 16 Wettkämpfe ausgetragen. An seinem Rand liegt das Armenviertel Vila Autódromo. Für die Anwohner sind die Bauarbeiten das geringere Problem. Sie kämpfen um ihre Existenz…Das heißt, die Enteignung durch die Stadt könnte gerichtlich bestätigt werden. Und sie wäre nicht die Erste in Rio de Janeiro. Zwischen 2009 und 2013 wurden 65.000 Menschen im Namen von WM und Olympia umgesiedelt. Brizola spricht von Gentrifizierung mit Hilfe der Politik: die Vertreibung der Armen von wertvollem Bauland.«
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