»[…] Es ist alarmierend, wie viele Millionen Euro die Bewerberstädte und Regionen für den internen deutschen Wettbewerb aus Steuergeldern bereits investiert haben, insbesondere angesichts der häufig angespannten finanziellen Situation der Bewerberstädte und der Kürzungen der Fördermittel im Breitensport (siehe Berlin).[…]«
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Mietenexplosion
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Dr. Benjamin Benrich: Taschenspielertricks an der Elbe? Das Argument, das keines ist – wie Hamburg seine Bürger*innen mit Wissenschaft von Olympia überzeugen will
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NOlympia Berlin »sitzt am längeren Hebel«. Nicht unsere Spiele. Florian Kasiske von NOlympia im Talk mit Emily Laquer
»Geld, Macht und Spiele: Wer kassiert, wer zahlt, wer wird verdrängt?
Wir haben mit Florian Kasiske von NOlympia Hamburg diskutiert.«
Zum Youtube-Video (3.3.2026)
Florians Einschätzung zur Berliner Olympiabewerbung: »Die Bewegung [NOlympia] sitzt am längeren Hebel«. (1:32:44) -
André Zuschlag (taz): Olympia-Kritik für alle
»[…] Die Initiative ›Nolympia‹, die für ein ›Nein‹ beim Referendum wirbt, bemängelt .., dass der rot-grüne Senat und die städtische Projektgruppe die Nachteile und Risiken einer Austragung verschweigen: Die Liste der Kritik ist lang: von hohen Kosten einer Durchführung über steigende Mieten in Folge städtischer Aufwertung bis hin zu Umweltbelastungen.
Hamburg gebe viele Millionen allein für die aktuelle Bewerbung aus, spare aber an anderen Stellen, sagte Ihring: »Wir leben in einer Stadt mit maroden Schulen und Turnhallen, soziale Einrichtungen kämpfen ums Überleben, die Hochschulen sind unterfinanziert.‹ […]«
Zum Artikel (22. Februar 2026) -
Lisa Weiß (ARD): Teure Winterspiele, teurer Wintersport
»Ski-Touristen, die während Olympia in den italienischen Alpen urlauben wollen, müssen tief in die Tasche greifen: Für Übernachtungen werden saftige Preise verlangt. Und auch alles andere ist teuer. […] Aber nicht nur die Hoteliers, auch ganz normale Wohnungsbesitzer versuchen, aus Olympia Kapital zu schlagen. Schon im September hätte sie Schwierigkeiten gehabt, eine Mietwohnung in Predazzo für das ganze Schuljahr zu finden, erzählt zum Beispiel eine Lehrerin. Die meisten hofften, ihre Wohnung während Olympia teuer an Touristen zu vermieten […]«
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Andreas Rüttenauer (taz): Olympiaproteste in Mailand. IOC, ICE? Nein, danke: CIO!
In Mailand eskalieren die Anti-Olympia-Proteste und werden niedergeschlagen. Derweil formiert sich eine antinationale Bewegung für guten Sport.
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Tagesschau: Mailand. Krawalle bei Demonstration gegen Olympia
»[…] Tausende Demonstrierende zogen am ersten vollen Wettkampftag durch Mailand, um für eine Vielzahl von Anliegen Stellung zu beziehen. Eine von Gewerkschaften und Umweltschützern organisierte Kundgebung richtete sich unter anderem gegen explodierende Mieten und wachsende soziale Ungleichheit. […] Auch Umweltbelastungen durch die Winterspiele standen im Fokus der Proteste. Olympia-Gegner bemängeln vor allem die Auswirkungen der Großveranstaltung auf das Ökosystem sowie den wasser- und energieintesiven Einsatz von Kunstschnee. […]«
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Martin Krauss (ND): Olympische Verschwendung
Raubbau an Ressourcen, unsinnige Bauten, mafiöse Geschäfte: Das alles gehört mit zu den Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo
»[…] Das Grundprinzip von Events wie Olympischen Spielen – manche sprechen von ›Celebration Capitalism‹ – ist, dass öffentliche Gelder in private Taschen umgeleitet werden. […]«
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Micaela Taroni (Berliner Morgenpost): Urlaub in Italiens Dolomiten: Die Hotelpreise explodieren
Cortina d‘Ampezzo. Italien-Urlauber, die während der Winterspiele in die Dolomiten reisen, müssen sich auf Teuerungen von mehr als 200 Prozent gefasst machen.
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rainews: Preise für Kurzzeitmieten verdoppeln sich wegen Olympia.
In Mailand kostet eine Mietwohnung während der olympischen Winterspiele zwischen 1.900 und 2.800 Euro, pro Woche. In Bormio sogar noch mehr.
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