• NDR: Linke spricht sich gegen Olympia-Bewerbung Hamburgs aus

    Auf ihrem Parteitag im Besenbinderhof hat sich die Linke am Sonnabend noch einmal gegen die Olympia-Bewerbung Hamburgs ausgesprochen. Mit einem Leitantrag plädierte sie dafür, dass die Gelder, die für Olympia verbraucht würden, an anderen Stellen der Stadt besser investiert wären. Der Antrag wurde mit deutlicher Mehrheit angenommen.

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  • Basismitglieder der SPD Lindweiler starten Petition: Offener Brief an den Deutschen Olympischen Sportbund

    »Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir wenden uns als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus der Breite der Parteibasis an Sie, um unsere begründete Ablehnung einer möglichen Ausrichtung Olympischer Spiele in Köln bzw NRW zum Ausdruck zu bringen.

    Olympische Spiele sind ein Fest des Sports, der internationalen Verständigung und gesellschaftlich, kulturübergreifender Begegnung. Für eine erfolgreiche Durchführung ist eine Bewerbung auf Grundlage von realistischen, transparenten und belastbaren Rahmenbedingungen unabdingbar. Eine Betrachtung der Rahmendaten in NRW / Köln zeigt gravierende Mängel in vielen Bereichen operativer Mindestanforderungen.

    Die von der Stadt Köln und weiteren Akteuren vorgetragenen Argumente erscheinen in zentralen Punkten nicht tragfähig und teilweise eventpolitisch konstruiert. Besonders schwer wiegt für uns das Fehlen eines seriösen und nachvollziehbaren Kostendarstellung. Die Erfahrungen vergangener Olympischer Spiele zeigen deutlich, dass Kosten regelmäßig unterschätzt werden und erheblichen Steigerungen unterliegen. Ohne ein belastbares, transparentes und überprüfbares Finanzkonzept ist eine Bewerbung politisch unverantwortlich – gerade gegenüber den BürgerInnen, denen grundlegende Bereiche von Daseinsversorgung zukunftsorientiert und nachhaltig zu gewähren ist.

    Bei den infrastrukturellen Versprechen wird für die Region Rhein/Ruhr suggeriert, dass innerhalb Nordrhein-Westfalens alle relevanten Sportstätten vom Olympischen Dorf aus in kürzester Zeit erreichbar seien. Die Behauptung, sämtliche Austragungsorte könnten innerhalb einer Stunde erreicht werden, entbehrt aus unserer Sicht jeder realistischen Grundlage. Marode Verkehrssysteme in der Region stoßen regelmäßig an ihre Grenzen, eine verlässliche ÖPNV-Nutzung im Kölner Norden wird aktuell nicht gewährleistet. Inwieweit notwendige, alltagstaugliche Aus- und Neubauten den Voraussetzungen einer gelingenden Olympiade genügen, erscheint mehr als fraglich.

    Zusätzlich erschüttert uns die Umsetzung der Bürgerbeteiligung. Schon bei der Auszählung der Bürgerbefragungen kam es zu eklatanten Pannen. So war die Stadt Köln nicht in der Lage, einen simplen Livestream aufrechtzuerhalten, und das Auszählungschaos dauerte bis nachts um 3 Uhr, während alle anderen beteiligten Städte ihre Ergebnisse bereits deutlich früher vollständig vorgelegt hatten. Ein solches Vorgehen trägt nicht dazu bei, Vertrauen in ein Projekt dieser Größenordnung zu schaffen.

    Das Ergebnis der Bürgerbefragung selbst gibt Anlass zu großer Skepsis. Trotz einer massiven und kostspieligen Werbekampagne, die einseitig auf Zustimmung ausgerichtet war und den Bürgerinnen und Bürgern kaum eine ausgewogene, faktenbasierte Entscheidungsgrundlage bot, wurde eines der schwächsten Zustimmungsergebnisse in ganz Nordrhein-Westfalen erzielt. Die Projekt-Kommunikation geschah zuwachsorientiert ohne Darstellung zu erbringender Voraussetzungen in prestigeträchtigen Innenstadt-Locations. Ein Gespräch mit direkt betroffenen Bürgern (Olympiadorf /temporäres Stadion – Ableger vom geplanten neuen Stadtviertel, 16km außerhalb der Stadt) wurde bislang nicht gesucht. Eine vorliegende mit hoher Expertise und Bürgerbeteiligung erstellte Stadtteilplanung wird olympiaabhängig unnötig verzögert.

    Die geringe Zustimmung und eine Ablehnungsquote von 42,6% in Köln sollte als deutliches Signal verstanden werden, dass es in der Bevölkerung erhebliche Vorbehalte gegenüber dem Vorhaben gibt.

    Darüber hinaus blicken wir mit großer Skepsis auf die bisherige Umsetzung großer Infrastruktur- und Kulturprojekte in Köln. In der Vergangenheit wurden zahlreiche Vorhaben weder im geplanten Zeitrahmen noch innerhalb der vorgesehenen Kosten realisiert. Beispiele hierfür sind Opernhaus, Römisch-Germanisches Museum, Ost-West U-Bahn, Nord-Süd-Bahn, Villa Culturalis, Jüdisches Museum, sowie Zeughaus. Diese wiederkehrenden Verzögerungen und Kostensteigerungen werfen erhebliche Zweifel auf, ob ein Projekt der Größenordnung Olympischer Spiele in Köln verlässlich umgesetzt werden kann.

    Zusammenfassend sehen wir in prinzipieller Zustimmung gelebter olympischer Praxis die Gefahr, dass vor Ort Erwartungen geweckt werden, die weder organisatorisch noch finanziell eingelöst werden können. Eine solche Entwicklung würde das Vertrauen der Bevölkerung in politische Entscheidungsprozesse weiter beschädigen.

    Als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stehen wir für eine verantwortungsvolle Haushaltsführung, für Transparenz und für eine Politik, die sich am Gemeinwohl orientiert. Vor diesem Hintergrund lehnen wir eine Bewerbung Kölns für Olympische Spiele in der derzeit diskutierten Form entschieden ab.

    Wir fordern den Deutschen Olympischen Sportbund auf, vorgelegte Detailpläne des Bewerbers Köln/NRW kritisch abwägend in Sachen Realisierbarkeit zu prüfen. Nur Bewerbungen, die auf soliden, überprüfbaren und ungeschönten Grundlagen basieren können einen gewünscht optimalen Veranstaltungsverlauf gewährleisten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten von der Basis

    Erstzeichner:

    Wolfgang Steves
    Matthias Vilgis
    Karola Fischer-Wolff
    Gerhard Wolff
    Dirk Bachhausen

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  • Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus: Kein Blankoscheck für Olympia – Priorität für Kiez-Sanierung statt Milliarden-Roulette

    Am heutigen Mittwoch startet das Bündnis „NOlympia Berlin“ vor dem Roten Rathaus die Unterschriftensammlung für das Volksbegehren gegen die Olympia-Pläne des Senats. Die Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus unterstützt das Bündnis und fordert eine Abkehr von der Bewerbung „BERLIN+“, solange die Basisinfrastruktur des Sports in den Berliner Kiezen massiv vernachlässigt wird.

    Dazu erklärt Claudia Engelmann, sportpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke:

    „Wir unterschreiben keinen Blankoscheck für ein milliardenschweres Olympia-Roulette. Gegen die Bewerbung des Senats sprechen vor allem drei zentrale Aspekte:

    Erstens, die völlig falschen Prioritäten: Während der Senat elitäre Luftschlösser plant, schieben wir in Berlin bei Sportanlagen und Bädern einen gewaltigen Sanierungsstau von über einer Milliarde Euro vor uns her. 13.000 Kinder stehen auf Wartelisten der Vereine. Unser Maßstab lautet: Bevor wir ein Event-Spektakel ausrichten, muss jedes Kind in dieser Stadt in intakten Bädern schwimmen lernen können.

    Zweitens, das Märchen von den Bundesgeldern: Das Argument, der Bund würde Berlin bei der Sanierung der städtischen Infrastruktur unterstützen, ist eine bewusste Nebelkerze. Die Bundesregierung hat auf unsere Nachfrage unmissverständlich klargestellt, dass sich ihre Zuständigkeit ausschließlich auf den Spitzensport beschränkt. Keine Kiez-Sporthalle zusätzlich würde dadurch entstehen und die immensen Kosten für die vom IOC geforderten Sicherheitsstandards und ÖPNV-Leistungen müsste das Land Berlin komplett allein stemmen.

    Drittens, das Recht auf demokratische Mitbestimmung: Bei einer derart weitreichenden und teuren Entscheidung müssen die Berlinerinnen und Berliner das letzte Wort haben. Wir halten den Volksentscheid für das einzig richtige Instrument und unterstützen die Unterschriftensammlung aus voller Überzeugung. Was wir vor der Wahl sagen, gilt auch danach: Mit einer Linken in Regierungsverantwortung wird es keine Olympia-Bewerbung auf Kosten des Breitensports geben.“

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  • rbb: Olympia-Anlauf stößt auf Widerstand. Bündnis NOlympia Berlin startet Unterschriftensammlung

    »Berlin und Olympia, das war schon immer eine schwierige Kombination. 1936 nutzten die Nazis die Spiele als Propaganda-Show, eine Bewerbung für das Jahr 2000 endete in einem Desaster. Jetzt will die Stadt sich erneut für die Spiele bewerben. Eine Gesamtbefragung der Berliner gibt es aus verfassungsrechtlichen Gründen nicht, stattdessen haben ausgewählte Berliner gestern Handlungsempfehlungen an den Senat übergeben. Das Bündnis NOlympia Berlin beginnt heute offiziell mit einer Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren gegen eine Olympia-Bewerbung. darüber sprechen wir mit Gabriele Hiller, eine der Sprecherinnen und Gründungsmitglied von ›NOlympia Berlin‹.«

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    Hier die Unterschriftsliste (pdf)

    Ausdrucken – unterschreiben – 4 weitere Unterzeichner*innen finden – Brief an NaturFreunde Berlin, Paretzer Str. 7, 19713 Berlin  schicken oder bei einer Sammelstelle abgeben 🙂

  • Phil Beng (rbb): Wie stellen sich die Berliner Olympia vor? [Zur sogenannten »Bürgercharta«]

    (21.4.2026) »München und NRW starten mit einer großen Unterstützung ihrer Bürger in den Bewerbungsprozess um die Olympischen Spiele. In Berlin ist so eine Umfrage laut Verfassung nicht möglich [Kommentar: und das ist auch gut so, siehe: Hermann Heußner: Prämie auf die Macht] – deswegen wollte der Senat eine Bürgercharta erarbeiten. Heute gab es die Ergebnisse…. ›Aber wenn Olympia kommt, wird genau das Gegenteil passieren. Dann ist das Geld nicht da, um solche Forderungen umzusetzen.‹« (Uwe Hiksch, Vertrauensperson des NOlympia-Volksbegehrens)
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  • Martha Lippert (taz): Interview mit Uwe Hiksch (NaturFreunde Berlin und Vertrauensperson des NOlympia-Volksbegehrens): »Lasst die Finger von Berlin!«

    NOlympia setzt sich gegen eine Bewerbung Berlins als Austragungsort für Olympische Spiele ein. Das Geld werde dringend woanders benötigt, sagt Mit-Initiator Uwe Hiksch.
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  • Statement der Berliner MieterGemeinschaft e.V.: Olympia-Bewerbung muss gestoppt werden

    Die Berliner MieterGemeinschaft (BMG e.V.) unterstützt das Volksbegehren gegen die Bewerbung Berlins für die Ausrichtung der Olympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Dazu BMG-Vorstand Marek Schauer:

    »Es ist unverantwortlich und nahezu abenteuerlich, die finanziell und infrastrukturell ausgeblutete und von wachsender Armut geprägte Stadt auf den Präsentierteller für ein profitgetriebenes Mega-Spektakel zu legen. Und es ist nahezu zynisch, von der ›Sportstadt Berlin‹ zu fabulieren, während der Schul- und Breitensport auf der letzten Rille läuft. Berlin braucht massive öffentliche Investitionen in den Bau bezahlbarer Wohnungen und die Ertüchtigung der Infrastruktur sowie der sozialen Daseinsvorsorge in allen Bereichen, und kein milliardenschweres Prestigeprojekt«.

    Die Unterschriftensammlung des Bündnisses »NOlympia« für die 1. Stufe des Volksbegehrens beginnt offiziell am Mittwoch um 11 Uhr mit einer Kundgebung vor dem Roten Rathaus, (https://nolympia.berlin/)

  • Linksfraktion Pankow: Kostenexplosion im Jahnsportpark: Verschwendung stoppen – Breitensport schützen

    Die Linksfraktion Pankow kritisiert die jüngsten Entwicklungen zum Umbau des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks scharf. Offensichtlich wird versucht, die massiven Kostensteigerungen möglichst geräuschlos durch die parlamentarischen Gremien zu bringen. Doch die Dimensionen sind politisch brisant und müssen öffentlich gemacht werden.

    Die vorliegenden Zahlen, die im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses am 15.04. vorgestellt wurden, belegen eine eindeutige Tendenz: Aus den ursprünglich veranschlagten Gesamtkosten von rund 20 Millionen Euro sind Schritt für Schritt deutlich höhere Summen geworden. Allein im ersten Bauabschnitt sind die Kosten bereits auf 22,4 Millionen Euro angestiegen. Der Ausgangswert lag bei 14 Millionen Euro. Weitere Erhöhungen sind absehbar, da der Rückbau des Stadions noch nicht abgeschlossen ist. Damit drohen beim zweiten Bauabschnitt zusätzliche Millionenbelastungen durch Verzögerungen. Für diesen Bauabschnitt fehlt also faktisch bereits die Finanzierung.

    Dr. Jaana Stiller, sportpolitische Sprecherin der Linksfraktion Pankow, erklärt:

    „Besonders problematisch ist, dass die Finanzierungslücken offenbar durch das Verschieben und Zweckentfremden von Mitteln geschlossen werden sollen. Gelder, die eigentlich für den Schul-, Vereins- und Freizeitsport vorgesehen sind, werden so indirekt zur Kompensation der Kostenexplosion eingesetzt.“

    Die Konsequenz ist klar: Diese Politik geht auf Kosten der Bürger*innen, die auf funktionierende Sportinfrastruktur angewiesen sind. Insbesondere Schüler*innen und Vereine werden die Leidtragenden sein. Der Breitensport hat insgesamt das Nachsehen.

    „Vor dem Hintergrund der aktuellen Olympia-Debatte erhält diese Entwicklung zusätzliche Brisanz. Während über milliardenschwere Großprojekte diskutiert wird, zeigt sich am Beispiel des Jahnsportparks bereits jetzt, wie schnell Kosten aus dem Ruder laufen und wer am Ende die Rechnung dafür zahlt,“

    ergänzt Maria Bigos, Vorsitzende der Linksfraktion Pankow.

    In der kommenden Woche startet die Unterschriftensammlung für das Volksbegehren „NOlympia“. Aktuelle Prognosen zeigen, dass rund 67% der Berliner*innen gegen eine Olympia-Bewerbung sind. Die derzeitigen Vorgänge unterstreichen, wie notwendig eine kritische und öffentliche Debatte über Prioritäten in der Sport- und Investitionspolitik ist.

    Deshalb fordern wir Transparenz zu den tatsächlichen Kosten und den Einsatz öffentlicher Mittel für den Breitensport, statt für Prestigeprojekte mit unkalkulierbaren Risiken.

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  • Auch der NABU Hamburg sagt jetzt #NOlympia. »Alles andere als eine Positionierung gegen die Bewerbung Hamburgs würde die Glaubwürdigkeit des NABU Hamburg massiv in Frage stellen«

    Die NABU-Mitgliederversammlung hat am 16. April 2026 folgenden Beschluss gefasst:

    »Die NABU-Mitgliederversammlung lehnt die Bewerbung Hamburgs für die Olympischen Spiele ab und empfiehlt seinen Mitgliedern und den Hamburger*innen bei dem Referendum am 31.5.2026 mit ›Nein‹ zu stimmen.

    Begründung: Das bisher vorliegenden Bewerbungskonzept lässt Belastungen und Verluste für Natur, Landschafts- und Naturschutzgebiete, Biodiversität, Biotopverbund und des Grünen Netzes erwarten, z.B. im Volkspark, in Hummelsbüttel, rund um die Alster oder auch im Umfeld der Regattastrecke in Allermöhe. Die Olympischen Spiele sollen nach dem Wunsch des Senats sogar natur- und klimaschädliche Infrastrukturprojekte wie die A26 Ost oder die Science City befördern. Projekte, gegen die sich der NABU Hamburg seit Jahren stellt und sogar juristisch vorgeht. Alles andere als eine Positionierung gegen die Bewerbung Hamburgs würde die Glaubwürdigkeit des NABU Hamburg massiv in Frage stellen.

    Schon jetzt bestehen in Hamburg Schwierigkeiten ausreichende Ausgleichsflächen für aktuell stattfindende Eingriffe in Natur und Landschaft zu identifizieren. In den vorliegenden Konzepten zur Bewerbung der Olympischen Spiele ist die Frage der Eingriff-/Ausgleichsregelung bislang nicht oder nur unzureichend thematisiert. Es steht daher zu befürchten, dass Ausgleichsflächenpotenziale weder in Fläche noch in Qualität in Hamburg ausreichen, um die mit den Olympischen Spielen verbundenen Eingriffe zu kompensieren.

    Klimaschutzbelange werden auch im Hinblick auf den Zukunftsentscheid unzureichend berücksichtigt. Zusätzliche Emissionen durch Bau, Verkehr und temporäre Infrastruktur werden entweder nicht benannt, nicht bilanziert oder stehen im Widerspruch zu Hamburgs Klimazielen.

    Vorrangige Aufgabe des NABU ist es, sich für Natur- und Landschaftsschutz einzusetzen bzw. Schaden abzuwenden. Auf Grundlage der vorliegenden Informationen gibt es keine Hinweise darauf, dass Natur, Landschaft und Klima von der Ausrichtung der Olympischen Spiele profitieren.

    Der NABU und sein Vorstand werden daher aufgefordert, sich bis zum Referendum öffentlich und in entsprechenden Gremien aktiv für eine Ablehnung der Bewerbung einzusetzen. Sollte das Referendum pro Olympia ausfallen, fordert der NABU Hamburg die Einhaltung der im gemeinsamen Beschlussvorschlag von Vorstand und Baumschutzgruppe formulierten Kriterien und setzt sich dafür aktiv in der Öffentlichkeit und in entsprechenden Gremien ein.«

    https://hamburg.nabu.de/imperia/md/content/hamburg/geschaeftsstelle/versammlung/antrag_christian_gerbich.pdf

     

  • PM Linksfraktion Tempelhof-Schöneberg: Mehrheiten für CDU-Antrag nur mit AfD – Protokoll der BVV bestätigt: Zu Olympia fällt Brandmauer in Tempelhof-Schöneberg

    Das heutige Protokoll mit der namentlichen Abstimmung bestätigt: die sogenannte „Brandmauer“ ist in der Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg gefallen.  Der CDU-Antrag „Olympische und Paralympische Spiele für Berlin“ hätte ohne die AfD keine Mehrheit gehabt. Linke und Grüne stimmten gegen den Antrag, die SPD hatte sich enthalten. Die Christdemokraten hatten eine Sondersitzung am 25. März beantragt. Auf Antrag der CDU sollte sich das Bezirksamt geschlossen hinter eine Berliner Olympiabewerbung stellen. Das Ergebnis war politisch eindeutig. CDU und FDP kamen in dieser Sitzung zusammen auf nur 17 Stimmen. In der Debatte positionierten sich jedoch Linke, Grüne und das BSW gegen den Pro-Olympia-Antrag der CDU. Die SPD-Fraktion enthielt sich. Insgesamt votierten 17 Bezirksverordnete mit Nein. Der Antrag erhielt am Ende jedoch 20 Ja-Stimmen, 17 Nein-Stimmen und 11 Enthaltungen. Damit hat die CDU in der Bezirksverordnetenversammlung von Tempelhof-Schöneberg nur mit den drei Stimmen der AfD eine Mehrheit gefunden. Auf die Verkündung des Ergebnisses reagierte die CDU-Fraktion mit lautem Beifall.

    Dazu die sportpolitische Sprecherin der Linken Tempelhof-Schöneberg, Katharina Marg: „Es gibt keine demokratischen Mehrheiten mit Faschisten und Menschenfeinden. Dass die Union dies offenbar billigend in Kauf nimmt, ist ein fatales Zeichen. CDU und AfD handeln damit wieder gegen die Interessen der Allgemeinheit. Eine Bewerbung Berlins für Olympia ist objektiv betrachtet für unsere Stadt finanziell, schul- und sportpolitisch, sowie ökologisch unsinnig[1]. Olympische Spiele 2036 wären geschichtsvergessen.[2] Während das IOC T-Shirts mit Originalplakaten aus der Nazi-Diktatur im Onlineshop verkauft[3], auf denen der Schriftzug „Germany Berlin 1936 Olympic Games“ zu lesen ist, schafft die CDU in Tempelhof-Schöneberg für schlecht gemachte Anträge die Mehrheiten mit der AfD für eine Politik, die den Menschen in Berlin schadet. Die Mieten steigen, Leute mit weniger Geld werden verdrängt, der reguläre Tourismus geht zurück und der Nahverkehr, der jetzt schon personell und finanziell überlastet ist, droht unter die Räder zu kommen. Wir unterstützten den Volksentscheid NOlympia.“

    [1] https://www.gew-berlin.de/aktuelles-beschluesse/detailseite-beschluesse/ablehnung-einer-bewerbung-der-stadt-berlin-fuer-die-olympischen-spiele

    [2] https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Olympiateilnehmern,_die_in_NS-Konzentrationslagern_starben

    [3] https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/trotz-kritik-ioc-verkauft-shirts-zu-olympia-1936-in-berlin,VAzzqdN

  • Es ist soweit – Das Bündnis NOlympia Berlin startet mit einer Presseaktion die Unterschriftensammlung für das Volksbegehren!

    Berlin bewirbt sich aktuell um die Austragung von Olympischen Spielen. Diese bergen erhebliche finanzielle Risiken und könnten neue Kürzungen nach sich ziehen – auf Kosten sozialer und ökologischer Projekte. Daher plant das Bündnis NOlympia einen Volksentscheid, um den Senat dazu aufzufordern, die Bewerbung zurückzuziehen.
    Deshalb hier der Aufruf:
    Kommt zur Auftaktkundgebung des NOlympia Volksbegehrens!
    »Für Berlin – gegen Olympia. Wir sagen Nein zu einer Bewerbung um Olympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044!«
    📅 Mittwoch, 22.04.2026
    🕚 11:00 Uhr
    📍 Rotes Rathaus
    Dort startet auch das Sammeln der Unterschriften und Ihr seid herzlich dazu eingeladen mitzusammeln. Bringt gerne (selbstgemalte) Banner, Schilder und viel gute Laune mit!
    Lasst uns gemeinsam ein Zeichen für ein sozial gerechtes und klimafreundliches Berlin setzen – statt für teure Olympische Spiele! Wir freuen uns, viele von euch vor Ort zu sehen!
  • Meredith Haaf und Christoph Koopmann (SZ): Klamme Kassen, große Erwartungen [€]

    Berlins Regierender Bürgermeister Wegner will Olympia in die Hauptstadt holen – für die Kinder. NRW-Ministerpräsident Wüst hofft an Rhein und Ruhr gleich auf die größten Spiele jemals. Aber wollen die Bürger das überhaupt? […] „In Berlin bekommen Kinder wegen verrotteter Schulsporthallen keinen Unterricht“, hält Carmen Schultze vom BUND (Bund Naturschutz) Berlin dagegen, „und keine einzige davon wird wegen Olympia saniert werden.“ […]
    Zum Artikel (€)

  • köln.t-online: Olympia in Köln: Böhmermann geht OB an

    »TV-Moderator Jan Böhmermann hat in seinem Podcast [spotify.com: ›Fest und Flauschig‹] eine klare Absage an die Kölner Olympia-Bewerbung erteilt – und dabei kein Blatt vor den Mund genommen. „Aus irgendwelchen Gründen hat die Stadt Köln sich in den Kopf gesetzt, Olympiastadt zu werden“, so Böhmermann und machte deutlich, dass er beim anstehenden Bürgerentscheid dagegen stimmen wolle. Seine Vermutung für die kölsche Olympia-Bewerbung: die DOSB-Vergangenheit von Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD). […]«
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    Zum Hintergrund:
    »Vom 1. Februar 2022 bis Dezember 2024 war Torsten Burmester Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). In dieser Funktion führte er für knapp zwei Jahre die operative Leitung des Verbands. Burmester vertrat den DOSB auf Bundesebene und war 2024 Mitglied der Delegationsleitung für die Olympischen Spiele in Paris. Zeitgleich zur Bekanntgabe seiner Kandidatur als Kölner Oberbürgermeister wurde Burmester am 3. Dezember 2024 mit sofortiger Wirkung als DOSB-Vorstandsvorsitzender abberufen.« (wikipedia, Stand: 31.3.2026, 17:39)

  • BUND-Mitgliederversammlung: Kreuzfeld nicht Olympia opfern!

    »Köln. Die Mitgliederversammlung der Kreisgruppe Köln des BUND hat gestern in der Alten Feuerwache nachdrücklich dazu aufgerufen, die 88 ha umfassende Fläche im Kölner Norden in Kreuzfeld wegen ihrer großen Bedeutung als Kaltluftentstehungsgebiet und für die Landwirtschaft nicht dem Olympiaspektakel zu opfern. Das Gebiet stehe aus diesen Gründen auch nicht für den Wohnungsbau zur Verfügung.«
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  • Dr. Benjamin Benrich: Taschenspielertricks an der Elbe? Das Argument, das keines ist – wie Hamburg seine Bürger*innen mit Wissenschaft von Olympia überzeugen will

    »[…] Es ist alarmierend, wie viele Millionen Euro die Bewerberstädte und Regionen für den internen deutschen Wettbewerb aus Steuergeldern bereits investiert haben, insbesondere angesichts der häufig angespannten finanziellen Situation der Bewerberstädte und der Kürzungen der Fördermittel im Breitensport (siehe Berlin).[…]«
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  • Benno Schirrmeister (taz): Jugend indoktriniert für Olympia. Hamburgs Polizeisenator überwältigt Schü­le­r*in­nen

    »Andy Grote (SPD) will in Schulen Stimmung pro Olympia verbreiten. Er bedient sich dafür der undemokratischen Methode der Indoktrination. […] Dass Hamburgs Innensenator, nur um eine Bewerbung für ein Sportfest durchzusetzen, die Heranwachsenden der Stadt entmündigen will: Das ist beängstigend.«
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  • Pressemitteilung Hamburg Innenbehörde: Unterschriftensammlung der Initiative NOlympia für eine weitere Stellungnahme im Informationsheft erfolgreich

    »Der [Hamburger] Senat hat heute, am 17. März 2026, festgestellt, dass die Aufnahme der Stellungnahme der Initiative NOlympia in das Informationsheft zum Olympia-Referendum von mindestens 10.000 Wahlberechtigten unterstützt worden ist. Damit ist die Stellungnahme in das Informationsheft aufzunehmen.

    Zum Hintergrund teilt der Landeswahlleiter folgendes mit: Mit der ab dem 22. April 2026 versandten Abstimmungsbenachrichtigung zum Olympia-Referendum erhalten die Stimmberechtigten ein Informationsheft, in dem die Bürgerschaft und der Senat jeweils auf acht Seiten zu der Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele Stellung nehmen können. Eine weitere Stellungnahme ist aufzunehmen, wenn sie von mindestens 10.000 zur Bürgerschaft Wahlberechtigten unterstützt wird. Die Initiative NOlympia hat in dem Zeitraum vom 31. Januar bis zum 20. Februar für ihre Stellungnahme gesammelt und am 21. Februar 2026 nach eigenen Angaben 19.423 Unterschriften eingereicht. Die Gültigkeitsprüfung der Unterschriften hat ergeben, dass das Quorum erreicht worden ist. Nach Erreichen des Quorums wurde die Prüfung abgebrochen.
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  • Die LINKE, Fraktion in der BVV Pankow: Keine Olympischen Spiele in Berlin und Pankow – Für eine Sportpolitik im Interesse der Bürger*innen

    »Im September wurde im Ausschuss für Schule und Sport erstmals vorgestellt, dass Berlin eine Bewerbung für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036 oder 2040 prüft. Präsentiert wurden dabei auch mögliche Austragungsorte in Pankow – darunter der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, das Velodrom, Arkenberge und die Max-Schmeling-Halle. Die präsentierenden Vertreter*innen des Senats sprachen von Modernisierung, internationaler Strahlkraft und Impulsen für den Sport. Wiederholt wurde betont, ein erheblicher Teil der Investitionen könne durch private Investor*innen getragen werden. Konkrete, belastbare Aussagen zu Gesamtkosten, Risiken, tatsächlicher Nutzung durch Bürger*innen und möglicher Entlastung der öffentlichen Haushalte blieben jedoch offen.

    Der Widerstand gegen eine Olympiabewerbung beschränkt sich längst nicht auf unseren – berlinweit wächst die Kritik deutlich. Initiativen sowie engagierte Bürger*innen bereiten bereits Unterschriftensammlungen vor, um ein klares Signal gegen die Bewerbung zu setzen. Sie fordern Transparenz und eine ehrliche Debatte über unsere Prioritäten: Milliarden für ein Großereignis – oder gezielte Investitionen in Bildung, soziale Infrastruktur und Breitensport? Für uns ist klar: Eine Olympiabewerbung verschiebt den Fokus weg von den realen Bedarfen im Bezirk.

    Pankow steht vor erheblichen Herausforderungen im Breiten-, Schul- und Vereinssport. Sporthallen sind überlastet oder sanierungsbedürftig, Hallenzeiten sind knapp, Schwimmkapazitäten fehlen. Schulen benötigen verlässliche Bedingungen für den Sportunterricht, Sportvereine ausreichende Trainingsflächen. Diese Defizite lassen sich nicht durch ein Großprojekt beheben – vielmehr müssen genau sie im Zentrum politischer Prioritätensetzung stehen. Auch die internationale Erfahrung mahnt zur Vorsicht Die „Oxford Olympics Study 2024“ zeigt: Seit 1992 waren die Kosten für Olympische Sommerspiele im Schnitt mehr als doppelt so hoch wie angesetzt. Selbst wenn Teile der Organisation über das IOC refinanziert werden, verbleiben Ausgaben für Infrastruktur, Sicherheit und Bauwerke bei der öffentlichen Hand.

    Zudem sind die versprochenen Effekte auf Wirtschaft und Breitensport wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Eine Studie des ifo Instituts aus dem Jahr 2024 kommt zu dem Ergebnis, dass sportliche Großereignisse – wenn überhaupt – nur begrenzte und selten nachhaltige wirtschaftliche Impulse auslösen. Auch ein dauerhafter Motivationsschub für den Breiten- und Vereinssport ist nicht nachweisbar. Besonders kritisch sehen wir die politische Schwerpunktsetzung. Eine Bewerbung bedeutet, Planungen, Ressourcen und Aufmerksamkeit an internationalen Normen auszurichten: Stadionkapazitäten, Sicherheitskonzepte, Vermarktungsinteressen. Damit verschiebt sich die Perspektive von Gemeinwohlorientierung zu Großeventlogik.

    Für den sich aktuell im Umbau befindenden Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark würde eine olympische Einbindung zusätzlichen Zeitdruck und funktionale Anpassungen bedeuten. Statt langfristig bedarfsgerechter Lösungen für Schüler*innen, Vereinsmitglieder und Freizeitsportler*innen droht die Orientierung an internationalen Wettkampfvorgaben. Auch das Argument umfangreicher privater Finanzierung überzeugt uns nicht. Private Investitionen sind immer an Renditeerwartungen gebunden. Risiken und Folgekosten verbleiben erfahrungsgemäß dennoch bei der öffentlichen Hand – insbesondere bei Infrastruktur und Betrieb. Hinzu kommen soziale und ökologische Aspekte: zusätzlicher Flächendruck, Verkehrsbelastung und Energieverbrauch. In einer wachsenden Stadt mit angespanntem Wohnungsmarkt und begrenzten Haushaltsmitteln halten wir es für nicht verantwortbar, Milliardenrisiken für ein einmaliges Großereignis einzugehen.

    Für uns haben die Sanierung von Schulen und Sporthallen, wohnortnahe Bewegungsangebote, barrierefreie Anlagen und verlässliche Strukturen für den Vereins- und Freizeitsport Priorität. Pankow braucht keine Olympischen Spiele. Pankow braucht verlässliche Investitionen in Bildung, soziale Infrastruktur und gemeinwohlorientierten Sport.« (Dr. Jaana Stiller)
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  • André Zuschlag (taz): Olympia-Referendum in Hamburg. Rot-Grün will bei Olympia lieber nicht nachrechnen

    »Den Antrag der Linken, den Rechnungshof um eine Einschätzung zu möglichen Olympia-Kosten zu bitten, will Rot-Grün ablehnen. Das passt leider ins Bild…. Auf welchen Informationen und Einschätzungen basierend sollen sich die Ham­bur­ge­r:in­nen eigentlich eine Meinung bilden? Da will Rot-Grün nicht dabei helfen, allzu tief ins Konkrete und in mögliche Lücken des Konzepts zu blicken. […]«

    Zum Artikel (24.2.2026)

  • +++ GEW Berlin unterstützt NOlympia-Bündnis: Gemeinsam gegen Olympia – für eine Stadt, die für alle da ist +++

    Ein klares Signal aus der Bildungs- und Wissenschaftspolitik: Der Landesvorstand der GEW Berlin hat am 23. Februar 2026 den Beschluss gefasst, das Bündnis NOlympia Berlin zu unterstützen.

    Diese Entscheidung ist mehr als eine politische Erklärung – sie ist ein Mahnung an die Politik, ein Zeichen der Solidarität mit den Menschen in Berlin und ein klarer Appell für eine Stadt, die für alle da ist.

    Warum die GEW Berlin das Bündnis unterstützt

    Die GEW – die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft – steht für:
    – Gute Bildung für alle
    – Faire Arbeitsbedingungen für Lehrkräfte und Beschäftigte
    – Demokratische Mitbestimmung in Schule, Hochschule und Verwaltung

    Diese Werte sind genau das, was die Olympischen Spiele in Frage stellen:
    – Milliardenkosten statt Investitionen in Schulen und Kitas
    – Vertreibung von Menschen für Bauprojekte
    – Kostenüberschreitungen und finanzielle Risiken für die Stadt

    Dass die GEW Berlin diese Risiken erkannt hat und sich klar gegen eine Bewerbung der Stadt für die Olympischen Spiele ausspricht, ist ein wichtiger Meilenstein.

    Vorläufige Entscheidung – jetzt wird es konkret

    Bereits im Dezember 2025 hatte die Landesdelegiertenversammlung der GEW Berlin die Ablehnung einer Bewerbung der Stadt Berlin für die Olympischen Spiele beschlossen:

    »Die GEW Berlin spricht sich gegen eine Bewerbung der Stadt Berlin für die Austragung der Olympischen Spiele aus. Sie fordert den Berliner Senat auf, von einer Bewerbung abzusehen und stattdessen die öffentlichen Mittel für den Ausbau und die Sanierung von Bildungseinrichtungen, Sportstätten an Schulen, für sozialen Wohnungsbau sowie für Erhaltung und Ausbau der sozialen Infrastruktur zu verwenden.«

    Die Begründung der GEW findest du hier!

    Wir danken der GEW Berlin – und bleiben gemeinsam stark

    Wir vom Bündnis NOlympia Berlin freuen uns sehr über diese Unterstützung.
    Die GEW ist eine der wichtigsten Stimmen in der Bildungs- und Wissenschaftspolitik – und ihre Stellungnahme ist ein starkes Zeichen der Solidarität.

    Denn:
    – Bildung ist kein Luxus – sie ist eine Grundvoraussetzung für eine gerechte Gesellschaft.
    – Die Stadt braucht keine Spiele – sie braucht eine Zukunft, die für alle da ist.

    Was jetzt kommt: Die Vorbereitung zu einem Volksbegehren

    Mit der Unterstützung der GEW Berlin wird unsere Kampagne noch stärker.
    Wir arbeiten weiter an der Vorbereitung eines Volksbegehrens, das sicherstellt:
    »Keine Olympiabewerbung ohne Beteiligung der Bürger*innen!«