Berlins Regierender Bürgermeister Wegner will Olympia in die Hauptstadt holen – für die Kinder. NRW-Ministerpräsident Wüst hofft an Rhein und Ruhr gleich auf die größten Spiele jemals. Aber wollen die Bürger das überhaupt? […] „In Berlin bekommen Kinder wegen verrotteter Schulsporthallen keinen Unterricht“, hält Carmen Schultze vom BUND (Bund Naturschutz) Berlin dagegen, „und keine einzige davon wird wegen Olympia saniert werden.“ […]
Zum Artikel (€)
NOlympia Colonia
-
Meredith Haaf und Christoph Koopmann (SZ): Klamme Kassen, große Erwartungen [€]
-
Nordstadtblogger (Dortmund): NOlympia: Die Kehrseite der Medaille oder: Argumente gegen eine Olympia-Teilnahme
»Olympia 2036, 2040, 2044 oder doch lieber gar nicht? Vor dieser Entscheidung stehen rund 440.000 Dortmunder:innen. Aus der Politik sind die meisten Parteien für die Bewerbung der Stadt als ein Austragungsort der olympischen Spiele, es gibt aber auch Widerspruch – unter anderem von der Dortmunder Fraktion „Die Linke und Tierschutz“. Diese organisierte am vergangenen Samstag, dem 28.März, eine Informationsveranstaltung zum Thema (N-)Olympia. […]«
Zum Blogbeitrag -
NOlympia Colonia: Es bröckelt bei der Olympia-Bewerbung in NRW: Zwei Städte [hoffentlich] raus aus der Bewerbung
»Eine der 16 beteiligten NRW-Städte bei der Olympia-Bewerbung Köln-Rhein-Ruhr schert aus. Im Rat der Stadt Herten kam am Mittwochabend nicht die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit für den Bürgerentscheid zustande, der wiederum Voraussetzung für die Teilnahme an der Bewerbung ist….« zitiert NOlympia Colonia in einem Beitrag die Kölnische Rundschau vom 30. Januar 2026. Fairspielen schreibt dazu: »Olympia Köln-Rhein-Ruhr@NRW – SPD Herten steigt aus« und verlinkt auf die lesenswerte Begründung (pdf) der SPD-Fraktion Herten. »Die Folge: Auch Recklinghausen ist damit raus aus dem Bewerbungskonzept, weil beide Städte irgendwie verbunden im Konzept beteiligt waren.«
Ein Auszug aus der Presseerklärung: »Olympia. Licht und Schatten« der SPD-Fraktion Herten vom 28. Januar 2026 (pdf):
»Wie kann es sein, dass landesweit im sozialen Bereich, in der Bildung und bei kommunalen Leistungen gespart wird, gleichzeitig aber mehrere Millionen Euro für die Durchführung von Bürgerentscheiden bereitgestellt werden?…. Mit Blick auf Herten hat der Kämmerer gerade eine Teilhaushaltssperre verhängt und diesbezüglich wird der Rat im März über einen Nachtragshaushalt zu entscheiden haben. Darüber hinaus hat die Politik in der letzten Ratssitzung unter großen Bauchschmerzen mit Mehrheit weitere Gebührenerhöhungen beschlossen. In dieser Situation den Bürgerinnen und Bürgern zu sagen, es gehe ›ja nur um den eigenen 15-prozentigen Anteil beim Ratsbürgerentscheid (Anteilshöhe abhängig von Beteiligung), damit wir uns vielleicht bewerben können‹, halten wir für nicht vertretbar. Nicht berücksichtigt bei der Kostenübersicht ist hierbei der erhöhte personelle Verwaltungsaufwand, der einhergeht mit Leistungskürzungen bzw. Einschränkungen für Hertener Bürgerinnen und Bürger.« 👍
-
NOlympia Colonia: Protest gegen teure Spiele und falsche Prioritäten
»Mit einer Protestaktion vor der Lanxess Arena hat die Initiative NOlympia Colonia gestern ein deutliches Zeichen gegen die geplante Olympia-Bewerbung der Region Rhein-Ruhr gesetzt. Anlass war der offizielle Auftakt der Olympia-Kampagne, bei dem politische Spitzenvertreter das Projekt öffentlich bewarben. Die Initiative nutzte diesen Moment bewusst, um ihre Kritik dort sichtbar zu machen, wo die Spiele symbolisch inszeniert werden….«
Hier zum ganzen Blogbeitrag von NOlympia-Colonia
