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  • Olympia in Deutschland? Die Mehrheit sagt »Nein, danke!«

    4. Juli 2026

    Eine vom Tagesspiegel in Auftrag gegebene Umfrage zu den deutschen Olympia-Bewerbern München, Region Rhein-Ruhr und Berlin ergab: »München ist der Favorit, Berlin fast so unbeliebt wie Rhein-Ruhr…Doch die Anti-Olympia-Haltung überwiegt auch bundesweit.«

    NOlympia Startaktion vor demroten Rathaus in Berlin

    Der Tagesspiegel bringt es fertig, von der Skepsis der Bürger*innen gegenüber Olympischen Spielen zu schreiben, ohne auch nur einmal unser Bündnis NOlympia oder das laufende Volksbegehren zu erwähnen. Das muss man auch erst einmal hinbekommen.

    Zum Artikel vom 30. Juni 2026

  • Learning from Barcelona! »Albtraum Olympia – die Barcelona-Erfahrung für Berlin.«

    19. Juni 2026

    »Der Gentrifizierungs-Wahnsinn von Olympia war nur der Anfang. Barcelona gehört heute zu den teuersten Städten Europas mit einer Tourismus-Dichte, die das alltägliche Leben in der Altstadt unmöglich macht.[…] Wir sollten in Berlin auch jetzt nichts verpassen und uns mit aller Macht gegen die Olympiapläne zur Wehr setzen. Sonst können wir demnächst unseren Besuchern auch zeigen, wo es in Berlin mal cool war, bevor die Bulldozer kamen.« Zum Artikel von Florian Schmid im Neuen Deutschland

  • »Klimapositive« Spiele? Alles nur heiße Luft!

    16. Juni 2026

    Der Berliner Senat verspricht vollmundig »klimapositive« Olympische Spiele, doch er kann nicht mal die Frage nach einer prognostizierten Gesamt-CO2-Bilanz beantworten, ebenso wenig benennt er Emissionsziele, Einsparpotenziale oder Kompensationsbedarfe. Kurz: Es riecht nach Greenwashing.

    »Nachhaltige Olympische Spiele in Berlin. Golden glänzen nur die Ankündigungen.Berlin verspricht „klimapositive“ Spiele auszurichten. Doch wie das gelingen soll, vermag der Senat nicht zu beantworten.« (Taz, 16.6.2026)

    Davon mal abgesehen: Wie »klimapositiv« ist es, für Olympische Spiele Wald zu vernichten (Stichwort: Kienbergpark)

  • Ringen um Olympia: Könnte Berlin das größte Sportereignis der Welt stemmen?

    13. Juni 2026

    Anja Volkwein (Augsburger Allgemeine):

    Hamburg ist nach einem Volksentscheid raus, bleiben München, die Rhein-Ruhr-Region und Berlin. Doch ausgerechnet in der Hauptstadt klemmt es noch. Der Stand der Olympiapläne.

    Zum Artikel

  • Berliner MieterGemeinschaft: Volksbegehren gegen Olympiabewerbung hat begonnen

    11. Juni 2026

    Am 22. April startete das NOlympia-Bündnis mit einer Kundgebung vor dem Roten Rathaus offiziell die Unterschriftensammlung für die erste Stufe eines Volksbegehrens gegen die Bewerbung Berlins für die Ausrichtung der Olympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Auch die Berliner MieterGemeinschaft e.V. (BMG) unterstützt diese Kampagne und legte in einem Redebeitrag auf der Kundgebung ihre Position zu der geplanten Bewerbung dar. Auch die Unterschriftensammlung wird die BMG aktiv unterstützen….

    Zum Artikel

  • Mehrheit der Bevölkerung sieht die Spiele als Belastung statt als Chance

    22. Mai 2026

    Daniel Böldt (Tagesspiegel):

    Am Donnerstag stimmt das Abgeordnetenhaus über die Berliner Olympia-Bewerbung ab, eine Mehrheit gilt als sicher. Eine neue Civey-Umfrage zeigt jedoch, dass die Berliner kritischer auf das Mega-Event blicken.
    Zum Artikel

  • André Zuschlag (taz): Infrastruktur kaum zu realisieren. Droht Hamburg 2036 Olympia auf der Baustelle? (18.5.26)

    19. Mai 2026

    Eigentlich will Hamburg Olympia noch nicht 2036 haben, sich aber dennoch dafür bewerben. Unklar ist, wie so schnell die Infrastruktur gebaut werden soll.
    Zum Artikel

  • »Man sollte sich die grundsätzliche Frage stellen, ob Olympia – auch in der Größe – noch in die heutige Zeit passt und ob die Welt nicht wirklich andere Sorgen hat.« (Hartmut Mehdorn)

    18. Mai 2026

    Tagesspiegel: Bewerbung für Olympia: Mehdorn sieht Berlins Expo- und Olympia-Pläne kritisch.
    Ex-Manager Hartmut Mehdorn äußert Zweifel an Olympia und Expo-Plänen für Berlin. Er fragt: Passen solche Großereignisse noch in die Zeit?
    Zum Artikel

  • »Wer für die eigenen Beamten kein Geld hat, kann nicht auf unsere Unterstützung zählen«. Polizeigewerkschaft ruft zu »Nein« beim Hamburger Olympia-Referendum auf

    14. Mai 2026

    »[…] Die Gewerkschaft wirft dem Senat vor, Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes zu missachten. Deshalb ruft Jungfer jetzt alle Polizeibeamtinnen und -beamte auf, mit ›Nein‹ beim Hamburger Olympia-Referendum zu stimmen. ›Wer für die eigenen Beamten kein Geld hat, kann nicht auf unsere Unterstützung zählen‹, so der Gewerkschaftschef. […]«
    Zum NDR-Beitrag, 14.5.2026

    »NOlympia – ohne Wenn und Aber!« Zur Pressemitteilung (pdf) DPolG Hamburg vom 13.5.2026

  • Rainer Balcerowiak (der Freitag): Olympia in Berlin? Die meinen das wirklich ernst! Eine Posse aus einem Paralleluniversum [€]

    12. Mai 2026

    In einem Atemzug sperrt Berlin das TU-Hauptgebäude, weil dieses den Studierenden auf den Kopf zu fallen droht – und fabuliert von Olympia an der Spree. Inklusive einer goldenen Zuschauer-Pyramide. Was könnte dabei schon schiefgehen?
    Zum Beitrag [€]

    Vgl. dazu

    Wiarda-Blog: »Die TU ist jetzt nicht nur pleite, sondern obdachlos« (11. Mai 2026)
    Nach der Vollsperrung des Hauptgebäudes der Technischen Universität Berlin streiten Senat und Hochschulen über Schuld, Geld und Bauorganisation. Der Fall hat bundesweit Symbolkraft: marode Hochschulbauten, politische Prioritätenprobleme – und eine Wissenschaftspolitik, die Exzellenz feiert, während die Decken tropfen.
    Zum Beitrag

  • Phineas Rueckert (JACOBIN): Olympia hat einer neuen Massen­überwachung den Weg geebnet (29.10.2024)

    11. Mai 2026

    Die französische Regierung hat die Olympischen Spiele genutzt, um erstmals KI-gesteuerte Kameraüberwachung zu testen. Kritiker befürchten, dass diese Tools die Versammlungsfreiheit gefährden werden. Nun sollen sie dauerhaft bleiben…. ›Man gewöhnt die Menschen in der fröhlichen, ›feierlich kapitalistischen‹ Stimmung der Olympischen Spiele daran. Und dann wird diese neue Technologie, die während der Spiele mit Verweis auf den Ausnahmezustand eingeführt wurde, zur Norm für die künftige Polizeiarbeit‹, sagte damals Jules Boykoff, ein Politikwissenschaftler, der mehrere Bücher über die Olympischen Spiele veröffentlicht hat….«

    Zum Artikel

    Kommentar: #Paris2024 war ein Erfolg – für die Überwachungsindustrie!

  • rbb: Was kostet uns Olympia? Der ultimative Guide zur Rechnung mit den Ringen

    9. Mai 2026

    »Seit dieser Woche liegt nun das finale Konzept vor, mit dem sich Berlin beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) als nationaler Olympia-Kandidat empfehlen will. Damit gibt es nun erstmals konkrete Aussagen darüber, mit welchen Summen der Senat rechnet – und wie er sie ausgeben will. …. Das POB, kurz für ›Public Operations Budget‹ ist die große Unbekannte in der olympischen Gleichung: Hier stecken vor allem die Ausgaben für Sicherheitsmaßnahmen drin. Wie hoch die sein werden, hänge ›in erheblichem Maße von der konkreten Ausgestaltung der Spiele‹ ab, so der Senat. Und fügt entschuldigend hinzu: Seriös lasse sich das zum jetzigen Zeitpunkt nicht schätzen, deswegen müsse hier auch keine Summe genannt werden. Zur Wahrheit gehört auch: Es ist der Teil des Budgets, der am ehesten die Gesamtrechnung vermiesen kann.«

    Zum Artikel

  • Gerhard Matzig (SZ): Berlins Olympia-Bewerbung. So alt sah die Zukunft noch nie aus

    5. Mai 2026

    100 Jahre nach den NS-Spielen: Deutschlands Hauptstadt will sich um Olympia ab 2036 bewerben – unter anderem mit einer kindlichen Ringelreih-Idee…. Die Design-Idee der Hauptstadt, die mit den Ringen spielt, in einem Wort? Sondermüll.
    Zum Artikel

  • Der CDU-SPD-Senat kann einfach nicht die Finger vom Tempelhofer Feld lassen

    3. Mai 2026

    »Der „B.Z.“ zufolge soll bei einer erfolgreichen Olympia-Bewerbung die Eröffnungsfeier der Spiele auf dem Tempelhofer Feld stattfinden…. Auf dem Tempelhofer Feld soll demnach eine goldene Zuschauerpyramide entstehen.« Wir sagen: Finger weg vom Feld!

    aus: Tagesspiegel: Auf Augenhöhe mit der Quadriga: Brücke zum Brandenburger Tor soll Olympia-Highlight werden
    Zum Artikel

  • Esther Geißlinger (taz): Mit Erpressung zu mehr Barrierefreiheit

    27. April 2026

    Zitat Hans-Jürgen Rehder (Vorsitzender des Inklusionsbeirats Eimsbüttel): »In der aktuellen Politik findet Inklusion bestenfalls am Rand des Bildschirms statt. Jetzt wird es in den Vordergrund geschoben, um moralischen Druck zu machen, damit die Leute für Olympia stimmen. In meinen Augen ist das eine Form von Erpressung.«

    Hamburg verspricht, Olympia zu nutzen, um zur ›barriereärmsten Metropole Deutschlands‹ zu werden. Behindertenvertreter ärgert diese Argumentation.
    Zum Artikel

  • Deutschlandfunk: Olympia 2026: Defizit von 310 Millionen Euro erwartet

    23. April 2026

    Die Olympischen Winterspiele 2026 haben in Italien ein großes Haushaltsdefizit hinterlassen. Italienische Medien berichten, dass die Stiftung Mailand-Cortina, die alle mit Olympia verbundenen Veranstaltungen durchführte, mit einem Minus von rund 310 Millionen Euro rechnet.
    Zum Artikel

  • Matthias Rüb, Rom (FAZ): Mailand-Cortina zieht Bilanz : Olympische Winterspiele mit 310 Millionen Euro Defizit [€]

    22. April 2026

    (21.4.2026) Der erste Kassensturz nach den Spielen von Mailand-Cortina liefert tiefrote Zahlen. Das entfacht in Italien die Debatte über den Sinn der Ausrichtung von Großereignissen neu.

    Zum Artikel

  • Martha Lippert (taz): Interview mit Uwe Hiksch (NaturFreunde Berlin und Vertrauensperson des NOlympia-Volksbegehrens): »Lasst die Finger von Berlin!«

    21. April 2026

    NOlympia setzt sich gegen eine Bewerbung Berlins als Austragungsort für Olympische Spiele ein. Das Geld werde dringend woanders benötigt, sagt Mit-Initiator Uwe Hiksch.
    Zum Artikel

  • Meredith Haaf und Christoph Koopmann (SZ): Klamme Kassen, große Erwartungen [€]

    12. April 2026

    Berlins Regierender Bürgermeister Wegner will Olympia in die Hauptstadt holen – für die Kinder. NRW-Ministerpräsident Wüst hofft an Rhein und Ruhr gleich auf die größten Spiele jemals. Aber wollen die Bürger das überhaupt? […] „In Berlin bekommen Kinder wegen verrotteter Schulsporthallen keinen Unterricht“, hält Carmen Schultze vom BUND (Bund Naturschutz) Berlin dagegen, „und keine einzige davon wird wegen Olympia saniert werden.“ […]
    Zum Artikel (€)

  • köln.t-online: Olympia in Köln: Böhmermann geht OB an

    31. März 2026

    »TV-Moderator Jan Böhmermann hat in seinem Podcast [spotify.com: ›Fest und Flauschig‹] eine klare Absage an die Kölner Olympia-Bewerbung erteilt – und dabei kein Blatt vor den Mund genommen. „Aus irgendwelchen Gründen hat die Stadt Köln sich in den Kopf gesetzt, Olympiastadt zu werden“, so Böhmermann und machte deutlich, dass er beim anstehenden Bürgerentscheid dagegen stimmen wolle. Seine Vermutung für die kölsche Olympia-Bewerbung: die DOSB-Vergangenheit von Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD). […]«
    Zum Artikel

    Zum Hintergrund:
    »Vom 1. Februar 2022 bis Dezember 2024 war Torsten Burmester Vorstandsvorsitzender des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). In dieser Funktion führte er für knapp zwei Jahre die operative Leitung des Verbands. Burmester vertrat den DOSB auf Bundesebene und war 2024 Mitglied der Delegationsleitung für die Olympischen Spiele in Paris. Zeitgleich zur Bekanntgabe seiner Kandidatur als Kölner Oberbürgermeister wurde Burmester am 3. Dezember 2024 mit sofortiger Wirkung als DOSB-Vorstandsvorsitzender abberufen.« (wikipedia, Stand: 31.3.2026, 17:39)

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