»Mit dem Abstand von rund zehn Jahren betrachtet war Christoph Harting vielleicht doch der lässigste Athlet, der je auf einem olympischen Podest stand. Während die schwarz-rot-goldene Flagge gehisst wurde und die Nationalhymne erklang, alberte der Diskus-Goldmedaillensieger herum, stillstehen wollte er nicht. Die Botschaft, die man herauslesen konnte, wenn man wollte: Lasst mich mit diesem Zeremoniell und eurem Nationalgedöns in Ruhe. Ich will einfach nur feiern!«
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Martin Einsiedler (Tagesspiegel): Politischer Protest im Sport: Olympia ist ein großer Schwindel [€]
