»Der CO2-Abdruck von Olympischen Spielen ist nach wie vor groß. Dies zeigte eine zum Beginn der Schlusswoche der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina veröffentlichte Studie. Laut den Forschenden muss das Modell der Spiele grundlegend geändert werden, damit das Pariser Klimaabkommen eingehalten werden kann. […] Seit 2020 verpflichtet das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Gastgeberstädte zur Reduzierung ihrer Emissionen, ohne jedoch einen konkreten Fahrplan vorzugeben. Dies öffne Tür und Tor für den Kauf von Emissionszertifikaten, um eine neutrale Bilanz vorzuweisen, ohne die Praktiken zu ändern.«
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Klimaschädlichkeit
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ORF: CO2-Abdruck von Winterspielen nach wie vor groß
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Greenpeace: Olympische Winterspiele in Zeiten der Klimakrise
Sonka Terfehr
»Die Temperaturen steigen, die Gletscher schmelzen und weltweit gibt es immer weniger Schnee – und damit immer weniger geeignete Orte für Wintersport wie die Olympischen Winterspiele. Maßgeblich verantwortlich für die Erderhitzung ist die fossile Industrie, mit katastrophalen Auswirkungen für weit mehr als nur die Wettkämpfe. Doch ausgerechnet Konzerne dieser Branche treten gerne als Sponsor bei Sportveranstaltungen auf, deren Zukunft sie selbst zerstört. Schluss damit, fordert Greenpeace. […]«
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