Markenrecht

  • Küppersbusch TV: Kein Gold für Olympia

    »… endlich ist es wieder soweit. Ich rufe die Luden der Welt […]. Jedenfalls, wo von Zuhältern die Rede ist, darf das Internationale Olympische Komitee, man nennt es ja auch den ›Epstein unter den Sportverbänden‹, nicht abseits der Piste wedeln. Das lukrative Geschäft mit dem frostigen kleinen Bruder Winterspiele kontrastiert auf das Frustigste mit der Lebenssituation von Spitzensportlern in Deutschland, z.B. nach dieser Studie von 2019 lag der durchschnittliche Stundenlohn für ›Dabeisein ist alles‹ bei 7,38 €, inzwischen knapp ein halber Mindestlohn.

    Und das empört nicht zuletzt die Sender, die eine geheimgehaltene dreistellige Millionensumme für diese und die nächsten Sommer- und Winterspiele zusammen gezahlt haben sollen.

    So traurig.

    Zum Trost kann man für nur fünf Spitzensportler Stundenlöhne auf der Merchandise Seite des IOC das schmucke Herren-T-Shirt – Erbe der Olympischen Spiele ’36 in Berlin – kaufen. Da prankt das historische Logo der ja allgemein als Nazi-PR-Show geächteten Olympiade von Franz Theodor Würbel. Das ist ein österreichischer Kunstmaler gewesen, der sein Glück in Berlin fand. Das machte man damals so. Das IOC befleißigt sich im Begleittext klarzustellen, der erhobene rechte Arm des Athleten auf dem T-Shirt-Motiv sei der Olympische Gruß und dergestalt geläutert war der gesinnungsstarke Lappen binnen kürzester Frist ausverkauft. Sport Heil«

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    Nachweise unter Google-Docs https://docs.google.com/document/d/e/2PACX-1vQKLo4NhsqWem30Q8psC0y7hov6hb44NiE7l3h7WWGSim2ZfP74paZ34vphHwlpWwawUHgEPHX9KVt6/pub

  • RBB: Kritik aus der Politik NS-Ästhetik? IOC verteidigt Verkauf von Shirts zu Olympia 1936 in Berlin

    »Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verkauft ein T-Shirt mit einem Motiv zu den Olympischen Spielen von 1936 in Berlin
    Kritik aus der Politik: Shirt würde ästhetisch an NS-Regime anknüpfen
    IOC verteidigt den Verkauf, stellt den Sport [??? wohl eher das Markenrecht = Geld] in den Vordergrund
    […] Das IOC betonte, dass es damit auch sein geistiges Eigentum schütze. Dass diese Markenrechte weiterhin gültig seien, hänge davon ab, dass diese weiter genutzt werden. Ansonsten könnten diese von anderen genutzt werden. […]«
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