#Paris2024

  • Analyse von David Gogishvili und Martin Müller: Past Carbon Emissions and Future Targets for the Olympic Games

    The global visibility, and political weight of the Olympic Games can inspire climate change action. Yet, at the same time, the
    Olympics are also significant carbon emitters, potentially undermining their credibility as sustainability leaders. To date, how-
    ever, there is a lack of a systematic assessment of past carbon emissions and extrapolation of future targets considering inter-
    national agreements. Our analysis shows Olympics-related carbon emissions ranged from 1.59 to 4.5 million tonnes of CO 2 e in
    recent editions. Paris 2024 set emission-reduction targets aligned with the 2015 Paris Agreement. Our analysis suggests that the
    IOC and future Olympic host cities should commit to verifiable emissions targets and change the delivery model of the event to
    meet the Paris Agreement.

    [Übersetzung: Die globale Sichtbarkeit und politische Bedeutung der Olympischen Spiele können Ansporn für Maßnahmen zum Klimaschutz sein. Gleichzeitig sind die Spiele jedoch auch erhebliche CO₂-Emitter und gefährden damit ihre Glaubwürdigkeit als Vorbilder für Nachhaltigkeit. Bisher fehlt es jedoch an einer systematischen Bewertung der vergangenen Treibhausgasemissionen sowie an der Prognose zukünftiger Ziele unter Berücksichtigung internationaler Vereinbarungen. Unsere Analyse zeigt, dass die klimarelevanten Emissionen der Olympischen Spiele in den jüngsten Ausgaben zwischen 1,59 und 4,5 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalent lagen. Paris 2024 hat Emissionsreduktionsziele festgelegt, die mit dem Pariser Klimaabkommen von 2015 übereinstimmen. Unsere Untersuchung zeigt, dass das IOC sowie zukünftige Austragungsorte der Spiele verifizierbare Emissionsziele übernehmen und ihr Veranstaltungsmodell grundlegend verändern müssen, um den Anforderungen des Pariser Abkommens gerecht zu werden.]

    Institute of British Geographers.
    https://doi.org/10.1111/geoj.70068open_in_new
    ISSN0016-7398
    eISSN1475-4959

    Received 24 July 2024
    Revised28 October 2025
    Accepted16 January 2026

    Zur Analyse

  • Website: Le revers de la medaille (Olympische Spiele Paris 2024)

    »Wir, die Vereine, Schauspieler und Schauspielerinnen der Solidarität, machen auf die sozialen Auswirkungen der Organisation der Olympischen und Paralympischen Spiele aufmerksam und setzen uns für ein positives Vermächtnis im Kampf gegen Ausgrenzung ein.
    […] Kann die Feier der Olympischen Spiele freudig und populär sein, wenn während der Spiele Tausende von Menschen, darunter Familien und Kinder, jede Nacht auf der Straße schlafen müssen?

    Die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 in Paris werden die größte Veranstaltung sein, die jemals in Frankreich stattgefunden hat. Konzipiert als ein großes Fest für alle, bergen diese Spiele auch ein beispielloses soziales Engagement für eine inklusivere Gesellschaft.

    Die Zahl der Obdachlosen und Menschen in extremer Armut nimmt jedoch alarmierend zu. Vor Ort beobachten wir in der Region Île-de-France sehr besorgniserregende Auswirkungen der Vorbereitungen für die Spiele: Zwangsräumungen von Menschen in informellen und prekären Wohnverhältnissen sowie die Entfernung von Obdachlosen oder Menschen, die aus dem öffentlichen Raum verdrängt werden sollen.

    Zahlreiche Veröffentlichungen belegen, dass frühere Ausgaben der Spiele erhebliche soziale Verwerfungen in den Gastgeberstädten zur Folge hatten. Um das Versprechen eines positiven sozialen Erbes einzulösen, muss Paris 2024 anders sein! […]«

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