#MilanoCortina2026

  • GMX: Nicht mehr einsatzfähig. Millionenschaden bei Olympia-Bobbahn

    Die Bobbahn in Cortina ist extra für die Olympischen Spiele errichtet worden. Doch nur zwei Wochen nach dem Olympia-Finale ist die Bobbahn nicht mehr einsatzfähig.

    Kaum sind die olympischen Ringe in Cortina abgehängt, offenbart sich das wahre Ausmaß der Verwüstung…
    Zum Beitrag, der auf einen italienischen Artikel vom 4.2.26 verweist

  • PM NOlympia Hamburg: NOlympische Bilanz Milano Cortina 26

    »Heute enden die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo. Die Bilanz spricht klar gegen das IOC und Olympische Spiele und ist für die Debatte um eine Hamburger Olympiabewerbung relevant:

    Öffentlicher Haushalt
    Geplant: 1.3 Milliarden Euro. Realisiert: 5.7 Milliarden Euro[1].

    Eintrittspreise
    Zutritt zur Eröffnungsfeier: Durchschnittspreis ca. 870–1200 Euro. Sportereignisse: ganz überwiegend ab 100 Euro[2].

    Freiheitsrechte
    Einführung von ›Sicherheitsdekret‹ in Italien. Ein präventiver Sicherheitsgewahrsam ermöglicht, die ›Feinde Italiens‹ , also diejenigen, die gegen Olympia demonstrieren, bei Verdacht wegzusperren[3].

    Klimaschutz
    Das CO2 Schätzbudget von Milano Cortina beträgt eine Millionen Tonnen CO2 – für 14 Tage.[4] Das ist mehr als das Doppelte des C02-Budgets Hamburgs in 2040 & 2044 für 365 Tage und alle Sektoren (0.4 Millionen Tonnen CO2). Im Unterschied zum Hamburger Klimaschutzgesetz ermächtigen die IOC Bilanzregeln dazu, mittels Zertifikatekauf CO2 zu kompensieren. – Paris 2024 (2.1 Millionen Tonnen CO2) entsprach dem fünffachen der in Hamburg 2040 und 2044 zulässigen Menge.

    Neutralität des Sports
    Das IOC kaufte die Filmrechte für Leni Riefenstahls Aufnahmen von 1936. Während der Winterspiele konnten Motive der 1936er Spiele im Fan-Shop erworben werden.[5]

    Immobilienpreise
    Daten des Immobilienportals Idealista weisen in eine ähnliche Richtung wie die Studie zu PyeongChang 2018[6], die eine deutliche Verteuerung von Immobilien aufgrund der Spiele nachwies. Die Idealista-Daten, die auch nicht-olympische Effekte enthalten, zeigen eine Beschleunigung von 6–8% jährlich gegenüber der vor-olympischen Periode.

    Dazu Eckart Maudrich, Pressesprecher von NOlympia: ›Ob Winter– oder Sommerspiele – die Altlasten der Spiele ähneln sich: die Allgemeinheit zahlt massive Ausgabenüberschreitungen, die Top 10%, die sich die hohen Eintrittspreise leisten können, haben Spaß, während für alle die Immobilienpreise nachhaltig durch die Decke gehen, Freiheitsrechte beschränkt werden und ein CO2-Fußabdruck erzeugt wird, der nur im Wege des Ablasshandels zukunftsfähig ist. Mit dem Kauf der Filmrechte für Leni Riefenstahls Aufnahmen der 1936er Spiele, sowie dem Verkauf von Motiven der Nazi-Spiele sollte nun auch dem letzten klar sein, welche Werte das IOC vertritt.‹

    [1] https://www.theintelbriefing.com/p/why-a-staggering-57-billion-price

    [2] s. PM vom 6.02.

    [3] https://taz.de/Rechtswende-in-Italien/!6153398/

    [4] Fondazione Milano Cortina 2026: GHG Management Strategy, S12

    [5] https://www.sportandpolitics.de/olympic-heritage-coventrys-failure-riefenstahl-nazi-olympics/

    [6] Hur/Kim:The anticipated legacies of mega sporting events. 2022. Gastgeberdistrikte lagen um 6.6% über Nicht-Gastgeberdistrikten«

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    Zur Pressemitteilung

     

  • Karen Krüger (FAZ): Wie Italien auf Olympia blickt [€]

    »[…] Als Bürger jedoch, die unter abgesperrten Straßen und vollen Metrozügen leiden, sind die Mailänder genervt und fragen sich, wann diese Winterspiele endlich zu Ende sein werden.[…]«

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  • Tim Kröplin (Watson): Olympia 2026: Wasser-Notstand in Alpen-Dörfern – fatale Kombination

    Während die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina für Medaillenmomente sorgen, kämpft eine Region in Trentino mit akutem Wassermangel. Eingefrorene Quellen und der Olympia-Ansturm bringen die Trinkwasserversorgung an ihre Grenzen.

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  • Tagesschau: Mailand. Krawalle bei Demonstration gegen Olympia

    »[…] Tausende Demonstrierende zogen am ersten vollen Wettkampftag durch Mailand, um für eine Vielzahl von Anliegen Stellung zu beziehen. Eine von Gewerkschaften und Umweltschützern organisierte Kundgebung richtete sich unter anderem gegen explodierende Mieten und wachsende soziale Ungleichheit. […] Auch Umweltbelastungen durch die Winterspiele standen im Fokus der Proteste. Olympia-Gegner bemängeln vor allem die Auswirkungen der Großveranstaltung auf das Ökosystem sowie den wasser- und energieintesiven Einsatz von Kunstschnee. […]«
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  • Deutschlandfunk: 25. Winterspiele. Olympia belastet die Alpen

    Massentourismus, Freizeitghetto, Verstädterung: Die Alpen werden immer mehr dem Kommerz geopfert, kritisiert Kulturgeograph Werner Bätzing. Der Gigantismus der Olympischen Winterspiele zerstöre die Natur und nutze auch den Einheimischen nicht.
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  • Thomas Purschke (taz): Volles Risiko bei Ski-Alpin-Abfahrt. Mit mehr als 140 Kilometer pro Stunde ins Ungewisse

    Die olympische Abfahrtsstrecke in Bormio zählt zu den gefährlichsten im alpinen Skisport. Etliche Unfälle zeugen davon. Am Samstag starten die Männer.
    »[…] Wer gewinnen will, muss an sein eigenes Limit und teils darüber hinaus gehen.[…]«
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  • Greenpeace: Greenpeace Italy unveils Olympic rings leaking oil in Milan to call out fossil fuel sponsorship of Winter Games

    Greenpeace: Greenpeace Italy unveils Olympic rings leaking oil in Milan to call out fossil fuel sponsorship of Winter Games

    Milan, Italy – This morning, Greenpeace Italy activists placed a large installation depicting the Olympic Rings dripping oil and the words “Sponsored by Eni” in Piazza Duomo in Milan, where the Olympic flame is expected to arrive today.

    Greenpeace Italy activists took action in front of Milan’s Duomo to protest ENI, a major partner of the Milan-Cortina Olympic Games. Its uncontrolled emissions are fueling the climate crisis, threatening the survival of glaciers and snowpack, and thus the Winter Olympics themselves. Activists placed an artifact depicting the Olympic rings soaked in oil, illustrating how polluting companies are also polluting the Olympic Games with their greenwashing.

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    Presseschau:

    • Independent: Greenpeace stages Winter Olympics protest as torch arrives in Milan

    Greenpeace has urged Winter Olympics organisers to ‘kick polluters out of the Games’
    Giselda Vagnoni
    Thursday 05 February 2026 09:10 GMT

    »[…] Greenpeace […] has urged the Winter Olympics organisers to cut ties with the Italian energy major. It argues that Eni’s fossil‑fuel operations undermine efforts to safeguard snow‑based sports as temperatures rise. […]«

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    • Independent: Greenpeace urges Winter Olympics to drop oil sponsor amid climate change dispute

    Oil major Eni will be one of the premium domestic sponsors at the Winter Olympics
    Giselda Vagnoni & Karolos Grohmann
    Tuesday 03 February 2026 09:52 GMT

    »Environmental advocacy group Greenpeace has urged organisers of the upcoming Winter Olympics to sever ties with Italian oil major Eni, warning that the company’s fossil fuel operations are undermining efforts to safeguard snow-dependent sports amidst a warming climate. […]«

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  • kicker.de: Olympia zurück in den Alpen: Von Bobbahn-Ärger bis IOC-Diktat

    In Cortina fand vor 70 Jahren schon einmal Olympia statt. Jetzt ist auch Mailand dabei. Die Veranstalter hoffen, dass mit Beginn der Spiele der Funke überspringt – wie in Paris. Sicher ist das nicht.

    »[…] ›Aber die nächsten Wochen hat von uns keiner mehr etwas zu sagen, weil das Internationale Olympische Komitee (IOC) alles diktiert‹, meint [Altbürgermeister von Antholz] Renzler. […] Für die neue Beschneiungsanlage wurde eben noch ein künstlicher See ausgehoben […] ›Wenn der Sport zur Religion wird und die Sportler zu Göttern, stimmt etwas nicht.‹ Die Vorsitzende von Südtirols Dachverband für Natur- und Umweltschutz, Elisabeth Ladinser, sagt dazu nur knapp: ›Gott Mammon lässt grüßen.‹ […]«

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  • Greenpeace: ÖLympias dreckiges Gold. Offener Brief an das Internationale Olympische Komitee

    »An das Internationale Olympische Komitee,

    wir fordern Sie dringend auf, alle Sponsoring- und Partnerschaftsverträge mit Öl- und Gasunternehmen, einschließlich Eni, zu kündigen. Die fossile Industrie muss für die von ihr verursachten Schäden durch Steuern oder Geldstrafen aufkommen. Sie darf keine Möglichkeit bekommen, ihr Image durch Sponsoring reinzuwaschen, während sie gleichzeitig die Klimakrise vorantreibt, die die Zukunft des Wintersports bedroht.

    Es ist Zeit für einen Richtungswechsel.

    Beenden Sie das Öl- und Gas-Sponsoring der Olympischen und Paralympischen Winterspiele – und erteilen Sie der klimaschädlichen fossilen Industrie für alle künftigen Olympischen Spiele eine Absage.

    Unterzeichnen Sie den offenen Brief an das IOC und unterstützen Sie unsere Forderung: Fossile Unternehmen müssen ihrer Verantwortung für die Folgen der Klimakrise gerecht werden und die Kosten für Klimaschäden und Klimaschutzmaßnahmen übernehmen. «

    Hier unterzeichnen: https://act.greenpeace.de/oelympias-dreckiges-gold

    Artikel zur Kampagne:
    An oil and gas corporation killing winters with its planet-heating pollution is sponsoring the Winter Olympics. Could it be Eni more ironic?
    Federico Spadini
    https://www.greenpeace.org/international/story/80988/an-oil-and-gas-corporation-killing-winters-with-its-planet-heating-pollution-is-sponsoring-the-winter-olympics-could-it-be-eni-more-ironic/

    Greenpeace-Video »It’s the Olympics – not the OILympics« auf Youtube unter https://www.youtube.com/watch?v=5755Rv7NwxE (3. Februar 2026)

  • ICE-Einsatz bei den olympischen Winterspielen in Italien 2026

    FAZ: ICE-Einsatz bei Olympia. „Ich möchte diese private Polizeitruppe nicht in Mailand“.
    Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE sollen bei den Olympischen Winterspielen in Italien für Sicherheit sorgen – trotz heftiger Kritik nach tödlichen Einsätzen. Im Gastgeberland regt sich Unmut.
    Zum Artikel.

    Dazu auch:
    NTV: Sonderauftrag in Italien. USA senden ICE-Beamte zu den Olympischen Spielen.
    „Wie ein Sprecher der Behörde der Nachrichtenagentur AFP mitteilte, soll die ICE-Abteilung für Heimatschutz (Homeland Security Investigations) …. zudem dem „Gastgeberland bei der Überprüfung und Minderung von Risiken durch transnationale kriminelle Organisationen“ helfen.“
    Zum Artikel

  • Robin Dittrich (Mercur): Italien-Bewohner empört über Olympia-Wahnsinn – »Um Geld zu verdienen, zerstört man Berge«

    »…. Olympia-Chaos in Cortina… ›Für Geld verkaufen sie alles.‹ Die Olympischen Spiele werden von vielen als ›Verschwendung von Geld und Zerstörung der Umwelt‹ gesehen. Besonders bitter: ›Was für eine weltweite Blamage sie gerade hinlegen‹, schreibt ein Nutzer über den Zustand der Vorbereitungen.« Zum Artikel

  • rainews: Preise für Kurzzeitmieten verdoppeln sich wegen Olympia.

    In Mailand kostet eine Mietwohnung während der olympischen Winterspiele zwischen 1.900 und 2.800 Euro, pro Woche. In Bormio sogar noch mehr.
    Zum Artikel