• Pressemitteilung Hamburg Innenbehörde: Unterschriftensammlung der Initiative NOlympia für eine weitere Stellungnahme im Informationsheft erfolgreich

    »Der [Hamburger] Senat hat heute, am 17. März 2026, festgestellt, dass die Aufnahme der Stellungnahme der Initiative NOlympia in das Informationsheft zum Olympia-Referendum von mindestens 10.000 Wahlberechtigten unterstützt worden ist. Damit ist die Stellungnahme in das Informationsheft aufzunehmen.

    Zum Hintergrund teilt der Landeswahlleiter folgendes mit: Mit der ab dem 22. April 2026 versandten Abstimmungsbenachrichtigung zum Olympia-Referendum erhalten die Stimmberechtigten ein Informationsheft, in dem die Bürgerschaft und der Senat jeweils auf acht Seiten zu der Bewerbung um Olympische und Paralympische Sommerspiele Stellung nehmen können. Eine weitere Stellungnahme ist aufzunehmen, wenn sie von mindestens 10.000 zur Bürgerschaft Wahlberechtigten unterstützt wird. Die Initiative NOlympia hat in dem Zeitraum vom 31. Januar bis zum 20. Februar für ihre Stellungnahme gesammelt und am 21. Februar 2026 nach eigenen Angaben 19.423 Unterschriften eingereicht. Die Gültigkeitsprüfung der Unterschriften hat ergeben, dass das Quorum erreicht worden ist. Nach Erreichen des Quorums wurde die Prüfung abgebrochen.
    Zur Pressemitteilung

  • NOlympia Berlin »sitzt am längeren Hebel«. Nicht unsere Spiele. Florian Kasiske von NOlympia im Talk mit Emily Laquer

    NOlympia Berlin »sitzt am längeren Hebel«. Nicht unsere Spiele. Florian Kasiske von NOlympia im Talk mit Emily Laquer

    »Geld, Macht und Spiele: Wer kassiert, wer zahlt, wer wird verdrängt?
    Wir haben mit Florian Kasiske von NOlympia Hamburg diskutiert.«
    Zum Youtube-Video (3.3.2026)
    Florians Einschätzung zur Berliner Olympiabewerbung: »Die Bewegung [NOlympia] sitzt am längeren Hebel«. (1:32:44)

  • Tobias Nordmann (N-TV): Paralympics starten als Farce. Eine Eröffnungsfeier, die nur als Schande in Erinnerung bleiben wird

    »[…] Dass es seit nahezu immer eine äußerst enge Verflechtung von Spitzensport und Armee gibt, ist nicht nur in Russland gepflegte Praxis. […] So waren Sport und Politik, Krieg und die Utopie von Frieden nur Minuten voneinander entfernt.«
    Zum Artikel

  • GMX: Nicht mehr einsatzfähig. Millionenschaden bei Olympia-Bobbahn

    Die Bobbahn in Cortina ist extra für die Olympischen Spiele errichtet worden. Doch nur zwei Wochen nach dem Olympia-Finale ist die Bobbahn nicht mehr einsatzfähig.

    Kaum sind die olympischen Ringe in Cortina abgehängt, offenbart sich das wahre Ausmaß der Verwüstung…
    Zum Beitrag, der auf einen italienischen Artikel vom 4.2.26 verweist

  • André Zuschlag (taz): Olympia-Referendum in Hamburg. Rot-Grün will bei Olympia lieber nicht nachrechnen

    »Den Antrag der Linken, den Rechnungshof um eine Einschätzung zu möglichen Olympia-Kosten zu bitten, will Rot-Grün ablehnen. Das passt leider ins Bild…. Auf welchen Informationen und Einschätzungen basierend sollen sich die Ham­bur­ge­r:in­nen eigentlich eine Meinung bilden? Da will Rot-Grün nicht dabei helfen, allzu tief ins Konkrete und in mögliche Lücken des Konzepts zu blicken. […]«

    Zum Artikel (24.2.2026)

  • Sportschau: Schwere Vorwürfe überschatten Olympia-Premiere der Skibergsteiger

    Während Ski Mountaineering seine olympische Premiere feiert, ziehen in Deutschland beim Fachverband [Deutscher Alpenverein (DAV)] dunkle Wolken auf. Im Fokus steht ein Sportdirektor [Hermann Gruber], gegen den Athleten [Sophia Weßling und Felix Gramelsberger] Strafanzeige gestellt haben.
    Zum Beitrag (19.2.2026)
    Zum Video

    Vgl. dazu auch
    Alpin: Skibergsteigen bei Olympia: Schwere Vorwürfe gegen Alpenverein
    »Im deutschen Skibergsteigen sorgt ein Konflikt um leistungsdiagnostische Tests aus dem Jahr 2024 weiterhin für erhebliche Spannungen. Die ehemaligen Nationalkader-Athleten Sophia Weßling und Felix Gramelsberger haben Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Traunstein gegen den früheren Bundestrainer Maximilian Wittwer sowie gegen den Sportlichen Leiter Skimo, Hermann Gruber, gestellt. Im Raum stehen Vorwürfe der Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung sowie Nötigung. Ob ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wird, ist bislang offen. Der Deutsche Alpenverein (DAV) stellt sich öffentlich hinter die Beschuldigten und verweist auf die Unschuldsvermutung. […]«
    Zum Beitrag (24.2.2026)

  • André Zuschlag (taz): Olympia-Kritik für alle

    »[…] Die Initiative ›Nolympia‹, die für ein ›Nein‹ beim Referendum wirbt, bemängelt .., dass der rot-grüne Senat und die städtische Projektgruppe die Nachteile und Risiken einer Austragung verschweigen: Die Liste der Kritik ist lang: von hohen Kosten einer Durchführung über steigende Mieten in Folge städtischer Aufwertung bis hin zu Umweltbelastungen.

    Hamburg gebe viele Millionen allein für die aktuelle Bewerbung aus, spare aber an anderen Stellen, sagte Ihring: »Wir leben in einer Stadt mit maroden Schulen und Turnhallen, soziale Einrichtungen kämpfen ums Überleben, die Hochschulen sind unterfinanziert.‹ […]«
    Zum Artikel (22. Februar 2026)

  • »Für die Winterspiele in Italien werden laut den Ausrichtern fast eine Million Kubikmeter Wasser durch die Anlagen gejagt. Das ist ein Problem für die Region.«

    Gefährdet der Klimawandel die Olympischen Winterspiele? Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo haben vor allem auf Kunstschnee stattgefunden. Das wirft Fragen über die Zukunft der Winterspiele auf.
    Zum Beitrag von Asmund Nottekämper auf Quarks (20.2.2026)

  • »Das IOC ist ein Meister im Fassadenschwindel, behauptet Gemeinnützigkeit, ist aber im Grunde eine Kommerzmaschine« (Klaus Zeyringer)

    »Das IOC ist ein Meister im Fassadenschwindel« Der österreichische Publizist und Moderator Klaus Zeyringer sieht das Großereignis »olympische Winterspiele« mit kritischem Blick. Zum Artikel in Rainews (20.2.2026)

  • BUND Berlin: Interview mit dem Olympioniken Christoph Harting. »Da knallen zwei Welten aufeinander«

    Diskuswerfer und NOlympia-Unterstützer Christoph Harting über desillusionierende Erlebnisse in Brasilien, marode Turnhallen in Berlin und sinnvolle Alternativen zu einer Olympia-Bewerbung

    Zum Interview

  • RBB: Berliner Senatsverwaltung. Rückzug von Olympia-Bewerbung würde eine Million Euro kosten

    »… Allerdings räumte der Senat auch ein, dass Olympische Spiele das Land einen mittleren einstelligen [?] Milliardenbetrag kosten würden. Genauere Zahlen zu den Kosten habe man allerdings nicht.«

    Zum Beitrag

  • Amanda Shendruk: Hosting the Olympics: The world’s most expensive participation trophy

    The Milano Cortina Olympics, happening now across Northern Italy, cost more than expected. Which, honestly, really should have been expected. That’s because every single Olympics goes over budget. (At least, every one with available data — nearly 70% of all Games since 1960.)

    [Übersetzung: Die Olympischen Spiele in Mailand-Kortina, die derzeit in Norditalien stattfinden, kosten mehr als erwartet. Was, ehrlich gesagt, eigentlich hätte erwartet werden können. Denn jede einzelne Olympiade geht über das Budget hinaus. (Zumindest alle, für die Daten vorliegen – fast 70 Prozent aller Spiele seit 1960.)]

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  • Andreas Rüttenauer (taz): Falscher Schnee von oben

    »[…] Diese Art von Geschäften wird in einer Ausstellung kritisiert, die […] auf Umweltzerstörung und Korruption im Zusammenhang mit den Spielen aufmerksam machen möchte. In zwei Panoramafenstern sind Bilder zu sehen, die das massenhafte Fällen von Bäumen dokumentieren. ›Nachhaltige Spiele – oder ein Desaster für die Natur?‹, steht auf einer Plane, die am Ausstellungshaus angebracht ist. Und auch der Macher der Spiele, Simico-Chef Saldini, wird mit ein paar Schautafeln gewürdigt – als Profiteur des Events, der sich gnadenlos an den Steuergeldern für Olympia bedient. Er soll sich nach einer Umstrukturierung von Simico zusätzlich zu seinem Geschäftsführergehalt von 193.000 Euro im Jahr auch noch 180.000 Euro für die Arbeit des neu geschaffenen Postens eines Generaldirektors auszahlen haben lassen. […]«
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  • Karen Krüger (FAZ): Wie Italien auf Olympia blickt [€]

    »[…] Als Bürger jedoch, die unter abgesperrten Straßen und vollen Metrozügen leiden, sind die Mailänder genervt und fragen sich, wann diese Winterspiele endlich zu Ende sein werden.[…]«

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  • Peter Filzmaier (profil): Die olympischen Widersprüche

    Bei Olympischen Spielen geht es um mehr als nur Gold, Silber und Bronze. Kein globales Ereignis stellt für die Politik eine größere Bühne dar. Doch darüber spricht man nicht. Und über die politischen Widersprüche der Spiele schon gar nicht.

    1. Einerseits gibt das Internationale Olympische Komitee (IOC) in der Präambel seiner Prinzipienerklärung und in den Regeln 1 und 2 – also ganz vorn – politische Ziele wie Frieden, Internationalität und Völkerverständigung, Menschenwürde und Menschenrechte sowie Antidiskriminierung vor. Andererseits gibt es das Gerede vom unpolitischen Sport. Was objektiv ein GAU ist: der größte anzunehmende Unsinn. […]
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  • ORF: CO2-Abdruck von Winterspielen nach wie vor groß

    »Der CO2-Abdruck von Olympischen Spielen ist nach wie vor groß. Dies zeigte eine zum Beginn der Schlusswoche der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina veröffentlichte Studie. Laut den Forschenden muss das Modell der Spiele grundlegend geändert werden, damit das Pariser Klimaabkommen eingehalten werden kann. […] Seit 2020 verpflichtet das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Gastgeberstädte zur Reduzierung ihrer Emissionen, ohne jedoch einen konkreten Fahrplan vorzugeben. Dies öffne Tür und Tor für den Kauf von Emissionszertifikaten, um eine neutrale Bilanz vorzuweisen, ohne die Praktiken zu ändern.«
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    Der Beitrag verweist auf diese Studie

  • ORF: Brisbane baut für Spiele 2032 doch neues Stadion (25. März 2025)

    »Im australischen Brisbane wird für die Olympischen Spiele 2032 entgegen früherer Pläne nun doch ein neues Stadion mit 63.000 Sitzplätzen gebaut. Der Neubau werde im für seine Grünflächen und Freizeiteinrichtungen bekannten Victoria Park entstehen, teilte der Premierminister des Bundesstaates Queensland, David Crisafulli, mit.

    Wütende Bürger protestierten gegen die Ankündigung. Im vergangenen Jahr hatte die Regionalregierung einen Stadionneubau noch ausgeschlossen.

    Die Entscheidung sei nach Abschluss einer 100-tägigen unabhängigen Prüfung der Austragungsorte und der Infrastruktur getroffen worden, sagte Crisafulli. Frühere Pläne, zwei bereits bestehende Stadien zu sanieren, wurden verworfen. Das legendäre Kricketstadion ›The Gabba‹, das ursprünglich Herzstück von Olympia 2032 werden sollte, werde nach den Spielen abgerissen, betonte der Politiker. Schätzungen zufolge soll das Stadion im Victoria Park rund 3,7 Milliarden Australische Dollar (rund 2,1 Milliarden Euro) kosten.«
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  • Oliver Ohmann (BZ): Kiez-Tour gestartet. Berlin-Olympia: Auf die Plätze, fertig, aber leider nix los

    »Ende der Woche eine Mitteilung des Senats: ›Berlin treibt seine Olympiabewerbung weiter voran!‹ Dazu wurde eine Aktion gestartet: 12-tägige Kieztour durch alle 12 Bezirke. B.Z. schaute sich die ersten beiden Stationen an – leider hatten nur wenige Berliner dieselbe Idee
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  • Martin Einsiedler (Tagesspiegel): Politischer Protest im Sport: Olympia ist ein großer Schwindel [€]

    »Mit dem Abstand von rund zehn Jahren betrachtet war Christoph Harting vielleicht doch der lässigste Athlet, der je auf einem olympischen Podest stand. Während die schwarz-rot-goldene Flagge gehisst wurde und die Nationalhymne erklang, alberte der Diskus-Goldmedaillensieger herum, stillstehen wollte er nicht. Die Botschaft, die man herauslesen konnte, wenn man wollte: Lasst mich mit diesem Zeremoniell und eurem Nationalgedöns in Ruhe. Ich will einfach nur feiern!«
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  • Christoph Becker (FAZ): Der DOSB wählt den Gleichschritt [€]

    »[…] Allerdings sollten Weikert und Co. darauf achten, mit welchem Weltbild Frau Coventry Olympische Spiele aufzieht. Dass das IOC und die Olympischen Spiele von 1936 keinen Beitrag zur Propaganda der Nationalsozialisten geleistet haben, sie ebenso wenig Wladimir Putin 2014 beim Winterfestival an seiner Sommerresidenz in Sotschi in die Karten spielten, ist eine Sicht, die in ihrer Geschichtsvergessenheit und Verantwortungslosigkeit nicht satisfaktionsfähig ist.«

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