»Olympia als Lebenstraum – und danach das mentale Tief: »Die Last der Spiele – Druck. Leere. Post-Olympia-Depression?« mit Esther Sedlaczek zeigt die oft unsichtbare Schattenseite der Olympischen Spiele: die mentale Belastung und die sogenannte Post-Olympia-Depression. Spitzensportlerinnen wie Jessica von Bredow-Werndl, Ricarda Funk und Anna-Maria Wagner berichten von Leere, Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Schlafstörungen nach dem größten Wettkampf ihrer Karriere. Olympia-Teilnehmer Axel Jungk und ARD-Skisprung-Experte Sven Hannawald geben Einblicke in die Höhen und Tiefen einer Sportlerkarriere. Gemeinsam mit Sportpsychologe Moritz Anderten sowie Vertretern von »Athleten Deutschland« und des Deutschen Olympischen Sportbundes geht die Doku der Frage nach, wie groß der psychische Druck im Spitzensport ist, was hinter dem Phänomen Post-Olympia-Depression steckt und warum mentale Gesundheit im Leistungssport noch immer ein Tabu-Thema bleibt.«
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BR: »Die Last der Spiele – Druck. Leere. Post-Olympia-Depression?«
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Berliner Morgenpost: Inzwischen ausverkauft. Fragwürdiges Geschäft: IOC verkauft Shirt zu Olympischen Spielen 1936 in Berlin
»Im offiziellen Shop der Olympischen Spiele wird ein T-Shirt mit dem Motiv der Nazi-Spiele 1936 in Berlin angeboten. Binnen kurzer Zeit war es ausverkauft.[…] Dass das IOC mit einem solchen T-Shirt Geld macht, kann man durchaus als skandalös bezeichnen. […]«
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Benedikt Paetzholdt (Tagesspiegel): Olympia macht Mailands Probleme sichtbar: »Man muss sich schon fragen, ob es das alles wert ist« [€]
»Am Samstag kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstrierenden und der Polizei. Der Widerstand gegen die Olympischen Spiele hat viele Ursachen. Ein Ortsbericht. […] Die Gewerkschaften sind ganz grundlegende Akteure des Widerstandes. Dass für große Sportereignisse Geld vorhanden ist, während im Gesundheitswesen, in Schulen und im öffentlichen Verkehr gespart werde, sei nicht hinnehmbar. Olympia, so ihr Tenor, verschärfe soziale Schieflagen, statt sie zu lindern. […]«
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Tagesschau: Mailand. Krawalle bei Demonstration gegen Olympia
»[…] Tausende Demonstrierende zogen am ersten vollen Wettkampftag durch Mailand, um für eine Vielzahl von Anliegen Stellung zu beziehen. Eine von Gewerkschaften und Umweltschützern organisierte Kundgebung richtete sich unter anderem gegen explodierende Mieten und wachsende soziale Ungleichheit. […] Auch Umweltbelastungen durch die Winterspiele standen im Fokus der Proteste. Olympia-Gegner bemängeln vor allem die Auswirkungen der Großveranstaltung auf das Ökosystem sowie den wasser- und energieintesiven Einsatz von Kunstschnee. […]«
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Hajo Seppelt, Josef Opfermann und Jörg Mebus (ARD Sportschau): Anti-Doping-Kampf. Das olympische Märchen vom »level playing field«
Faire Wettkampfbedingungen? Während der Olympischen Spiele weist der Anti-Doping-Kampf erhebliche Lücken auf. Eine Analyse der ARD-Dopingredaktion.
Der positive Doping-Test von Rebecca Passler kurz vor den Olympischen Spielen und Umfragen zur Häufigkeit von Doping-Tests werfen Fragen zur Glaubwürdigkeit der WADA auf. -
ZDF: Krawalle bei Demo von Olympia-Gegnern
»Umweltbelastung, Wohnungsnot, Kostenexplosion – Gegner der Winterspiele sind in Mailand auf die Straße gegangen.[…] Olympia-Kritiker machen Umwelt und Wohnungsnot zum Thema. Gegner der Olympischen Winterspiele bemängeln vor allem deren Auswirkungen auf das fragile Ökosystem der Bergwelt sowie den wasser- und energieintensiven Einsatz von Kunstschnee. Demonstrierende hielten Transparente hoch, auf denen sie die Verwendung von Kunstschnee kritisierten oder das Fällen von Bäumen anprangerten. Auch die Wohnungsnot in der Finanz- und Modemetropole Mailand thematisierten die Teilnehmer der Kundgebung. […] ›Diese Spiele wurden als nachhaltig und kostenneutral beworben‹, kritisierte auch Alberto di Monte, einer der Organisatoren des Protestmarsches, zu dem Gewerkschaften und Aktivisten aufgerufen hatten. Da es sich jedoch um eine geografisch besonders weit verstreute Veranstaltung handelt, seien Milliardenbeträge für den Bau von Straßen ausgegeben worden anstatt für den Schutz der Berge, sagte di Monte. […] Der 69-jährige Demonstrant Giovanni Gaiani kritisierte die Entscheidung, hunderte Bäume zu fällen, um die umstrittene Bobbahn Mailand-Cortina zu bauen. […]«
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ZDF heute-show: Wie nachhaltig sind die Olympischen Winterspiele?
»›Es sind die nachhaltigsten Spiele aller Zeiten‹, heißt es… Sind diese Spiele denn wirklich nachhaltig?…Ja, hieß es, wir nutzen nur bereits vorhandene Sportstätten. Von wegen! Eine nagelneue Bobbahn haben die da schon wieder in die schöne Landschaft geknallt… Die Kosten trägt der italienische Steuerzahler… Neubau statt Umbau der Skischanze… neue Eishockeyhalle in Mailand, die Kunsteisbahn von Cortina, ich sag mal, wirklich nachhaltig ist nur Tina, das Maskottchen der Winterspiele… Seien wir ehrlich. Wintersport ist immer einer Art Krieg gegen die Natur…«
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ZEIT: Hunderte demonstrieren in Mailand gegen ICE-Beamte
Mehrere Hundert Menschen sind in Mailand friedlich gegen die US-Einwanderungspolizei ICE auf die Straße gegangen. In Italien sollen die Beamten US-Politiker schützen.
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Katja Weber (RBB): Die Weber: OHlympia oder NOlympia – in welchem Team sind Sie?
»[…] Gegner der Spiele, wie das Bündnis NOlympia Berlin, fordern: Statt prestigeträchtige Sportstätten zu bauen, solle lieber im großen Stil in die Sanierung von Schulsporthallen investiert werden. Frei nach dem Motto: Breitensport statt Spitzensport. Auch bezweifeln die Gegner der Olympiabewerbung, dass etwa der öffentliche Nahverkehr Olympia gewachsen wäre. Nicht zuletzt verweisen sie auf unklare Kostenrisiken für den ohnehin klammen Berliner Haushalt und die Gefahr, dass Olympia die Verdrängung auf dem Berliner Wohnungsmarkt weiter verschärft.[…]«
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Zum Podcast (Beitrag von NOlympia-Sprecher Uwe Hiksch ab Minute 22:30) -
NDR: »NOlympia«-Sprecher: Kosten für Spiele in Hamburg unkalkulierbar
Aus der Vergangenheit wisse man, dass Olympische Spiele immer doppelt so teuer geworden seien, wie projektiert, sagte Eckart Maudrich, Sprecher der Hamburger Bürgerinitiative.
Zum Podcast (6 Min | Verfügbar bis 06.02.2027) -
Martin Krauss (ND): Olympische Verschwendung
Raubbau an Ressourcen, unsinnige Bauten, mafiöse Geschäfte: Das alles gehört mit zu den Winterspielen in Mailand und Cortina d’Ampezzo
»[…] Das Grundprinzip von Events wie Olympischen Spielen – manche sprechen von ›Celebration Capitalism‹ – ist, dass öffentliche Gelder in private Taschen umgeleitet werden. […]«
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Jules Boykoff and Dave Zirin (The Nation): Get Ready for This Year’s Undemocratic, Debt-Ridden, and Mobster-Infused Winter Olympics
»ICE thugs in the streets, Mafia meddling, and billions in waste—seems like the Games are off to a great start. […] This is the first Olympics staged after a batch of much-ballyhooed ›Olympic Agenda‹ reforms carried out by the International Olympic Committee that were first approved back in 2014. Former IOC president Thomas Bach noted, ›Milano Cortina 2026 will be the first…to fully benefit from our Olympic Agenda reforms from start to finish.‹
But how different are these Olympics, really? In the 21st century, the Games are beset by ingrained problems such as overspending, corruption, intensified policing, and greenwashing. Despite cosmetic Olympic reforms, the Milano Cortina 2026 Winter Olympics show us that these problems have largely remained unaddressed.[…]«
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Thomas Purschke (taz): Volles Risiko bei Ski-Alpin-Abfahrt. Mit mehr als 140 Kilometer pro Stunde ins Ungewisse
Die olympische Abfahrtsstrecke in Bormio zählt zu den gefährlichsten im alpinen Skisport. Etliche Unfälle zeugen davon. Am Samstag starten die Männer.
»[…] Wer gewinnen will, muss an sein eigenes Limit und teils darüber hinaus gehen.[…]«
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kicker.de: Olympia zurück in den Alpen: Von Bobbahn-Ärger bis IOC-Diktat
In Cortina fand vor 70 Jahren schon einmal Olympia statt. Jetzt ist auch Mailand dabei. Die Veranstalter hoffen, dass mit Beginn der Spiele der Funke überspringt – wie in Paris. Sicher ist das nicht.
»[…] ›Aber die nächsten Wochen hat von uns keiner mehr etwas zu sagen, weil das Internationale Olympische Komitee (IOC) alles diktiert‹, meint [Altbürgermeister von Antholz] Renzler. […] Für die neue Beschneiungsanlage wurde eben noch ein künstlicher See ausgehoben […] ›Wenn der Sport zur Religion wird und die Sportler zu Göttern, stimmt etwas nicht.‹ Die Vorsitzende von Südtirols Dachverband für Natur- und Umweltschutz, Elisabeth Ladinser, sagt dazu nur knapp: ›Gott Mammon lässt grüßen.‹ […]«
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Christoph Becker (FAZ): IOC-Politik unter Coventry: Frohe Botschaft für Moskau [€]
Mord und Totschlag in der Ukraine zum Trotz: Die olympische Welt unter IOC-Präsidentin Kirsty Coventry betreibt eine aktive Resozialisierung von Putins Sportsystem. Darin spielt die Armee die zentrale Rolle.
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Siehe dazu auch
Weiß sie überhaupt, was mit Menschenrechten gemeint ist? [€]
Von Christoph Becker
30.01.2026, 14:47Zum Artikel
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Robert Kempe/Jochen Leufgens (WDR-Doku): Kirsty Coventry – Vom Golden Girl auf den olympischen Thron (2026)
»Robert Kempe und Jochen Leufgens zeichnen den beispiellosen Aufstieg einer Weltklasseathletin vom Les-Brown-Pool in Harare bis auf den IOC- Thron in Lausanne nach. In der WDR-Doku gehen sie den Fragen nach, die bisher noch niemand öffentlich beantwortet hat. Denn während Kirsty Coventry in Lausanne die olympischen Werte hochhält, blickt ihre Heimat Simbabwe mit anderen Augen auf sie.«
Video verfügbar bis 28.01.2031
VideoDazu der Kommentar in der FAZ:
IOC-Chefin Kirsty Coventry: Weiß sie überhaupt, was mit Menschenrechten gemeint ist?
Von Christoph Becker, 30.01.2026
»….Die WDR-Journalisten Robert Kempe und Jochen Leufgens liefern mit ihrer Dokumentation ›Die Präsidentin‹ eine konzise Antwort: Kirsty Coventry ist zutiefst kompromittiert. ›Sie ist die letzte Person, die über Menschenrechte sprechen sollte‹, sagt die von der Regierung Simbabwes inhaftierte, von der Polizei misshandelte Anwältin Beatrice Mtetwa: ›Ich glaube, sie weiß nicht einmal, was mit Menschenrechten gemeint ist.‹…“
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Vertreibung: Los Angeles erwägt, vor den Olympischen Spielen 2028 möglicherweise Tausende von Obdachlosen aus den Gebieten rund um Sportstätten zu entfernen
LAist: LA County considers plans to remove unhoused people and clear encampments around Olympic venues
Libby Rainey has been tracking how L.A. is prepping for the 2028 Olympic Games.
Published Jan 29, 2026 12:55 PM
Updated Jan 30, 2026 9:57 AM
L.A. County is considering plans to remove potentially thousands of unhoused people from areas around sports venues ahead of the Olympic Games in 2028.
Zum BeitragWeitere Artikel zu Vertreibung durch Olympische Spiele, Jules Boykoff spricht von »THE OLYMPICS DISPLACEMENT MACHINE«
These Women Have Lost Their Homes to the Olympics in Tokyo—Twice
Dave Zirin and Jules Boykoff
They were displaced from their homes 55 years ago to make way for the 1964 Tokyo Olympics and now, more than five decades later, they have been displaced again. [€]
July 23, 2019
https://www.thenation.com/article/archive/tokyo-olympics-displacement/The Paris Olympics Has Launched a War on the Poor
Paris will almost certainly be remembered as a successful Olympic site. Such recollections, however, will leave out those who suffered under its weight. [€]
August 9, 2024
Jules Boykoff and Dave Zirin
https://www.thenation.com/article/world/paris-olympics-homeless-displacement/ -
NOlympia Colonia: Es bröckelt bei der Olympia-Bewerbung in NRW: Zwei Städte [hoffentlich] raus aus der Bewerbung
»Eine der 16 beteiligten NRW-Städte bei der Olympia-Bewerbung Köln-Rhein-Ruhr schert aus. Im Rat der Stadt Herten kam am Mittwochabend nicht die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit für den Bürgerentscheid zustande, der wiederum Voraussetzung für die Teilnahme an der Bewerbung ist….« zitiert NOlympia Colonia in einem Beitrag die Kölnische Rundschau vom 30. Januar 2026. Fairspielen schreibt dazu: »Olympia Köln-Rhein-Ruhr@NRW – SPD Herten steigt aus« und verlinkt auf die lesenswerte Begründung (pdf) der SPD-Fraktion Herten. »Die Folge: Auch Recklinghausen ist damit raus aus dem Bewerbungskonzept, weil beide Städte irgendwie verbunden im Konzept beteiligt waren.«
Ein Auszug aus der Presseerklärung: »Olympia. Licht und Schatten« der SPD-Fraktion Herten vom 28. Januar 2026 (pdf):
»Wie kann es sein, dass landesweit im sozialen Bereich, in der Bildung und bei kommunalen Leistungen gespart wird, gleichzeitig aber mehrere Millionen Euro für die Durchführung von Bürgerentscheiden bereitgestellt werden?…. Mit Blick auf Herten hat der Kämmerer gerade eine Teilhaushaltssperre verhängt und diesbezüglich wird der Rat im März über einen Nachtragshaushalt zu entscheiden haben. Darüber hinaus hat die Politik in der letzten Ratssitzung unter großen Bauchschmerzen mit Mehrheit weitere Gebührenerhöhungen beschlossen. In dieser Situation den Bürgerinnen und Bürgern zu sagen, es gehe ›ja nur um den eigenen 15-prozentigen Anteil beim Ratsbürgerentscheid (Anteilshöhe abhängig von Beteiligung), damit wir uns vielleicht bewerben können‹, halten wir für nicht vertretbar. Nicht berücksichtigt bei der Kostenübersicht ist hierbei der erhöhte personelle Verwaltungsaufwand, der einhergeht mit Leistungskürzungen bzw. Einschränkungen für Hertener Bürgerinnen und Bürger.« 👍
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BYTESDE: Wie das Internationale Olympische Komitee Milliarden verdient und umverteilt
„Ich habe dieses interaktive Dashboard erstellt, das das Finanzierungsmodell des IOC visualisiert und zeigt, woher das Geld kommt und wie es während der Olympischen Spiele umverteilt wird. Was wird angezeigt: Einnahmequellen (ungefähre Anteile)……
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Michael Fuchs (Kölnische Rundschau): Hitzige Debatte. Bei den Grünen in Köln überwiegt die Olympia-Skepsis
»…. Ida Holschbach, Sprecherin der Grünen Jugend Köln, hielt eine flammende Rede gegen eine Olympia-Bewerbung und zerriss den Antrag des Vorstands in der Luft. Der sage nichts aus: ›Viele Worte, keine Position‹. Die grüne Partei stehe ›für Nachhaltigkeit, Umweltschutz, soziale Gerechtigkeit, besonnene und faktenbasierte Politik. Und für all das steht diese Olympia-Bewerbung überhaupt nicht.‹…«
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