»[…] Diese Art von Geschäften wird in einer Ausstellung kritisiert, die […] auf Umweltzerstörung und Korruption im Zusammenhang mit den Spielen aufmerksam machen möchte. In zwei Panoramafenstern sind Bilder zu sehen, die das massenhafte Fällen von Bäumen dokumentieren. ›Nachhaltige Spiele – oder ein Desaster für die Natur?‹, steht auf einer Plane, die am Ausstellungshaus angebracht ist. Und auch der Macher der Spiele, Simico-Chef Saldini, wird mit ein paar Schautafeln gewürdigt – als Profiteur des Events, der sich gnadenlos an den Steuergeldern für Olympia bedient. Er soll sich nach einer Umstrukturierung von Simico zusätzlich zu seinem Geschäftsführergehalt von 193.000 Euro im Jahr auch noch 180.000 Euro für die Arbeit des neu geschaffenen Postens eines Generaldirektors auszahlen haben lassen. […]«
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Andreas Rüttenauer (taz): Falscher Schnee von oben
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