München. Olympische Umverteilung

Das muss mensch sich einmal zu Gemüte führen. Aufgrund der Haushaltskrise gilt im Münchener Rathaus ein Einstellungsstopp. Eigentlich. Denn für die Bewerbung um Olympische Spiele soll nun – so wurde gestern in der Vollversammlung des Stadtrats beschlossen – im Rathaus neues Personal eingestellt werden. Die jährlichen Personalkosten werden mit fast 920.000 Euro angegeben. (Wenns mal dabei bleibt). Dagegen wurde gestern eine geplante Stelle für Drogenstreetwork »mit Verweis auf die Haushaltslage« abgelehnt. Prioritäten – so wichtig!

»Münchner Olympia-Bewerbung: Diese Kosten sorgen für Streit im Rathaus. Damit das Rathaus die Olympia-Bewerbung voranbringen kann, soll neues Personal eingestellt werden. Der Stadtrat hat das mehrheitlich bewilligt. Doch aus der Opposition kam auch Kritik.« (Christina Hertel, Abendzeitung München, 21.10.2026)
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