Olympia hätte vermutlich über 15 Milliarden Euro Gesamtkosten bedeutet!

Zum Rückzug der Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele in Berlin erklärt Klara Schedlich als Mitglied des Fraktionsvorstands:

„Nachdem das Berliner Bewerbungskonzept vom DOSB auf den letzten Platz gerankt wurde war allen klar, dass bei der Abstimmung am Samstag kaum eine Chance besteht. Der Senat konnte mit seinem Konzept nicht überzeugen. Der Senat hat es zudem nicht geschafft, in Berlin eine Begeisterung für die Spiele zu entfachen oder die Bürger*innen richtig zu beteiligen.

Eine Goldene Brücke und Protz passen einfach nicht zu einer Stadt in schwieriger Finanzlage. Für die Menschen, die sich die Spiele sehr gewünscht haben tut es mir leid, dass der Traum nicht in Erfüllung geht.

Doch ich bin mir sicher, dass es für Berlin so besser ist. Über die Kosten bestand bis zum Schluss keine Transparenz. Aus einer Akteneinsicht weiß ich, dass Olympia vermutlich über 15 Milliarden Euro Gesamtkosten bedeutet hätte. Bisher standen 4,8 Milliarden als Zahl im Raum.
Wir müssen nun dafür sorgen, dass das Geld in Berlin in einen funktionierenden Alltag für alle hier und in die Sanierung von Sportstätten fließt. Darauf muss nun der Fokus sein.“

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