• NOlympia-Bündnis auf der Zielgeraden

    (Berlin, 20. Juli 2026) Das NOlympia-Bündnis hat im April das Volksbegehren »Für Berlin – gegen Olympia. Wir sagen Nein zu einer Bewerbung um Olympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044!« gegen die Olympia-Bewerbung Berlins gestartet und bereits über 10.000 Unterschriften gesammelt. Täglich wird eine Vielzahl von weiteren Unterschriften in den Sammelstellen des NOlympia-Bündnisses abgegeben.
    Dazu Dr. Gabriele Hiller (Die Linke): »Volksentscheide sind ein wichtiger Bestandteil lebendiger Demokratie. Mit unserem NOlympia-Volksbegehren geben wir auch den Gegner*innen einer Berliner Olympiabewerbung die Chance, sich zu artikulieren. Sehr viele Menschen bedanken sich bei uns für unseren Einsatz. Wir nehmen das als Vorschuss für unser weiteres Engagement.«
    Uwe Hiksch (NaturFreunde Berlin) fügt hinzu: »Das Sammeln von Unterschriften macht richtig Spaß. Wenn wir Berliner*innen ansprechen, bekommen wir für das Volksbegehren in der Regel großen Zuspruch, da die Mehrheit der Berliner*innen die Bewerbung Berlins für die Olympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044 ablehnt. Berlin muss endlich seine Hausaufgaben machen und sich um die maroden Sportplätze, Turnhallen und Schwimmbäder für den Breitensport kümmern. Milliarden für Olympische Spiele in Berlin auszugeben, ist nicht zu verantworten.«
    Das NOlympia-Bündnis bittet alle Sammler*innen, die ausgefüllten Unterschriftenlisten in der zentralen Sammelstelle NaturFreunde Berlin, Paretzer Str. 7, 10713 Berlin abzugeben, damit die Unterschriften bald der Senatsverwaltung überreicht werden können.
    Unterschriftsbögen für das Volksbegehren zum Download: 
    Pressemitteilung als pdf
    —-

    NOlympia Berlin
    c/o NaturFreunde Berlin e.V.
    Paretzer Straße 7
    10713 Berlin
    Email: info@nolympia.berlin
    Telefon: 030 810 560 250
    Website: https://nolympia.berlin

    Wahlberechtigte Berliner*innen können unser Volksbegehren auch hier mitzeichnen!
    https://innn.it/nolympia

  • Olympia in Deutschland? Die Mehrheit sagt »Nein, danke!«

    Eine vom Tagesspiegel in Auftrag gegebene Umfrage zu den deutschen Olympia-Bewerbern München, Region Rhein-Ruhr und Berlin ergab: »München ist der Favorit, Berlin fast so unbeliebt wie Rhein-Ruhr…Doch die Anti-Olympia-Haltung überwiegt auch bundesweit.«

    NOlympia Startaktion vor demroten Rathaus in Berlin

    Der Tagesspiegel bringt es fertig, von der Skepsis der Bürger*innen gegenüber Olympischen Spielen zu schreiben, ohne auch nur einmal unser Bündnis NOlympia oder das laufende Volksbegehren zu erwähnen. Das muss man auch erst einmal hinbekommen.

    Zum Artikel vom 30. Juni 2026

  • Wir freuen uns auf nolympischen Besuch aus Hamburg!

    Hamburg hat es vorgemacht: Eine deutliche Mehrheit der Wähler*innen hat sich am 31. Mai in einem Referendum gegen eine Bewerbung ihrer Stadt um Olympische Spiele ausgesprochen. Nun ruft die LINKE Hamburg, die sich als einzige demokratische Partei für NOlympia in Hamburg starkmachte, dazu auf, ihre Berliner Parteigenossin Claudia Engelmann unter anderem beim Sammeln von Unterschriften für das NOlympia-Volksbegehren zu unterstützen:

    »Claudia ist u.a. sportpolitische Sprecherin und setzt sich gegen eine Berliner Olympia-Bewerbung ein. Anders als in Hamburg gibt es in Berlin zwar kein Referendum, aber dafür findet zurzeit eine Unterschriftensammlung von NOlympia Berlin zum Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens gegen Olympia statt, bei der bis Mitte Oktober (am besten aber schon bis zum Wahltag am 20.9.26) mindestens 20.000 Unterschriften gesammelt werden müssen.

    Diese Unterschriftensammlung unterstützt auch unsere Kandidatin tatkräftig – und wünscht sich zusätzlich unsere Unterstützung, damit wir unsere Hamburger NOlympia-Erfahrung in den Wahlkampf mit einbringen können. Als Schwerpunkt ist hierfür ein Wochenende vorgesehen, und zwar entweder das letzte Augustwochenende (28.-30.8.26) oder das erste Septemberwochenende (4.-6.9.26). Wenn du Lust hast, dabei zu sein, dann melde dich bitte bis zum 7.7.26 über das unten stehende Formular an. Abhängig von der Anzahl der Anmeldungen entscheiden wir dann, welches Wochenende es wird.

    Für die Unterbringung vor Ort sorgt der Berliner Landesverband. Reisekosten kann auf vorherigen Antrag dein Bezirksverband (oder im Ausnahmefall der Hamburger Landesverband) übernehmen.«

    Wir freuen uns auf nolympischen Besuch aus Hamburg!

    Hier der Blogbeitrag der LINKEN Hamburg

  • Olympische Spiele in Berlin? Lasst UNS entscheiden! (Flyer NOlympia Berlin)

    Unterstützen Sie das Volksbegehren für eine Abstimmung über Olympia!

    Der Berliner Senat treibt eine Bewerbung um Olympische Spiele voran. Doch wollen wir das eigentlich?

    Olympia kostet Milliarden
    » Wissenschaftliche Studien belegen: Massive Kostenüberschreitungen sind bei Olympischen Spielen die Regel, nicht die Ausnahme.
    » Schon die Kosten für die innerdeutsche Bewerbung sind rasant von 500.000 auf 6 Mio. € gestiegen.
    » Die Gesamtkosten für die Spiele werden sich auf mindestens 6 Mrd. € + X, wahrscheinlich jedoch auf bis zu 16 Mrd. € oder mehr belaufen.
    » Der Berliner Senat hat bislang keine belastbare und vollständige Kostenaufstellung vorgelegt.

    Finanzierung unsicher
    » Die Kosten für die Olympischen Wettkämpfe binden Haushaltsmittel, die an anderen Stellen wie Schulen, Krankenhäusern, Universitäten, Brücken, im ÖPNV etc. fehlen.
    » Das Internationale Olympische Komitee (IOC) übernimmt keinerlei Haftung. Egal, was passiert: Berlin trägt das volle finanzielle Verlustrisiko.
    » Der Senat spekuliert auf Zuschüsse vom Bund und IOC – aber die sind nicht sicher, und auch der »Bund hat keine magischen Geldquellen« (Ökonom Budzier).
    » Berlin ist mit über 70 Mrd. € verschuldet. Es droht eine Haushaltsnotlage. Olympia würde Berlin (und den Bund) noch tiefer in die Schuldenfalle treiben.
    » Zurückzahlen müssen die Schulden spätere Generationen: Olympische Wettkämpfe sind ein Elitenprojekt auf Kosten der Jugend Berlins.

    Olympia macht Wohnen teurer
    » Sobald eine Stadt den Zuschlag bekommen hat, wächst die Immobilienspekulation.
    » Immobilien und Mieten verteuern sich.
    » Aufwertung bedeutet immer auch Gentrifizierung.
    » Anwohner*innen werden verdrängt, ›Unerwünschte‹ werden aus dem ›Stadtbild‹ vertrieben.
    » Überwachung und Kontrolle des öffentlichen Raums wird vorangetrieben (s. Paris).
    » Der »Olympische Partner« Airbnb befeuert die Wohnungsmisere zusätzlich.
    » Ausgleichsmaßnahmen können nicht mehr finanziert werden, weil schlicht kein Geld mehr da ist.

    Olympia schadet der Sportstadt
    » Sportanlagen und Bäder schieben derzeit einen Sanierungsstau von über 1 Mrd. € vor sich her.
    » Schulsport fällt aus, jeder vierte Drittklässler kann nicht schwimmen.
    » Über 13.000 Kinder stehen auf Wartelisten von Sportvereinen.
    » Das IOC stellt Ansprüche an Sportstätten, die an den Bedürfnissen des Breitensports vorbeigehen.
    » Olympische Spiele haben insgesamt keinen positiven Effekt auf den Freizeit- und Breitensport.

    Olympia bringt keinen wirtschaftlichen Aufschwung
    » Ein Mythos ist, dass Olympische Spiele Wirtschaft und Tourismus ankurbeln. Auch neuere Analysen zeigen bestenfalls kurzfristige und sehr geringe wirtschaftliche Effekte.
    » Viele Besucher*innen meiden Städte während großer Sportveranstaltungen.
    » Die Olympiamilliarden sind nach den Wettkämpfen verbrannt und stehen für echte Wirtschaftsförderung, z. B. durch Investition in Zukunftstechnologien, nicht mehr zur Verfügung.

    Olympische Spiele sind im Kern ein riesiges Umverteilungsprojekt. Gewinne werden privatisiert. Verluste verstaatlicht.

    Olympia ist undemokratisch
    » Der Senat präsentiert Olympia als ein Angebot, das man nicht ablehnen kann. Bei Bürgerbeteiligungen fehlt durchgängig die Möglichkeit, die Spiele abzulehnen.
    » Im Olympiakonzept des Senats wird eine »tragfähige demokratische Grundlage« mit einer entsprechenden Meinungsumfrage des Mitveranstalters DOSB begründet. Umfragen von neutraleren Akteuren ergeben jedoch regelmäßig negative Ergebnisse für Olympia.
    » Auch nach der Präsentation des Olympiakonzepts betrachteten in einer Umfrage nur 32% Olympia »eher« oder »eindeutig« als eine »Chance« (Civey). Das ist weniger als ein Drittel.

    Olympia und Politik
    » Olympische Wettkämpfe haben eine nationalisierende Wirkung, daher auch ihre Beliebtheit bei autoritären Regimen.
    » Bereits bei den ersten modernen Olympischen Wettkämpfen in Athen 1896 wurde das Stadion als »Schlachtfeld der Nationen« beschrieben.
    » Auch heute noch wird der Medaillen-Spiegel als Nationen-Ranking gedeutet.

    Greenwashing: Nachhaltig sind nur die Schäden
    » Der Senat behauptet, klimapositive Olympische Wettkämpfe durchführen zu können. Doch klimapositive Spiele sind ein Widerspruch in sich. Veranstaltungen dieser Größenordnung verursachen immer erhebliche Mengen an Emissionen, benötigen große Flächen und verbrauchen viele Ressourcen.
    » Berlin verfehlt bereits heute seine Klimaziele und steht vor großen Herausforderungen beim Umwelt- und Klimaschutz.
    » Temporäre Bauten und nur auf Olympia zugeschnittene, zusätzliche Infrastruktur stehen im Widerspruch zu langfristigen Klimazielen.

    Das Volksbegehren für einen Volksentscheid

    Wir wollen eine demokratische Abstimmung über die Olympiabewerbung. Der Weg dahin führt über das Volksbegehren:

    »Für Berlin – gegen Olympia.
    Wir sagen Nein
    zu einer Bewerbung um Olympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044!«

    Für den Antrag auf das Volksbegehren brauchen wir bis Oktober 20.000 gültige Unterschriften.

    Unterschriftenliste (pdf)
    Ausdrucken – handschriftlich ausfüllen –
    das Original per Post an die NaturFreunde Berlin

    Danach folgt das Volksbegehren, für das ca. 170.000 Unterschriften nötig sind.

    Am Ende steht der Volksentscheid, bei dem alle Wahlberechtigten Berlins abstimmen können.

    Kontakt:

    NOlympia Berlin
    c/o NaturFreunde Berlin
    Paretzer Str. 7
    10713 Berlin
    Telefon: 030 810 560 250
    Email: info@nolympia.berlin
    Website: nolympia.berlin

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    Zum druckfähigen Flyer (pdf)

  • Learning from Barcelona! »Albtraum Olympia – die Barcelona-Erfahrung für Berlin.«

    »Der Gentrifizierungs-Wahnsinn von Olympia war nur der Anfang. Barcelona gehört heute zu den teuersten Städten Europas mit einer Tourismus-Dichte, die das alltägliche Leben in der Altstadt unmöglich macht.[…] Wir sollten in Berlin auch jetzt nichts verpassen und uns mit aller Macht gegen die Olympiapläne zur Wehr setzen. Sonst können wir demnächst unseren Besuchern auch zeigen, wo es in Berlin mal cool war, bevor die Bulldozer kamen.« Zum Artikel von Florian Schmid im Neuen Deutschland

  • »Klimapositive« Spiele? Alles nur heiße Luft!

    Der Berliner Senat verspricht vollmundig »klimapositive« Olympische Spiele, doch er kann nicht mal die Frage nach einer prognostizierten Gesamt-CO2-Bilanz beantworten, ebenso wenig benennt er Emissionsziele, Einsparpotenziale oder Kompensationsbedarfe. Kurz: Es riecht nach Greenwashing.

    »Nachhaltige Olympische Spiele in Berlin. Golden glänzen nur die Ankündigungen.Berlin verspricht „klimapositive“ Spiele auszurichten. Doch wie das gelingen soll, vermag der Senat nicht zu beantworten.« (Taz, 16.6.2026)

    Davon mal abgesehen: Wie »klimapositiv« ist es, für Olympische Spiele Wald zu vernichten (Stichwort: Kienbergpark)

  • Stefan Ziller (Grüne Fraktion Berlin) zum Skandal Kienbergpark (8. Juni 2026)

    »Der Senat hat erst begonnen, den Kienbergpark mit über 13.000 neu gepflanzten Gehölzen ökologisch aufzuwerten – jetzt soll für eine olympische Mountainbike-Strecke genau dieser Wald wieder plattgemacht werden. Dies wurde anlässlich der Baurundfahrt des Hauptausschusses bestätigt. Das ist nicht nur ein ökologischer Irrsinn, sondern macht das Berliner Ökokonto als Instrument nachhaltiger Stadtentwicklung zur Farce. Ich fordere den Senat auf, diese Pläne sofort zu stoppen.« (Originalbeitrag auf Mastodon)





    Kommentar NOlympia Berlin: Nachhaltig an Olympischen Spielen sind nur die Schäden!

  • SKANDAL: Renaturierung am Kienbergpark in Gefahr!

    Gemeinsame Pressemitteilung von Manuela Neubert Spitzenkandidatin für die BVV Marzahn-Hellersdorf und Pascal Grothe Fraktionsvorsitzender der BVV-Fraktion – Bündnis 90/Die Grünen

    SKANDAL: Für Olympia soll gerade renaturierter Kienbergpark wieder zerstört werden

    Der Senat hat erst begonnen, den Kienbergpark mit über 13.000 neu gepflanzten Gehölzen ökologisch aufzuwerten – jetzt soll für eine olympische Mountainbike-Strecke genau dieser Wald wieder plattgemacht werden. Das ist nicht nur ein ökologischer Irrsinn, sondern macht das Berliner Ökokonto als Instrument nachhaltiger Stadtentwicklung zur Farce. Wir fordern den Senat auf, diese Pläne sofort zu stoppen.

    Erst im Januar 2024 hat Grün Berlin im Kienbergpark mit der Umsetzung umfangreicher Kompensationsmaßnahmen im Rahmen des Berliner Ökokontos begonnen. Auf 9,1 Hektar werden bis 2029 für rund 4,7 Millionen Euro ein stabiler Laubmischwald aufgebaut, vielfältige Waldränder angelegt und artenreiche Offenlandflächen entwickelt. Das Geld dafür kommt aus öffentlichen Mitteln – vorfinanziert durch das Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA), refinanziert durch Bauvorhaben, die anderswo in die Natur eingreifen.

    Das Berliner Ökokonto ist ein zentrales Instrument, um Berlins Wachstum mit Naturschutz zu verbinden: Bevor Flächen für den Wohnungsbau oder andere Projekte versiegelt werden, werden an anderer Stelle Ausgleichsmaßnahmen bevorratet. Der Kienbergpark ist eines dieser Ausgleichsprojekte – ihm wurden bereits zwei konkrete Bauvorhaben zugeordnet, die auf seine Ökokonto-Punkte angewiesen sind. Wird der Park nun für eine Mountainbike-Strecke umgebaut, bricht das gesamte System zusammen: Die Ausgleichspunkte entfallen, die Refinanzierung scheitert, und Berlin verliert wertvolle Jahre im Naturschutz. Das darf nicht passieren.«
    Zum Beitrag

  • Ringen um Olympia: Könnte Berlin das größte Sportereignis der Welt stemmen?

    Anja Volkwein (Augsburger Allgemeine):

    Hamburg ist nach einem Volksentscheid raus, bleiben München, die Rhein-Ruhr-Region und Berlin. Doch ausgerechnet in der Hauptstadt klemmt es noch. Der Stand der Olympiapläne.

    Zum Artikel

  • Berliner MieterGemeinschaft: Volksbegehren gegen Olympiabewerbung hat begonnen

    Am 22. April startete das NOlympia-Bündnis mit einer Kundgebung vor dem Roten Rathaus offiziell die Unterschriftensammlung für die erste Stufe eines Volksbegehrens gegen die Bewerbung Berlins für die Ausrichtung der Olympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Auch die Berliner MieterGemeinschaft e.V. (BMG) unterstützt diese Kampagne und legte in einem Redebeitrag auf der Kundgebung ihre Position zu der geplanten Bewerbung dar. Auch die Unterschriftensammlung wird die BMG aktiv unterstützen….

    Zum Artikel

  • Umfrage des DOSB ergibt: Zustimmung für Olympische Spiele in Berlin sinkt.

    Berliner Bär sitzt vor verlassenem Olympia StadionPünktlich zur Einreichung des Berliner Bewerbungskonzepts Berlin+ wurden die Ergebnisse einer neuen Umfrage des Mitveranstalters der Olympischen Spiele veröffentlicht. Der DOSB-Umfrage nach sinkt die Zustimmung für die Durchführung der Olympischen Spiele in Berlin. Neutralere Umfragen belegen ohnehin die mehrheitliche Ablehnung der Spiele. 
    Johannes Verch, Vertrauensperson des Volksbegehrens: »Wir sind davon überzeugt, dass mit dem gerade veröffentlichen Armutsbericht* die Zustimmung in Berlin weiter sinken wird. Die Berliner*innen verstehen sehr wohl, dass milliardenverschlingende Olympische Spiele die soziale Ungleichheit weiter verschärfen würden. Bei unseren Sammelaktionen kommen viele Menschen, die sich bislang nicht repräsentiert fühlten, auf uns zu und danken uns, dass wir ein Volksbegehren gestartet haben.«
    Gabriele Hiller, Vertrauensperson des Volksbegehrens erklärt: »Der Berliner Senat kann auch Bürgerbeteiligung nicht! Ergebnisoffene Gesprächsforen, faire Pro-Kontra-Diskussionen und eine wertschätzende Einbeziehung der Berliner*innen haben zu keinem Zeitpunkt stattgefunden. Auf meine schriftliche Aufforderung an den Regierenden Bürgermeister, unsere Volksbefragung zu unterstützen, reagiert Wegner nicht einmal. Stattdessen sollen bunte Computeranimationen, intransparente, kleingerechnete Kostenvoranschläge, klimageschönte Nachhaltigkeitsversprechen und vollmundiges Heraufbeschwören nationaler Mythen die Inhaltsleere und Dürftigkeit des Berlin+-Konzepts überdecken.«
    Das Bewerbungskonzept Berlins steht auf tönernen Füßen. Es wurde an den Interessen unserer Stadt vorbei entwickelt. Mit einem solchen Ansatz in das DOSB-Bewerbungsverfahren hineinzugehen, zeugt von Größenwahn und Überheblichkeit oder einfach nur von Unvermögen. Wir hoffen, dass die Verantwortlichen im DOSB dieses bemerken und entsprechend honorieren werden.
    Auf dem Umweltfestival der Grünen Liga Berlin am 7. Juni auf der Straße des 17. Juni sammeln unsere Bündnisorganisationen für das Volksbegehren »Für Berlin – gegen Olympia. Wir sagen Nein zu einer Bewerbung um Olympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044!«
  • Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus: Bewerbung für Olympische Spiele umgehend abblasen!

    Pressemitteilung der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:

    Mit einer klaren Mehrheit von rund 55 Prozent haben sich die Hamburger*innen gegen eine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 ausgesprochen.

    Dazu sagt die sportpolitische Sprecherin der Fraktion die Linke Claudia Engelmann:

    »Wir gratulieren den Hamburger*innen zu diesem tollen Ergebnis. Wir haben in Berlin mitgefiebert und am Ende auch mitgefeiert. Die positive Entscheidung ist auch ein Verdienst der versierten Informationsarbeit der Hamburger NOlympia-Initiative sowie der Hamburger Linkspartei, mit der die millionenschwere Jubelkampagne des Senats ausgebremst wurde.

    Die Hamburger*innen ließen sich nicht von leeren Versprechungen, intransparenten Kostenaufstellungen und sinnfreien teuren Drohnenshows einwickeln. So konnte sich am Ende die Vernunft durchsetzen!

    Auch in Berlin lassen sich die Menschen nach über dreißig Jahren erfolglosen, aber kostspieligen Olympiabewerbungen nichts mehr vormachen. Erst recht nicht von dem vollkommen intransparenten Olympiakonzept des Berliner Senats.

    Die Linke fordert den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner auf, keine weiteren Gelder mehr zu verschwenden und die Bewerbung für die Olympischen Spiele umgehend abzublasen! Die Bewerbungsmillionen werden dringend im Sportetat benötigt, um den Schul- und Breitensport zu fördern und den Sanierungsstau bei den Schwimm- und Sporthallen aufzulösen.«

    Zur Pressemitteilung


    NOlympia Berlin sammelt Unterschriften für das Volksbegehren: 

    »Für Berlin – gegen Olympia. Wir sagen Nein zu einer Bewerbung um Olympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044!« 
    Unterschriftsliste zum Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens:
    Herunterladen – handschriftlich und gut lesbar ausfüllen – das Originaldokument per Post in einem frankierten Brief an die Trägerin des Volksbegehrens senden:
    NaturFreunde Berlin e.V.
    Paretzer Str. 7
    10713 Berlin
  • NOlympia-Erfolg in Hamburg: Berlin muss die Bewerbung jetzt auch stoppen

    Pressemitteilung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus:


    Klara Schedlich
    , sportpolitische Sprecherin, sieht Rückenwind in dem klaren Votum der Menschen in Hamburg für NOlympia:

    „Das klare Votum aus Hamburg zeigt, warum der Berliner Senat einen Volksentscheid fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. Berlin sollte die Bewerbung jetzt zurückziehen und die Millionen in marode Sportanlagen stecken.

    Gestern wurde der Berliner Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele der finale Stoß versetzt. NRW und Bayern haben klare Voten für eine Bewerbung. Es ist völlig abwegig zu glauben, Berlin hätte als einzige Bewerberin ohne unterstützenden Volksentscheid auch nur den Hauch einer Chance. Kai Wegner und die SPD haben sich verrannt. Weiteres Geldverbrennen muss nun ein Ende haben. In Berlin entfällt der Schulsport, weil Sporthallen marode sind, und Kinder können nicht schwimmen lernen, weil Schwimmbäder nicht genutzt werden können. Wir müssen jetzt umsteuern.“

    Zur Pressemitteilung

  • Olympia – Konzept zum Scheitern

    NOlympia Berlin Logo

    Pressemitteilung:

    Berlin, 1.6.2026: Der Berliner Senat stellt gemeinsam mit Vertreter*innen von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Leipzig und Rostock das Bewerbungskonzept Berlin+ vor. Das Konzept soll am 4. Juni beim DOSB eingereicht werden.

    Kosten sind intransparent: Den Berliner*innen soll die Katze im Sack verkauft werden. Das Konzept enthält keine belastbare und vollständige Kostenaufstellung. Die Kosten für die Ausrichtung der Olympischen Spiele werden auf vier Bereiche verteilt. Zu zweien – dem Bereich »öffentliche Dienstleistungen« sowie zu den »zusätzlichen, nicht verpflichtenden Maßnahmen« – werden überhaupt keine Summen genannt. Auch die anderen Kalkulationen sind zweifelhaft. 
    Kostensteigerungen sind programmiert: Die Kosten für Olympische Spiele verdoppeln und verdreifachen sich erfahrungsgemäß. Bereits die Bewerbungskosten haben sich schon während des Verfahrens rasant von 500.000 € auf 6 Millionen € verzwölffacht. Insbesondere Baumaßnahmen, egal ob temporärer Neu- oder Umbau, bergen in Berlin immer die Gefahr, mit dem ›BER-Faktor‹ multipliziert zu werden. Das Konzept macht jedoch weder Aussagen zum Verlustpotenzial der Olympischen Wettkämpfe insgesamt noch dazu, wer die zu erwartenden Kostensteigerungen bis zu welcher Summe übernehmen soll. 
    Wohnen wird noch teurer: Die Wohnungsmieten verteuern sich erfahrungsgemäß bereits mit der Nominierung zur Ausrichtung der Wettkämpfe. Durch die mit Olympia regelmäßig verbundenen Gentrifizierungsprozesse wird das Wohnen noch unbezahlbarer, als es ohnehin schon ist. Das Konzept macht keine Angaben, wie es das verhindern will. An die Mieter*innen, immerhin die Mehrheit in der Stadt, denkt der Senat offenbar überhaupt nicht.
    Mangelhafte demokratische Grundlage: Der Senat präsentiert Olympia als Angebot, das man nicht ablehnen kann. Bei Bürgerbeteiligungen fehlt durchgängig die Möglichkeit, die Spiele abzulehnen. Stattdessen beruft sich das Konzept auf eine DOSB-Umfrage als Nachweis einer »tragfähigen demokratischen Grundlage«. Umfragen von neutraleren Akteuren ergeben jedoch regelmäßig negative Ergebnisse für Olympia. Nach der ersten Vorstellung des Bewerbungskonzepts sahen einer Civey-Umfrage gemäß nur 32% der Befragten in den Olympischen Wettkämpfen »eindeutig« oder »eher« eine »Chance« für Berlin. Das ist weniger als ein Drittel!
    Greenwashing: Die Aussage, »klimapositive« Spiele ausrichten zu wollen, ist reines Greenwashing. Mega-Events und Nachhaltigkeit sind ein Widerspruch in sich. Das wird nicht besser, wenn der Senat rund 80mal das Wort »nachhaltig« über sein Olympiakonzept verteilt. Berlin verfehlt bereits jetzt seine Klimaziele und steht vor großen Herausforderungen beim Umwelt- und Klimaschutz.
    »Das Hamburger Ergebnis zeigt, dass die Bürger*innen sehr gut verstehen, dass Großevents wie Olympische Spiele keine Möglichkeit darstellen, strukturelle Probleme der Städte – auch nicht von Rostock, Cottbus oder Leipzig – zu lösen. Dass dieser Hilferuf allerdings durch die Regierenden in Berlin verstanden wird, ist leider nicht zu erwarten. Das Bewerbungskonzept wird die Berliner*innen nicht überzeugen. Spätestens bei dem im April gestarteten Volksbegehren ›Für Berlin – gegen Olympia‹ wird die Olympiabewerbung in Berlin genauso krachend scheitern wie die Hamburgs«, so Gabriele Hiller, Vertrauensfrau des Volksbegehrens des NOlympia-Bündnis.
    NOlympia Berlin sammelt Unterschriften für das Volksbegehren: 
    »Für Berlin – gegen Olympia. Wir sagen Nein zu einer Bewerbung um Olympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044!« 
    Unterschriftsliste zum Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens:
    Herunterladen – handschriftlich und gut lesbar ausfüllen – das Originaldokument per Post in einem frankierten Brief an die Trägerin des Volksbegehrens senden:
    NaturFreunde Berlin e.V.
    Paretzer Str. 7
    10713 Berlin
  • Hamburg sagt NOlympia! Berlin wird nachziehen!

    NOlympia Berlin Logo

    Pressemitteilung:

    Berlin, 1.6.2026: Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat gestern die Bewerbung für die Olympischen Wettkämpfe 2036/40/44 zurückgezogen, nachdem sich eine deutliche Mehrheit in einem Referendum gegen deren Ausrichtung ausgesprochen hat.

    Wir gratulieren den Hamburger*innen zu diesem tollen Ergebnis. Trotz der kostspieligen und penetranten Olympia-Werbung hat die Vernunft gesiegt.

    Am 26. September wird der Deutsche Olympische Sportbund entscheiden, wer von den jetzt nur noch drei Bewerbern – München, Rhein-Ruhr-Region oder Berlin – den Zuschlag zur Bewerbung erhält. Diese Wahl sollte auch ohne Berlin stattfinden.

    Das NOlympia-Bündnis fordert den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner und den CDU-/SPD-Senat auf, keine weiteren Millionen mehr zu verbrennen und die Olympiabewerbung ebenfalls zurückzuziehen!

    Das Ergebnis gibt uns Berliner*innen Rückenwind. Die meisten Umfragen sowie unsere Erfahrungen beim Unterschriftensammeln für das NOlymia-Volksbegehren zeigen, dass Olympia in Berlin noch unbeliebter ist. Auch in Berlin fehlt damit die demokratische Grundlage, um Milliarden für einen einzelnen, umstrittenen Sportevent zu verschwenden. Der Senat sollte daraus die Konsequenzen ziehen und nicht abwarten, bis ein Volksentscheid in Berlin das gleiche Ergebnis wie in Hamburg bringt.

    NOlympia Berlin sammelt Unterschriften für das Volksbegehren: 
    »Für Berlin – gegen Olympia. Wir sagen Nein zu einer Bewerbung um Olympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044!« 
    Unterschriftsliste zum Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens:
    Herunterladen – handschriftlich und gut lesbar ausfüllen – das Originaldokument per Post in einem frankierten Brief an die Trägerin des Volksbegehrens senden:
    NaturFreunde Berlin e.V.
    Paretzer Str. 7
    10713 Berlin
  • NOlympia Hamburg: Oops, we did it again: Deutliche Mehrheit gegen Olympia!

    Mit einer deutlichen Mehrheit von rund 55% haben die Hamburger*innen gegen eine Hamburger Bewerbung Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 gestimmt. Mit 50% hatte Hamburg im nationalen Vergleich gegenüber München (42%) und NRW (33%) die mit Abstand höchsten Wahlbeteiligung.

    Dazu Eckart Maudrich, Sprecher von NOlympia Hamburg: »Mit dem zweiten Nein hat Hamburg ein Zeichen für Fairplay und Teamgeist bei den Spielregeln der Olympischen Spiele gestimmt. Dieses Ergebnis zeigt: Die Hamburger*innen lieben ihre Stadt und lassen sich nicht von einer Millionen Euro teuren Werbekampagne hinter die Fichte führen. Die Versprechungen des Senats waren zu unglaubwürdig: Olympia als Heilserzählung für alles, was der Senat nicht auf die Reihe bekommt, eine magische Geldquelle für Hamburgs Bauprojekte beim Bund und auf einmal ›stabile Mieten‹, obwohl Olympia ein Mietentreiber ist. Unglaubwürdig war auch das Finanzkonzept, bei dem die milliardenschweren Kosten für Sicherheit und den Bau eines Leichtathletikstadions einfach weggelassen wurden. Dieses Votum sollte der Hamburger Politik eine Lehre sein: Die Menschen in der Stadt wollen kein weiteres Leuchtturmprojekt. Die Hamburger*innen wollen bezahlbare Mieten, gut ausfinanzierte soziale Einrichtungen, Sportplätze, Universitäten und Schulen und sie wollen nicht, dass Grundrechte wie Barrierefreiheit von einem Megaevent wie Olympia abhängig gemacht werden. Diese Probleme muss der Hamburger Senat jetzt angehen. Wir stehen für Gespräche über Hamburgs Zukunft zur Verfügung.«

    Zur Pressemitteilung

    NOlympia Berlin gratuliert den Hamburger*innen zu diesem Ergebnis ganz herzlich!

    Olympia-Referendum 2026: https://www.wahlen-hamburg.de/Olympia-Referendum_2026/

    Interview mit »NOlympia«-Sprecher Maudrich: »Die Freude ist groß« (NDR)

     

     

  • Mehrheit der Bevölkerung sieht die Spiele als Belastung statt als Chance

    Daniel Böldt (Tagesspiegel):

    Am Donnerstag stimmt das Abgeordnetenhaus über die Berliner Olympia-Bewerbung ab, eine Mehrheit gilt als sicher. Eine neue Civey-Umfrage zeigt jedoch, dass die Berliner kritischer auf das Mega-Event blicken.
    Zum Artikel

  • André Zuschlag (taz): Infrastruktur kaum zu realisieren. Droht Hamburg 2036 Olympia auf der Baustelle? (18.5.26)

    Eigentlich will Hamburg Olympia noch nicht 2036 haben, sich aber dennoch dafür bewerben. Unklar ist, wie so schnell die Infrastruktur gebaut werden soll.
    Zum Artikel

  • »Man sollte sich die grundsätzliche Frage stellen, ob Olympia – auch in der Größe – noch in die heutige Zeit passt und ob die Welt nicht wirklich andere Sorgen hat.« (Hartmut Mehdorn)

    Tagesspiegel: Bewerbung für Olympia: Mehdorn sieht Berlins Expo- und Olympia-Pläne kritisch.
    Ex-Manager Hartmut Mehdorn äußert Zweifel an Olympia und Expo-Plänen für Berlin. Er fragt: Passen solche Großereignisse noch in die Zeit?
    Zum Artikel

  • JGO-Mat versus Olympi-O-Mat. Bündnis Jugend Gegen Olympia Hamburg erstellt eine Wahlentscheidungshilfe

    »Während der Olympi-O-Mat des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) stark suggestiv und intrasparent ist, versucht unser JGO-Mat objektiver zu sein. Außerdem ist es im Nachhinein möglich seine Antworten anzuschauen und zu korrigieren und Erklärungen für unsere Einschätzungen zu den Fragen einzusehen.«
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