• SKANDAL: Renaturierung am Kienbergpark in Gefahr!

    Gemeinsame Pressemitteilung von Manuela Neubert Spitzenkandidatin für die BVV Marzahn-Hellersdorf und Pascal Grothe Fraktionsvorsitzender der BVV-Fraktion – Bündnis 90/Die Grünen

    SKANDAL: Für Olympia soll gerade renaturierter Kienbergpark wieder zerstört werden

    Der Senat hat erst begonnen, den Kienbergpark mit über 13.000 neu gepflanzten Gehölzen ökologisch aufzuwerten – jetzt soll für eine olympische Mountainbike-Strecke genau dieser Wald wieder plattgemacht werden. Das ist nicht nur ein ökologischer Irrsinn, sondern macht das Berliner Ökokonto als Instrument nachhaltiger Stadtentwicklung zur Farce. Wir fordern den Senat auf, diese Pläne sofort zu stoppen.

    Erst im Januar 2024 hat Grün Berlin im Kienbergpark mit der Umsetzung umfangreicher Kompensationsmaßnahmen im Rahmen des Berliner Ökokontos begonnen. Auf 9,1 Hektar werden bis 2029 für rund 4,7 Millionen Euro ein stabiler Laubmischwald aufgebaut, vielfältige Waldränder angelegt und artenreiche Offenlandflächen entwickelt. Das Geld dafür kommt aus öffentlichen Mitteln – vorfinanziert durch das Sondervermögen Infrastruktur der Wachsenden Stadt (SIWA), refinanziert durch Bauvorhaben, die anderswo in die Natur eingreifen.

    Das Berliner Ökokonto ist ein zentrales Instrument, um Berlins Wachstum mit Naturschutz zu verbinden: Bevor Flächen für den Wohnungsbau oder andere Projekte versiegelt werden, werden an anderer Stelle Ausgleichsmaßnahmen bevorratet. Der Kienbergpark ist eines dieser Ausgleichsprojekte – ihm wurden bereits zwei konkrete Bauvorhaben zugeordnet, die auf seine Ökokonto-Punkte angewiesen sind. Wird der Park nun für eine Mountainbike-Strecke umgebaut, bricht das gesamte System zusammen: Die Ausgleichspunkte entfallen, die Refinanzierung scheitert, und Berlin verliert wertvolle Jahre im Naturschutz. Das darf nicht passieren.«
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  • Ringen um Olympia: Könnte Berlin das größte Sportereignis der Welt stemmen?

    Anja Volkwein (Augsburger Allgemeine):

    Hamburg ist nach einem Volksentscheid raus, bleiben München, die Rhein-Ruhr-Region und Berlin. Doch ausgerechnet in der Hauptstadt klemmt es noch. Der Stand der Olympiapläne.

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  • Berliner MieterGemeinschaft: Volksbegehren gegen Olympiabewerbung hat begonnen

    Am 22. April startete das NOlympia-Bündnis mit einer Kundgebung vor dem Roten Rathaus offiziell die Unterschriftensammlung für die erste Stufe eines Volksbegehrens gegen die Bewerbung Berlins für die Ausrichtung der Olympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Auch die Berliner MieterGemeinschaft e.V. (BMG) unterstützt diese Kampagne und legte in einem Redebeitrag auf der Kundgebung ihre Position zu der geplanten Bewerbung dar. Auch die Unterschriftensammlung wird die BMG aktiv unterstützen….

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  • Umfrage des DOSB ergibt: Zustimmung für Olympische Spiele in Berlin sinkt.

    Berliner Bär sitzt vor verlassenem Olympia StadionPünktlich zur Einreichung des Berliner Bewerbungskonzepts Berlin+ wurden die Ergebnisse einer neuen Umfrage des Mitveranstalters der Olympischen Spiele veröffentlicht. Der DOSB-Umfrage nach sinkt die Zustimmung für die Durchführung der Olympischen Spiele in Berlin. Neutralere Umfragen belegen ohnehin die mehrheitliche Ablehnung der Spiele. 
    Johannes Verch, Vertrauensperson des Volksbegehrens: »Wir sind davon überzeugt, dass mit dem gerade veröffentlichen Armutsbericht* die Zustimmung in Berlin weiter sinken wird. Die Berliner*innen verstehen sehr wohl, dass milliardenverschlingende Olympische Spiele die soziale Ungleichheit weiter verschärfen würden. Bei unseren Sammelaktionen kommen viele Menschen, die sich bislang nicht repräsentiert fühlten, auf uns zu und danken uns, dass wir ein Volksbegehren gestartet haben.«
    Gabriele Hiller, Vertrauensperson des Volksbegehrens erklärt: »Der Berliner Senat kann auch Bürgerbeteiligung nicht! Ergebnisoffene Gesprächsforen, faire Pro-Kontra-Diskussionen und eine wertschätzende Einbeziehung der Berliner*innen haben zu keinem Zeitpunkt stattgefunden. Auf meine schriftliche Aufforderung an den Regierenden Bürgermeister, unsere Volksbefragung zu unterstützen, reagiert Wegner nicht einmal. Stattdessen sollen bunte Computeranimationen, intransparente, kleingerechnete Kostenvoranschläge, klimageschönte Nachhaltigkeitsversprechen und vollmundiges Heraufbeschwören nationaler Mythen die Inhaltsleere und Dürftigkeit des Berlin+-Konzepts überdecken.«
    Das Bewerbungskonzept Berlins steht auf tönernen Füßen. Es wurde an den Interessen unserer Stadt vorbei entwickelt. Mit einem solchen Ansatz in das DOSB-Bewerbungsverfahren hineinzugehen, zeugt von Größenwahn und Überheblichkeit oder einfach nur von Unvermögen. Wir hoffen, dass die Verantwortlichen im DOSB dieses bemerken und entsprechend honorieren werden.
    Auf dem Umweltfestival der Grünen Liga Berlin am 7. Juni auf der Straße des 17. Juni sammeln unsere Bündnisorganisationen für das Volksbegehren »Für Berlin – gegen Olympia. Wir sagen Nein zu einer Bewerbung um Olympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044!«
  • Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus: Bewerbung für Olympische Spiele umgehend abblasen!

    Pressemitteilung der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus:

    Mit einer klaren Mehrheit von rund 55 Prozent haben sich die Hamburger*innen gegen eine Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 ausgesprochen.

    Dazu sagt die sportpolitische Sprecherin der Fraktion die Linke Claudia Engelmann:

    »Wir gratulieren den Hamburger*innen zu diesem tollen Ergebnis. Wir haben in Berlin mitgefiebert und am Ende auch mitgefeiert. Die positive Entscheidung ist auch ein Verdienst der versierten Informationsarbeit der Hamburger NOlympia-Initiative sowie der Hamburger Linkspartei, mit der die millionenschwere Jubelkampagne des Senats ausgebremst wurde.

    Die Hamburger*innen ließen sich nicht von leeren Versprechungen, intransparenten Kostenaufstellungen und sinnfreien teuren Drohnenshows einwickeln. So konnte sich am Ende die Vernunft durchsetzen!

    Auch in Berlin lassen sich die Menschen nach über dreißig Jahren erfolglosen, aber kostspieligen Olympiabewerbungen nichts mehr vormachen. Erst recht nicht von dem vollkommen intransparenten Olympiakonzept des Berliner Senats.

    Die Linke fordert den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner auf, keine weiteren Gelder mehr zu verschwenden und die Bewerbung für die Olympischen Spiele umgehend abzublasen! Die Bewerbungsmillionen werden dringend im Sportetat benötigt, um den Schul- und Breitensport zu fördern und den Sanierungsstau bei den Schwimm- und Sporthallen aufzulösen.«

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    NOlympia Berlin sammelt Unterschriften für das Volksbegehren: 

    »Für Berlin – gegen Olympia. Wir sagen Nein zu einer Bewerbung um Olympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044!« 
    Unterschriftsliste zum Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens:
    Herunterladen – handschriftlich und gut lesbar ausfüllen – das Originaldokument per Post in einem frankierten Brief an die Trägerin des Volksbegehrens senden:
    NaturFreunde Berlin e.V.
    Paretzer Str. 7
    10713 Berlin
  • NOlympia-Erfolg in Hamburg: Berlin muss die Bewerbung jetzt auch stoppen

    Pressemitteilung der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus:


    Klara Schedlich
    , sportpolitische Sprecherin, sieht Rückenwind in dem klaren Votum der Menschen in Hamburg für NOlympia:

    „Das klare Votum aus Hamburg zeigt, warum der Berliner Senat einen Volksentscheid fürchtet wie der Teufel das Weihwasser. Berlin sollte die Bewerbung jetzt zurückziehen und die Millionen in marode Sportanlagen stecken.

    Gestern wurde der Berliner Bewerbung für Olympische und Paralympische Spiele der finale Stoß versetzt. NRW und Bayern haben klare Voten für eine Bewerbung. Es ist völlig abwegig zu glauben, Berlin hätte als einzige Bewerberin ohne unterstützenden Volksentscheid auch nur den Hauch einer Chance. Kai Wegner und die SPD haben sich verrannt. Weiteres Geldverbrennen muss nun ein Ende haben. In Berlin entfällt der Schulsport, weil Sporthallen marode sind, und Kinder können nicht schwimmen lernen, weil Schwimmbäder nicht genutzt werden können. Wir müssen jetzt umsteuern.“

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  • Olympia – Konzept zum Scheitern

    NOlympia Berlin Logo

    Pressemitteilung:

    Berlin, 1.6.2026: Der Berliner Senat stellt gemeinsam mit Vertreter*innen von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Leipzig und Rostock das Bewerbungskonzept Berlin+ vor. Das Konzept soll am 4. Juni beim DOSB eingereicht werden.

    Kosten sind intransparent: Den Berliner*innen soll die Katze im Sack verkauft werden. Das Konzept enthält keine belastbare und vollständige Kostenaufstellung. Die Kosten für die Ausrichtung der Olympischen Spiele werden auf vier Bereiche verteilt. Zu zweien – dem Bereich »öffentliche Dienstleistungen« sowie zu den »zusätzlichen, nicht verpflichtenden Maßnahmen« – werden überhaupt keine Summen genannt. Auch die anderen Kalkulationen sind zweifelhaft. 
    Kostensteigerungen sind programmiert: Die Kosten für Olympische Spiele verdoppeln und verdreifachen sich erfahrungsgemäß. Bereits die Bewerbungskosten haben sich schon während des Verfahrens rasant von 500.000 € auf 6 Millionen € verzwölffacht. Insbesondere Baumaßnahmen, egal ob temporärer Neu- oder Umbau, bergen in Berlin immer die Gefahr, mit dem ›BER-Faktor‹ multipliziert zu werden. Das Konzept macht jedoch weder Aussagen zum Verlustpotenzial der Olympischen Wettkämpfe insgesamt noch dazu, wer die zu erwartenden Kostensteigerungen bis zu welcher Summe übernehmen soll. 
    Wohnen wird noch teurer: Die Wohnungsmieten verteuern sich erfahrungsgemäß bereits mit der Nominierung zur Ausrichtung der Wettkämpfe. Durch die mit Olympia regelmäßig verbundenen Gentrifizierungsprozesse wird das Wohnen noch unbezahlbarer, als es ohnehin schon ist. Das Konzept macht keine Angaben, wie es das verhindern will. An die Mieter*innen, immerhin die Mehrheit in der Stadt, denkt der Senat offenbar überhaupt nicht.
    Mangelhafte demokratische Grundlage: Der Senat präsentiert Olympia als Angebot, das man nicht ablehnen kann. Bei Bürgerbeteiligungen fehlt durchgängig die Möglichkeit, die Spiele abzulehnen. Stattdessen beruft sich das Konzept auf eine DOSB-Umfrage als Nachweis einer »tragfähigen demokratischen Grundlage«. Umfragen von neutraleren Akteuren ergeben jedoch regelmäßig negative Ergebnisse für Olympia. Nach der ersten Vorstellung des Bewerbungskonzepts sahen einer Civey-Umfrage gemäß nur 32% der Befragten in den Olympischen Wettkämpfen »eindeutig« oder »eher« eine »Chance« für Berlin. Das ist weniger als ein Drittel!
    Greenwashing: Die Aussage, »klimapositive« Spiele ausrichten zu wollen, ist reines Greenwashing. Mega-Events und Nachhaltigkeit sind ein Widerspruch in sich. Das wird nicht besser, wenn der Senat rund 80mal das Wort »nachhaltig« über sein Olympiakonzept verteilt. Berlin verfehlt bereits jetzt seine Klimaziele und steht vor großen Herausforderungen beim Umwelt- und Klimaschutz.
    »Das Hamburger Ergebnis zeigt, dass die Bürger*innen sehr gut verstehen, dass Großevents wie Olympische Spiele keine Möglichkeit darstellen, strukturelle Probleme der Städte – auch nicht von Rostock, Cottbus oder Leipzig – zu lösen. Dass dieser Hilferuf allerdings durch die Regierenden in Berlin verstanden wird, ist leider nicht zu erwarten. Das Bewerbungskonzept wird die Berliner*innen nicht überzeugen. Spätestens bei dem im April gestarteten Volksbegehren ›Für Berlin – gegen Olympia‹ wird die Olympiabewerbung in Berlin genauso krachend scheitern wie die Hamburgs«, so Gabriele Hiller, Vertrauensfrau des Volksbegehrens des NOlympia-Bündnis.
    NOlympia Berlin sammelt Unterschriften für das Volksbegehren: 
    »Für Berlin – gegen Olympia. Wir sagen Nein zu einer Bewerbung um Olympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044!« 
    Unterschriftsliste zum Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens:
    Herunterladen – handschriftlich und gut lesbar ausfüllen – das Originaldokument per Post in einem frankierten Brief an die Trägerin des Volksbegehrens senden:
    NaturFreunde Berlin e.V.
    Paretzer Str. 7
    10713 Berlin
  • Hamburg sagt NOlympia! Berlin wird nachziehen!

    NOlympia Berlin Logo

    Pressemitteilung:

    Berlin, 1.6.2026: Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hat gestern die Bewerbung für die Olympischen Wettkämpfe 2036/40/44 zurückgezogen, nachdem sich eine deutliche Mehrheit in einem Referendum gegen deren Ausrichtung ausgesprochen hat.

    Wir gratulieren den Hamburger*innen zu diesem tollen Ergebnis. Trotz der kostspieligen und penetranten Olympia-Werbung hat die Vernunft gesiegt.

    Am 26. September wird der Deutsche Olympische Sportbund entscheiden, wer von den jetzt nur noch drei Bewerbern – München, Rhein-Ruhr-Region oder Berlin – den Zuschlag zur Bewerbung erhält. Diese Wahl sollte auch ohne Berlin stattfinden.

    Das NOlympia-Bündnis fordert den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner und den CDU-/SPD-Senat auf, keine weiteren Millionen mehr zu verbrennen und die Olympiabewerbung ebenfalls zurückzuziehen!

    Das Ergebnis gibt uns Berliner*innen Rückenwind. Die meisten Umfragen sowie unsere Erfahrungen beim Unterschriftensammeln für das NOlymia-Volksbegehren zeigen, dass Olympia in Berlin noch unbeliebter ist. Auch in Berlin fehlt damit die demokratische Grundlage, um Milliarden für einen einzelnen, umstrittenen Sportevent zu verschwenden. Der Senat sollte daraus die Konsequenzen ziehen und nicht abwarten, bis ein Volksentscheid in Berlin das gleiche Ergebnis wie in Hamburg bringt.

    NOlympia Berlin sammelt Unterschriften für das Volksbegehren: 
    »Für Berlin – gegen Olympia. Wir sagen Nein zu einer Bewerbung um Olympische Spiele in den Jahren 2036, 2040 und 2044!« 
    Unterschriftsliste zum Antrag auf Einleitung eines Volksbegehrens:
    Herunterladen – handschriftlich und gut lesbar ausfüllen – das Originaldokument per Post in einem frankierten Brief an die Trägerin des Volksbegehrens senden:
    NaturFreunde Berlin e.V.
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    10713 Berlin
  • NOlympia Hamburg: Oops, we did it again: Deutliche Mehrheit gegen Olympia!

    Mit einer deutlichen Mehrheit von rund 55% haben die Hamburger*innen gegen eine Hamburger Bewerbung Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 gestimmt. Mit 50% hatte Hamburg im nationalen Vergleich gegenüber München (42%) und NRW (33%) die mit Abstand höchsten Wahlbeteiligung.

    Dazu Eckart Maudrich, Sprecher von NOlympia Hamburg: »Mit dem zweiten Nein hat Hamburg ein Zeichen für Fairplay und Teamgeist bei den Spielregeln der Olympischen Spiele gestimmt. Dieses Ergebnis zeigt: Die Hamburger*innen lieben ihre Stadt und lassen sich nicht von einer Millionen Euro teuren Werbekampagne hinter die Fichte führen. Die Versprechungen des Senats waren zu unglaubwürdig: Olympia als Heilserzählung für alles, was der Senat nicht auf die Reihe bekommt, eine magische Geldquelle für Hamburgs Bauprojekte beim Bund und auf einmal ›stabile Mieten‹, obwohl Olympia ein Mietentreiber ist. Unglaubwürdig war auch das Finanzkonzept, bei dem die milliardenschweren Kosten für Sicherheit und den Bau eines Leichtathletikstadions einfach weggelassen wurden. Dieses Votum sollte der Hamburger Politik eine Lehre sein: Die Menschen in der Stadt wollen kein weiteres Leuchtturmprojekt. Die Hamburger*innen wollen bezahlbare Mieten, gut ausfinanzierte soziale Einrichtungen, Sportplätze, Universitäten und Schulen und sie wollen nicht, dass Grundrechte wie Barrierefreiheit von einem Megaevent wie Olympia abhängig gemacht werden. Diese Probleme muss der Hamburger Senat jetzt angehen. Wir stehen für Gespräche über Hamburgs Zukunft zur Verfügung.«

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    NOlympia Berlin gratuliert den Hamburger*innen zu diesem Ergebnis ganz herzlich!

    Olympia-Referendum 2026: https://www.wahlen-hamburg.de/Olympia-Referendum_2026/

    Interview mit »NOlympia«-Sprecher Maudrich: »Die Freude ist groß« (NDR)

     

     

  • Mehrheit der Bevölkerung sieht die Spiele als Belastung statt als Chance

    Daniel Böldt (Tagesspiegel):

    Am Donnerstag stimmt das Abgeordnetenhaus über die Berliner Olympia-Bewerbung ab, eine Mehrheit gilt als sicher. Eine neue Civey-Umfrage zeigt jedoch, dass die Berliner kritischer auf das Mega-Event blicken.
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  • André Zuschlag (taz): Infrastruktur kaum zu realisieren. Droht Hamburg 2036 Olympia auf der Baustelle? (18.5.26)

    Eigentlich will Hamburg Olympia noch nicht 2036 haben, sich aber dennoch dafür bewerben. Unklar ist, wie so schnell die Infrastruktur gebaut werden soll.
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  • »Man sollte sich die grundsätzliche Frage stellen, ob Olympia – auch in der Größe – noch in die heutige Zeit passt und ob die Welt nicht wirklich andere Sorgen hat.« (Hartmut Mehdorn)

    Tagesspiegel: Bewerbung für Olympia: Mehdorn sieht Berlins Expo- und Olympia-Pläne kritisch.
    Ex-Manager Hartmut Mehdorn äußert Zweifel an Olympia und Expo-Plänen für Berlin. Er fragt: Passen solche Großereignisse noch in die Zeit?
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  • JGO-Mat versus Olympi-O-Mat. Bündnis Jugend Gegen Olympia Hamburg erstellt eine Wahlentscheidungshilfe

    »Während der Olympi-O-Mat des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) stark suggestiv und intrasparent ist, versucht unser JGO-Mat objektiver zu sein. Außerdem ist es im Nachhinein möglich seine Antworten anzuschauen und zu korrigieren und Erklärungen für unsere Einschätzungen zu den Fragen einzusehen.«
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  • »Olympia wird veranstaltet von einer über Jahrzehnte kriminellen Organisation, die Allmacht und Steuerfreiheit verlangt« (Jan Kahlcke, taz)

    Hamburg braucht die Spiele nicht. Olympia ins Fernsehen!
    Olympia ist ein Kommerz-Monstrum, das nirgends stattfinden sollte. Schon gar nicht dort, wo es mit Erpressung und Trickserei durchgesetzt werden muss.
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  • Alexander Kraus (Bund der Steuerzahler Berlin): Bund der Steuerzahler Berlin erinnert an beispiellose Steuergeldverschwendung bei Bewerbung um Olympia 2000 ( 27.05.2025)

    »Der Bund der Steuerzahler Berlin nimmt die erneute Diskussion um eine Olympia-Bewerbung Berlins zum Anlass, an die beispiellose Verschwendung von Steuergeldern durch die damalige ›Olympia Berlin 2000 GmbH‹ zu erinnern. ›Es darf diesmal der Regierung nicht wieder so leicht gemacht werden, zusammen mit den beteiligten Wirtschaftsunternehmen die Staatskasse zu plündern‹, sagte der Berliner Vorsitzende des Steuerzahlerbundes, Alexander Kraus.

    In diesem Zusammenhang erinnerte Kraus, an den ›Bericht über die Prüfung der Vergabe von Zuwendungen durch die Senatskanzlei an die Olympia Berlin 2000 Gesellschaft zur Vorbereitung der Olympischen Spiele mbH in den Haushaltsjahren 1991 bis 1993 sowie die Prüfung der Betätigung Berlins bei diesem Unternehmen‹ des Rechnungshofes von Berlin vom 22. August 1996.

    Nach dem 152 Seiten umfassenden Rechnungshofbericht hatte die Olympia GmbH in den Jahren 1991 bis 1993 Zuwendung aus Landes- und Bundesmitteln von insgesamt 54,8 Mio. DM erhalten. Kritisiert hatte der Rechnungshof auch, dass Vertragsunterlagen in großem Umfang fehlten, ihre Geschäftstätigkeit unsystematisch und äußerst lückenhaft dokumentiert war und unangemessen hohe Personal- und Honorarausgaben geleistet worden waren. Die damals vertraglich vorgeschriebene Einhaltung der Verdingungsordnung für Leistungen sei von der Olympia GmbH durchweg missachtet und Millionenaufträge sogar mündlich erteilt worden. Im Übrigen habe der Geschäftsführer Unterlagen im Reißwolf vernichten lassen. Der vollständige Bericht war vertraulich. Dem Bund der Steuerzahler liegen allerdings die zusammenfassenden Bemerkungen vor.

    Die Reißwolf-Affäre war im September 1996 im Abgeordnetenhaus vom damaligen Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen mit den Worten abgetan worden: ›Berlin ist kein finanzieller Schaden entstanden. Allein aus dem Fehlen schriftlicher Belege kann kein Vorwurf von Verschwendung abgeleitet werden.‹

    Kraus forderte für den Fall einer Olympia-Bewerbung ein Höchstmaß an Transparenz, umfangreiche Prüfungsrechte des Rechnungshofes auch für privatrechtliche Bewerbungsunternehmen und die absolute Einhaltung von haushaltsrechtlichen Vorschriften.«

  • Emanuel Alencar (Heinrich Böll Stiftung): Ein Jahr nach den Olympischen Spielen in Rio: Wie verdreckt ist die Guanabara-Bucht heute? (19. Oktober 2017)

    »Rund ein Jahr nach den Olympischen Spielen in Brasilien sind in Rio de Janeiro die vollmundigen Versprechen um die Sanierung der verschmutzten Guanabara-Bucht immer noch nicht ansatzweise erfüllt. Eine Bestandsaufnahme…. Ein gutes Jahr nach Ende der Olympischen Spiele in Rio ist der Besuch der sympathischen Delfinart mit Sicherheit die beste Neuigkeit, was die Bucht von Guanabara angeht. Denn diese hat außer dem Zuschlag für die olympischen Surf- und Segelwettbewerbe bislang nur nichteingehaltene Sanierungsversprechen zu verzeichnen. Das großangekündigte Sanierungsprogramm zieht sich hin – wie immer. Vom ›olympischen Legat‹ – den vollmundig verkündeten positiven Auswirkungen für das Gastgeberland und seine Bevölkerung – ist wenig übriggeblieben….«
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  • Carsten Upadek (Deutschlandfunk): Olympische Spiele 2016. Vertreibung im Namen der Spiele (3.5.2015)

    »Gut 15 Monate vor den Olympischen Spielen steckt Rio de Janeiro mitten in den Bauvorbereitungen. Im Westen der Stadt entsteht der Olympiapark, dort werden 16 Wettkämpfe ausgetragen. An seinem Rand liegt das Armenviertel Vila Autódromo. Für die Anwohner sind die Bauarbeiten das geringere Problem. Sie kämpfen um ihre Existenz…Das heißt, die Enteignung durch die Stadt könnte gerichtlich bestätigt werden. Und sie wäre nicht die Erste in Rio de Janeiro. Zwischen 2009 und 2013 wurden 65.000 Menschen im Namen von WM und Olympia umgesiedelt. Brizola spricht von Gentrifizierung mit Hilfe der Politik: die Vertreibung der Armen von wertvollem Bauland.«
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  • »Wer für die eigenen Beamten kein Geld hat, kann nicht auf unsere Unterstützung zählen«. Polizeigewerkschaft ruft zu »Nein« beim Hamburger Olympia-Referendum auf

    »[…] Die Gewerkschaft wirft dem Senat vor, Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes zu missachten. Deshalb ruft Jungfer jetzt alle Polizeibeamtinnen und -beamte auf, mit ›Nein‹ beim Hamburger Olympia-Referendum zu stimmen. ›Wer für die eigenen Beamten kein Geld hat, kann nicht auf unsere Unterstützung zählen‹, so der Gewerkschaftschef. […]«
    Zum NDR-Beitrag, 14.5.2026

    »NOlympia – ohne Wenn und Aber!« Zur Pressemitteilung (pdf) DPolG Hamburg vom 13.5.2026

  • Michail Nelken (Bürgerverein Gleimviertel): Läuferzeit im Cantianstadion?

    »[…] Für Olympia 2036 ff soll das ›Kleine Stadion‹ zu einer 10.000-Zuschauer-Arena für die olympischen Hockey Wettkämpfe hochgerüstet werden. Wie das gehen soll, ist bislang ein Geheimnis der Berliner Olympiabewerber. Die Nachbarn winken beruhigend ab, Berlin hat doch ohnehin keine Chance. Aber in diesen irren Zeiten multipler Unsicherheiten, sollte man darauf nicht vertrauen.

    Olympiade in Berlin würde zumindest für viele Monate das Aus für die Freizeitläufer bedeuten. Die Zuschauertribünen sollen Rings um das Feld über der Laufbahn errichtet werden. Noch redet der Senat von einer temporären Maßnahme. Nach den Olympischen Spielen würden die Zuschauerränge wieder abgebaut. Aber es gibt sicher einige Vereine, die sich ein solches mittleres Stadion ohne Laufbahn mit steilen Zuschauerrängen sehr gut für ihre Wettkämpfe vorstellen könnten.

    Freizeitläufer, die eine langfristige Perspektive für das freie Laufen im Cantianstadion sicherstellen wollen und nicht auf die Weisheit von DOSB und IOC vertrauen, können dem Volksbegehren NOlympia ihre Stimme geben, das eine Volksabstimmung über Berlins Olympiabewerbung erreichen will. […]«

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  • Rainer Balcerowiak (der Freitag): Olympia in Berlin? Die meinen das wirklich ernst! Eine Posse aus einem Paralleluniversum [€]

    In einem Atemzug sperrt Berlin das TU-Hauptgebäude, weil dieses den Studierenden auf den Kopf zu fallen droht – und fabuliert von Olympia an der Spree. Inklusive einer goldenen Zuschauer-Pyramide. Was könnte dabei schon schiefgehen?
    Zum Beitrag [€]

    Vgl. dazu

    Wiarda-Blog: »Die TU ist jetzt nicht nur pleite, sondern obdachlos« (11. Mai 2026)
    Nach der Vollsperrung des Hauptgebäudes der Technischen Universität Berlin streiten Senat und Hochschulen über Schuld, Geld und Bauorganisation. Der Fall hat bundesweit Symbolkraft: marode Hochschulbauten, politische Prioritätenprobleme – und eine Wissenschaftspolitik, die Exzellenz feiert, während die Decken tropfen.
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